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WaJera: AfD oder Trump – Wem wird Gott gern erscheinen

Den Kommentar zum Tora-Leseabschnitt mit dem Namen „Lech Lecha“ (dtsch: gehe für dich) begannen wir in der letzen Woche mit der hoffnungsschwangeren Frage, ob, nach Putins Russland, nun endlich auch Trumps Vereinigte Staaten von Amerika einer faktenorientiert ehrlichen Politik „für die Menschen“ in ihrem Lande voran gehen? ►weiterlesen…
Den Kommentar zum Abschnitt „WaJera“ (dtsch: und es erschien) dieser Woche müssen wir, nachdem der bisherige Kirchentags- und künftige Bundespräsident Steinmeier dem kommenden US-Präsidenten Donald Trump nicht einmal zum Wahlsieg gratulieren wollte, wohl mit einer hoffnungslos Deutschen Frage beginnen. Als SPIEGEL- und WDR-Talk-Titel gegen Rechtspopulismus getarnt erscheint diese neue Deutsche Frage so harmlos und kindlich naiv, dass man sie kaum als eine von der Bundesregierung zum Zwecke der Volksverhetzung neu aufgelegte ► Dolchstoßlegende der in ihren eigenen Propagandakriegen gegen die postfaktisch erlogenen „Feinde“ AfD und Russland auf ewig gefangen scheinenden Merkel-Presse auf dem Weg zur eigenen Machtergreifung – heute gehört uns die EU, morgen die ganze Welt – wahrnimmt: „Die da oben, wir hier unten“ – Warum sind Trump, AfD und Co so erfolgreich?

Wajera (Es erschien…) 1. Moses 18,1 – 22,24 || 2. Könige 4,1-37
Kommentar von Eric Martienssen

    „Und es erschien ihm der Ewige unter den Steineichen Mamres, da er saß am Einlass des Zeltes um die Glutzeit des Tages. Und er hob seine Augen auf, und schaute, und siehe, drei Männer aufrecht über ihm, da er sie sah…“ (Bereschit / 1.Mo.18,1)

Prophetie setzt zum einen voraus, dass Gott dem Propheten erscheinen will! Zum anderen, dass dieser den Mut und die Gottesfurcht „besitzt“, die Dinge entweder in ihrer gottlos verlogenen Verkommenheit, oder aber in ihrer vollendeten Schönheit zu schauen. So bekommt Abraham in unserem Toraabschnitt von den Engeln Gottes prophezeit, dass Sarah trotz hohen Alters einen Sohn bekommen wird – und sie bekommt ihn! „Die Männer von Sodom aber waren sehr böse und sündig vor IHM. ER sprach zu Abram, nachdem Lot sich von ihm getrennt hatte: Hebe doch deine Augen und sieh von dem Ort wo du bist nordwärts, südwärts, ostwärts, westwärts: denn alles Land das du siehst [Israel], dir gebe ich es und deinem Samen auf Weltzeit (1.Mo.13,13-15).“ „Auf Sodom und Gomorra aber ließ ER Schwefel und Feuer regnen, von IHM her, vom Himmel.“ (19,24)

Die uns vorliegende Parascha hält uns mit Seiner scharfen Trennung, Seiner klaren Unterscheidung (hebr: Hawdala), quasi ein weiteres Mal Seine Schöpfungsgeschichte vor, der wir alle entstammen. Denn „die Erde war einst unklar und ungeschieden … und es schied Gott zwischen dem Lichte und der Finsternis“ usw. Wir alle können uns, als einzelner und als Volk, jedoch entscheiden, ob wir zu den von Ihm aus der Gefangenschaft Ägyptens „Befreiten“ gehören wollen, denen also, denen ER heute erscheinen will, oder zu denen aus Sodom und Gomorra, die unbelehrbar in ihren alten Legenden und Kriegen sich zuhause Fühlenden, gar nicht mehr ausbrechen zu können Glaubenden, die all Seine „Werte“ vernichten wollten und vereint mit Merkel, Steinmeier und ihren Luthergötzen nun im Anlauf III erneut vernichten wollen (► Kristallnacht: Man feierte in Luthers Geburtstag wie jetzt wieder in Luthers 500. Reformationsjubiläum 2017). Wohlgemerkt, 2017 soll das Vereidigungsjahr eines neuen Luther-Bundespräsidenten und einer Luther-Bundeskanzlerin werden, die gerade weil sie selber alle Werte verloren haben, sich umso (Heilig) Geistesgestörter in die Position hinein „glauben“, die sie gottloser Weise geradezu „ermächtigt“, demokratisch gewählte Präsidenten anderer Staaten „auf der Basis ihrer Werte, eine enge Zusammenarbeit anzubieten“. – Könnte „Sodom und Gomorra“ vor diesem Hintergrund nicht auch als Prophetie für Merkels Lutherwelt verstanden werden, in der sich waschechte Christliche Gottesstaaten wie Deutschland (derzeitiger Bundespräsident: Lutherpfarrer, Kanzlerin: Lutherpfarrerstochter, Außenminister: Luther-Kirchentagspräsident, Oppositionsführerin: Präsidentin der lutherisch-deutschen Kirchensynode a.D.) und waschechte Islamische Gottesstaaten wie der Islamische Staat, IS, und der von Abbas, Papst und UNO gelobte Palästinenserstaat gegenseitig vernichten? Denn sie lassen, derweil der einfache Deutsche mal wieder von Weltherrschaft träumt, nach eigener Lust und Laune wann immer ihnen danach ist Schwefel und Feuer von ihren Himmeln (niederster geistlicher Horizonte) regnen und begleiten dieses selbst geschaffene Naturschauspiel mit einer Geschichtsumschreibenden, nach Luther- und NS-Manier Volksverhetzenden Propaganda, in der die zu „Klassenfeinden“ stilisierten Figuren Donald Trump (USA), Frauke Petry (AfD), Norbert Hofer (FPÖ) und Frankreichs Marine Le Pen in den Augen der wieder Blut leckenden Deutschen erst gleichgesetzt und dann verhöhnt oder gar vernichtet werden. Gelernt ist gelernt. Schließlich war man, Merkel, in der DDR als FDJ-Sekretärin für „Volksverhetzung und Propaganda“ in die Weltpolitik eingestiegen. Womit sich auch die mühelos vom gemeinen Europabürger Deutscher Nation geglaubten Russland-Sanktionen erklären, obwohl man selbst, die EU unter Merkel, es ist, die das demokratische Referendum der Krim nicht anerkennt, nachdem man selbst gemeinsam mit Obama (► von Obama am 1.2.15 auf CNN zugegeben) den Krieg in der Ukraine mit aktuell 10.000 Lutherglauben-Toter veranlasst hatte. Man muss einfach beizeiten seine Lügen und Hetzen erhöhen, dann merkt es der Deutsche schon wieder nicht, dass er selbst längst verloren hat und auf Gottes Abschiebegleis steht. – Völliger Laizismus erscheint „alternativlos“ Deutschlands einzige Option zu sein! Und … man muss Deutschland dazu zwingen!!

Könnte der Ewige, gesegnet sei Er, also nicht viel eher den Präsidenten eines Landes und deren Volk „erscheinen wollen“, die so freundlich und herzlich von sich und IHM reden machen wie der künftige US-Vize-Präsident Michael (Mike) Pence (dank Merkels gleichgeschalteter Presse von keinem einzigen deutschen Mainstream-Medium zitiert):
Es ist eine große Ehre für Donald Trump und mich, gemeinsam mit Euch für die Unterstützung Israels einzustehen. Und ich bin von tiefer Demut erfüllt, zu Ihnen dort zu diesem historischen Zeitpunkt sprechen zu dürfen, diesem besonderen Ort, dem heiligen Jerusalem, der ewigen Heimat der Juden … Donald Trump und ich stehen zusammen mit Israel, weil Israels Kampf unser Kampf ist. Israels Rechtssache ist unsere Rechtssache. Wir stehen für Israel aus den gleichen Gründen ein, warum gute Menschen überall für Israel einstehen. Wir stehen ein für Israel, weil seine Ursache Gerechtigkeit ist, weil seine Werte unsere Werte sind, weil sein Glaube unser Glaube ist. Israel ist nicht nur unser stärkster Verbündeter in der Region. Wie ich schon seit so vielen Jahren sage: Israel ist unser meistgeschätzter Verbündeter in der ganzen Welt. Aktuell lebt Israel unter dem bewaffneten Schatten seiner bedrohlichen Nachbarn, die danach trachten es von der Erdoberfläche auszulöschen. Donald Trump und ich verstehen, dass Israel nicht dafür von seinen Feinden gehasst wird, was es falsch gemacht hat, sondern vielmehr dafür, was es richtig gemacht hat…(Rede 7.11.2016)
Schabbat Schalom


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1 Kommentar to “WaJera: AfD oder Trump – Wem wird Gott gern erscheinen”

  1. Gods Sabbath sagt:

    Und hier ein Ausblick auf den kommenden Schabbat mir dem am 7. November 2012 erstmals auf GSI veröffentlichten Kommentar unseres lieben Freundes Israel Yaoz:
    Leben Sarahs – CHAJE SARAH