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MIKEZ – Nach Ablauf Obamas US-Präsidentschaft

„Nach Ablauf“ (hebr: „Mikez“) seiner Präsidentschaft zeigt Barack Hussein Obama sein wahres Gesicht. Und Donald John Trump traumhaft sichere Pharao-Qualitäten zur Rettung Israels vor dem Tod? Zumindest mag es so anmuten, wenn unser Tora-Wochenabschnitt mit den Worten beginnt: „Nach Ablauf zweier Jahre hatte Pharao einen Traum: er stand am Nil…“ – Jeder kennt Pharaos Traum von den sieben fetten und den sieben mageren Kühen, den dieser sich in Regierungsverantwortung für sein Land, das mächtigste Land der Welt, ausgerechnet vom Sohn Israels, Josef, deuten lässt. Übrigens ein in etwa gleich lautender Bericht der Tora und des Korans. In diesem deutet „Josef“ (Islam: „Yusuf“) dem Pharao letztlich weniger dessen Träume, als vielmehr dessen Pflichten! Für sein Land. Und – verdeckt – auch zur Rettung Israels. Ein sich in der aktuellen Weltpolitik zu wiederholen scheinender Zufall?

So diametral und gleichsam hilflos wie das jüdische Fest „Chanukka“ (dt: „Wiedereinweihung“ [Gottes Tempels 164 vor der Zeitwende]) seinem → antijüdischen Gegenentwurf„Weihnachten“ von der religiösen Sache her gegenüber stand, so sicher schien zum diesjährigen, erstmals seit 38 Jahren zufällig wieder hier wie da mit gleichem Datum beginnenden „Weihefest“ politische Hilfe vom Himmel samt Friedens für die ganze Welt zu kommen. Der israelische Botschafter in den USA, Ron Dermer, quotierte die Absicht Trumps, die US-Botschaft von Tel Aviv in die Ewige Hauptstadt Israels zu verlegen jedenfalls anlässlich einer Chanukka-Feier lt. der weltgrößten internationalen Nachrichtenagentur REUTERS (Head: „Israeli ambassador backs Trump pledge to move U.S. embassy to Jerusalem“) mit der Anleihe an eine ähnlich himmelstürmende US-Errungenschaften für die gesamte Menschheit, nämlich dass dies „ein großer Schritt“ zum Frieden statt zur Entzündung der arabischen Welt sei, wie Kritiker der Idee gewarnt hatten.

Merkel_an_Obama_Presidential_Medal_of_Freedom_gemeinfreiDie ganze Menschheit, seit Jahrzehnten erstmals ohne amerikanisches Veto, ergo mit de facto Zustimmung Obamas, hatte sich im UN-Sicherheitsrat nämlich mit christlich-imperialistischer Diplomatie wissentlich und vorsätzlich – denn die Siedlungsgebiete sind der einzige Schutzwall vor arabischen Einfällen – gegen die Existenz Gottes Landes Israel und damit selbstredend für den dies wieder ersetzenden römisch-katholischen Palästinenserstaat und dessen Terror ausgesprochen. Dem bösen Geist und der Abwicklung nach also alles wie damals nach der pontifikalen Zerstörung Gottes Tempels in Jerusalem mit anschließender Vertreibung der Juden aus ihrem Land, dass das „heilige“ Rom bis zum heutigen Tag erfolgreich lt. Wikipedia „in Syria Palaestina umbenannte, um die Erinnerung an Palästina als jüdisches Königreich und Heimat der Juden auch im Namen der Region zu tilgen.“ Haben es die vereinten Nationen gegen Israel tatsächlich nicht geschafft, sich in zwanzig Jahrhunderten auch nur einen Deut weiter zu entwickeln?

Der Pharao hatte zwei Träume, existentiell wichtige sowohl für das Überleben Ägyptens (und der gesamten Weltgemeinschaft) als auch Israels? Um uns dies zu vergegenwärtigen blättern wir einmal zurück in den Tora-Lesungstext der letzten Woche. Was am Ende der Parasha WAJESCHEW gerade heute voll existentieller Bedeutung für das Volk Israel und die restliche Welt zu Tage trat, war die strikte Unterscheidung, die Hawdala, zwischen zwei Träumen. Einem voll guten und einem voll bösen Traum. In der Unterscheidungsfähigkeit zwischen Gutem und Bösem lag die Prophetie von Josef / Yusuf. Und liegt sie auch heute wieder. Denn niemand kann sich aus dem Ägypten seiner christlich dominierten Welt hinaus in die vom Ewigen den Seinen gewünschte Freiheit (vgl. „Erstes Gebot“ 2. Moses 20) entwickeln, es sei denn, er unterscheidet (völlig losgelöst von religiösem Zauber!) radikal das System Gottes vom System gegen Gott, welches Jehonatan Kiebitz am (aktuell noch bis zum 1. Januar 2017) andauernden Chanukka-Fest vor neun Jahren einmal mit einem Aufsatz zu „System oder Antisystem“ hinterfragte, s. → Heilig oder unheilig – Gedanken zu Chanukka.

Der Umstand, dass sich der Josefbericht auch im Koran verewigt findet, unterstreicht die rudimentäre Wichtigkeit für das Leben / Überleben nahezu der gesamten Menschheit, jeden einzelnen Menschen, den bösen Geist (Traum) vom guten Geist (Traum) zu unterscheiden! Denn im Kerker, in dem unser Josef in der Lesung letzter Woche noch saß, hatte ihm der Mundschenk Pharaos den ersten Traum erzählt. Er handelte von Fruchtbarkeit in Fülle bei viermaliger Erwähnung von Wein bzw. Beeren zum „Dienst am Herrn“. [Deshalb sagt der Talmud, dass vier Becher Wein am Seder getrunken werden sollen – zur Befreiung!] Josef deutet diesen guten Traum entsprechend so, dass der Pharao „das Haupt des Mundschenks wieder erheben wird“, zur Freiheit und Würde. – Nun dachte sich der Bäcker / das Christentum Palästinas: Ach, wenn das so einfach geht, Errettung / Befreiung zu erlangen, dann will ich dem Josef auch mal ’nen netten Traum vorträumen. Es war jedoch ein von bösem Geist durchtränkter Traum, der – wie nachher die jungfräuliche Empfängnis des Christuskindes im ärmlichen Stall zu Bethlehem oder die Weltherrschaft des „heiligen Vaters“ in Rom zum Segen für Stadt und Erdkreis, und heute das gottlos Geister beschwörende Märchen John Kerrys, „eine Zweistaatenlösung sei die einzige Möglichkeit, dauerhaft Frieden zwischen Israel und den Palästinensern zu schaffen“ – nur äußerlich als lieblich und herzerwärmend daherkam. Ergo prophezeite Josef dem Bäcker „binnen drei Tagen wird der Pharao deinen Kopf von dir herab nehmen und dich an einen Baum hängen, und das Gevögel wird das Fleisch von dir abfressen.“ (1.Mo.40,19)

Auch beide Träume des Pharaos in unserer aktuellen Wochenlesung MIKKEZ stellen jeweils in sich Gutes und Böses gegenüber, wie in der Lesung der Woche zuvor schon der eine Traum [voll] gut und der andere [voll] böse war. Immer waren es ZWEI Träume! Ist es für Lutherpfarrerstochter Merkels, Kirchentagspräsident Steinmeiers und Kirchensynodenpräsidentin Göring-Eckardts „postfaktische“ Christenheit nicht ein ziemlich Existenz gefährdendes Wagnis, einen Flüchtlings-Traum zu erfinden, wenn doch der Ewige weiß, welcher Traum – faktisch belastbar! – wahr und ehrlich ist? Sollte – umgekehrt – nicht auch ein heutiger Jude stringent wie der Ewige (und mit Ihm Eins) unterscheiden können, was voll böse und was voll gut ist, also was zum Albtraum führt und was zur Heimkehr / Befreiung / Errettung der Träumenden nach zweitausend Jahren päpstlich-römisch erzwungener Vertreibung in die Diaspora, statt Merkels ständig neu lancierten Fake News (diese jedoch verbrecherisch skrupellos Russlands Putin, Trump, der AfD oder vermeintlich rechtsradikalen Strömungen im Facebook unterjubelnd) anzuhangen, die ihren getreuen Schäfchen glaubhaft macht, dass ein lutherisch-antisemitischer Gottesstaat Deutscher Nation eine Chance gegen die von den Kirchenstaaten provozierten aberhundert-jährige Vergeltung der islamischen Gottesstaaten, des Islamischen Staats IS und dessen Islamisten-Terror hätte? Noch dazu wo sie, Merkel, gemeinsam mit Bruder Obama, die aktuellen Kriege sowohl „mörderisch gottlos“ wie auch „christlich vorsätzlich“ verschuldet hat – zumindest in Syrien und der Ukraine, wie in folgenden Links zu beweisen war, klick
Doku des in Syrien gegen russische Interessen geführten Rohstoffkrieges ab min. 16
Obamas Maidan-Putsch-Geständnis zur westlichen Ukraine-Übernahme, 1.2.15 auf CNN
→ ARD-Kontraste vom 25.08.2015: „Deutsche Steuergelder für Terroristen?
.. (Wie die Palästinensische Regierung Mörder und deren Familien unterstützt)“
Nachtrag: Der neue ukrainische Ministerpräsident Wolodymyr Hrojsman, Angehöriger der jüdischen Minderheit in der Ukraine, wollte, dass die Ukraine der vernichtenden Israel-Resolution NICHT zustimmt. Doch der kriegstreibende Obama- und Merkel-Vasalle Staatspräsident Poroschenko erzwang die ukrainische Zustimmung!

Das nun ist das Große an Josefs Deutung und der Überlegenheit seiner radikal zwischen Gut und Böse unterscheidenden Weisheit. Er hat den whistleblower’schen Mut zur Wahrheit und damit zur einzigen Befreiung – sogar vor dem König! Er verzehrt sich danach, dem Pharao nur Gutes deuten zu können. Aber er verbürgt sich nicht dafür. Er kann es nicht, weil dies bei Gott steht! Josef erinnert daran, dass das Glück unbeständig ist. Er deutet dem Pharao nicht dessen Träume sondern dessen staatsmännische Pflichten, seinem Volk Vorräte für die mageren Dürrejahre anzulegen (die letztlich auch dazu gereichten, dass Israel, das Haus seines Vaters Jakob, überleben konnte). Ist es wohl die aus dem Gehorsam gegen Gott stammende jüdische Weisheit, die Zeiten sich zum [voll] Guten kehren lässt und deren Aufgabe es ist, die Menschen zu lehren, was zu tun sie als wahrhaftige Menschen vor Gott verpflichtet sind?

Chanukka Sameach und Schabbat Schalom


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