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Matot Massei Israels vs Neues Testament Roms

dt. Schreibweise auch: „Mattot – Massej / Stämme – Wanderungen“
4. Mose 30,2 – 36,13 || Jeremia 2,4-28 & 3,4+4,1-2
Kommentar von Eric Martienssen

Der Aktualität halber sollten wir unserer Parascha von den Stämmen Israels auf den letzten Etappen vor ihrem Einzug in das schon den Erzvätern von G’tt versprochene Land die verbrecherischen Einzüge der Christen damals und heute voranstellen. Damals war es der Pontifex Roms, der heutige Papst, dessen Amt es bereits hunderte von Jahren vor der Zeitwende gab, der im Jüdischen Krieg nicht nur das gesamte Land G’ttes seinen Weltherrschaftsbestrebungen blutig und unbarmherzig unterjochte, sondern der auch den Wohnsitz des Schöpferg’ttes in Jerusalem im Namen seiner Götzen höchst selbst verwüsten und plündern ließ, um dem daraus geschaffenen Christenvolk das Kolosseum in Rom bauen zu können.

[Vgl. Tafel 1 der Ausstellung: Im Licht der Menora ▼ aus 2015, Jüdisches Museum Frankfurt]
Kolosseum finanziert mit Gottes Tempelschatz

 

Heute – zumal der Neoliberalismus der Lutherstämme Deutschlands und Amerikas am gleichen Strang gegen G’tt ziehen – hat der Papst einen Krieg gegen Juden nicht mehr nötig um siegreich im Namen seiner Götzen in das Heilige Land einzuziehen, nachdem er seinem nach wie vor von Rom aus regierten Weltreich und seinen an dies „glaubenden“ Christenstämmen eine neue Geschäftsidee, das Neue Testament, hatte präsentieren lassen, das den „Gläubigen“ die Wiederkehr ihres darin aufgetischten „Messias“ nach Zion (Jerusalem) NUR für den Fall vorsieht, wenn vorher alle Völker zu Christen gemacht wurden, „dann würde auch die G’ttlosigkeit Jakobs / Israels – der »Feinde G’ttes« entfernt / ausgelöscht / ausgemerzt (wörtlich nach Neuem Testament, Römerbrief 11,26-28). Nach kirchlich-neutestamentlicher Überzeugung ist nämlich die kommende Welt der von ihr angebeteten Götzen und Heiligen Geister „judenrein“. (1. Reich war G’ttes Reich, 2. Reich das Reich des Sohnes, 3. Reich das Reich des Heiligen Geistes.) Insofern brauchen Papst, der Palästinenserterror-Führer Abu Mazen als „Friedensengel“ bezeichnet, ebenso wie Obama und Merkel nur vermeintliche Worte G’ttes aus ihrem selbstgemachten Neuen Testament zu zitieren und die dann mit der Siedlungsfrage Israels zu verbinden, und in jedem Christenhirn brennen (politisch gewollt!) alle Sicherungen durch. Brand aktuell liest sich ein solcher Versuch der christlichen Stämme, Israel noch vor Ankunft ihres Jeshus zu unterwandern, in der JewishPress.com vom 3.8.2016 so:

    „Eine Schweizer Aktivistin der Boycott, Divest and Sanctions Bewegung (BDS – Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen) wurde von Israel zum ersten Mal abgeschoben … Sie ist Mitglied einer christlichen Organisation, die die BDS-Bewegung unterstützt und die Aktivitäten der Soldaten aufzeichnet.“

©  Lencer, Wiki Commons

© Lencer, Wiki Commons

Bei ihrer Neuschöpfung einer Welt mit ihren Kirchen-Götzen geht es den christlichen Stämmen, allen voran Luther-Deutschland und -USA, in erster Linie um das Verstecken ihrer Weltherrschaftsabsicht hinter dem größten von Menschen überhaupt nur produzierbaren „Tohuwabohu“ seit Schöpfung der Welt durch den Ewigen, gesenet sei Er. Der nämlich hatte Sein Wort an die Menschen mit eben dieser Beschreibung beginnen lassen: Im Anfang schuf G’tt den Himmel und die Erde. Die Erde aber war tohu waWohu (תהו ובהו). Auf gut Deutsch wüst und leer oder Irrsal und Wirrsal – wie auch schon nach den demokratisch vom Deutschen Luthervolk (s. auch Luthers Reichskristallnacht) angezettelten Zwei Weltkriegen. Also nicht etwa angezettelt von den propagandistisch als „völkerrechtswidrig“ diffamierten Stämmen Chinas oder Russlands, und schon gar nicht Israels. Niemals in der Weltgeschichte haben andere mehr als die deutschen Stämme soviel Verwirrung und Verwüstung über die Erde gebracht, weshalb man sie als weltweit fachlich am höchst kompetentesten in Sachen Auslöschung anderer Stämme, besonders Israels, ansehen darf. Und niemand versteht dieses christlich-neutestamentliche Geschäftsmodell der Diffamierung so gut, wie Lutherpfarrerstochter Merkel, die alleine schon durch Draufsetzen von Sanktionen auf ihre verleumderisch hinterhältigen Diffamierungen Israels gelernt hat, wie „unwiderlegbar beweisend“ solche Sanktionen gegen objektiv Unschuldige bei ihren Lutherstämmen auf der Wanderschaft gen Israel „ankommen“. Warum diese Volks verhetzende Geschäftsidee – schließlich war sie bereits im DDR-Regime FDJ-Sekretärin für „Agitation & Propaganda – also nicht einfach im Falle Russlands kopieren und weiterentwickeln? Denn gerade weil der Sanktionsgrund „Annexion der Krim“ erlogen und so völlig an den Haaren herbei gezogen ist (vgl. FAZ → Die Krim und das Völkerrecht: Kühle Ironie der Geschichte), eignet er sich dank der Jahrtausende langen Einübung durch das Neue Testament für „Gläubige“ als besonders glaubhaft, denn wenn die Verbrechen Russlands und Israels nicht so ungeheuerlich wären würden doch keine Sanktionen verhängt! Und jetzt wird dieses christlich-deutsche Erfolgsrezept auch einfach auf die Türkei übertragen … am liebsten, wie gehabt, mit österreichischem Schulterschluss, wenn man vorübergehend schon keinen gemeinsamen Kanzler hat. „Österreich will EU-Beitritt der Türkei stoppen“, so der von Merkels Flüchtlingslügen-Gnaden neu eingesetzte österreichische Kanzler Christian Kern in der BILD von heute.

„Flüchtlingslügen“, wie bitte? Auch in der vermeintlichen Flüchtlingskatastrophe und der Erweckung des Islamischen Staats (IS) finden wir das neoliberale Erfolgskonzept des christlichen Westens gegen G’tt. Diesmal jedoch nicht unter deutsch-österreichischer Federführung, sondern der des protestantischen USAmerikas. Denn alleine aus den mit den christlichen NATO-Partnern gemeinsam begangenen letzten drei Regime Change Versuchen – Libyen 2011, Syrien 2012 und Ukraine 2014 (vgl. WilliamBlum.org → The Master List) – resultiert die „vermeintliche“ Flüchtlingskatastrophe. Denn sie ist ebenso wenig wie der deutsche Holocaust alles andere als eine „Katastrophe“, also ein schicksalhaft über uns herein gebrochenes Unglück. Nein, dieses Unglück wurde von menschlischer Hand geschaffen. Doch niemand kann gläubiger „mit Nichtwissen widerlegen“ als eine Deutsche / ein Deutscher es vermag. Katastrophaler Weise folgte für Deutsche und besonders für gläubige Neutestamentler auf den Holocaust alleine nur: die Staatsgründung Israels! Und so weiter und so fort.

So versteht sich, strategisch, auch das für treue Christen-Schäfchen nicht zu durchschauende Tohuwabohu in der Zusammensetzung der Gremien, die das Atomabkommen mit der Islamischen Republik Iran aushandelten. Es fällt leicht, dem Iran den wirtschaftlichen Aufschwung durch Sanktionserlass zu ermöglichen, wenn man darauf vertrauen darf, dass dieser das Geld in der Finanzierung des Palästinenser-Terrors, der Hamas und Hisbollah, um Israel auszulöschen, gut anlegt. Chrisliche Mission auf dem Weg zum Messianischen Zeitalter, sonst nichts!

Wenn am Anfang unserer Tora-Wochenlesung von zwei der zwölf Stämme Israels die Rede ist, die aufgrund materieller Existenzsicherung mit Landbesitz in der Diaspora gar nicht in das Land hineingehen wollen, das der Ewige ihren Vätern versprochen hat, sind wir angekommen. Angekommen mitten in der heutigen Zeit – mit den Hauptursachen für den zurückliegenden wie den wieder bevorstehenden Holocaust der Kirche in Form der – politisch korrekten – Finanzierung des Palästinenser-Terrors und Anerkennung des Palästinenserstaates ohne beweisbares Abschwören der Palästinensischen Autonomiebehörde bestehend aus der ehemaligen PLO Mahmud Abbas‘ und der jetzigen Hamas samt Hisbollah, aus dem Gaza, dem Libanon und der Mitte des Westjordanlandes sich zusammenziehend. Solange die jüdischen Stämme sich nicht hunderprozentig auf das Land und den Besitzer des Landes G’ttes, dessen Herrschaft und Fürsorge, verlassen, stattdessen jedoch auf die Götter Merkels Europa – das gerade Griechenland und die Ukraine im NATO-geplanten geopolitischen Neoliberalismus-Tohowabuhu untergehen lässt – solange sind die jüdischen Stämme selber noch nicht in G’ttes Land Israel angekommen.

Raschi nahm auf die o. g. beiden Stämme (Gad & Ruben) Bezug, als er im Sefer Michele (20, 21) anmerkt: „Ein zu Beginn übereilt angenommenes Besitztum wird am Ende nicht gesegnet“. Schauen wir vom Beginn unserer aktuellen Tora-Lesung auf das Ende der aktuellen Propheten-Lesung, so finden wir dort glücklicher Weise die Lösung aller damaligen und heutigen Probleme, allerdings geknüpft an Bedingungen:

    Wenn du dich bekehrst, Israel, spricht der Ewige, zu Mir zurückkehrst, wenn du entfernst deine Gräuel vor Meinem Angesicht, brauchst du nicht mehr umherschweifen! Wenn du schwörst: „So wahr der Ewige lebt!“ in Wahrheit, mit Recht und Frömmigkeit, so werden sich mit Ihm die Völker segnen, mit Ihm sich rühmen. (Jer 4,1-2)

Das Hauptproblem, wenn man sich als Jude außerhalb Israel ansiedelt, ist, dass man sich mit den Völkern dort (ihren neutestamentlichen Göttern, Kulten und Gräueltaten) assimiliert. Also keine Gemeinschaft mehr hat mit den Israeliten und dem G’tt Israels und mit dem Lande (35,34): „in dessen Mitte Ich wohne; denn Ich, der Ewige, wohne inmitten der Söhne Israel“. Bis heute sind die Hauptmotive der weiteren Existenz jüdischer Gemeinden in der Diaspora materielles Wohlergehen und gesichertes Einkommen. Eben das, was die Tora an anderer Stelle als die „Fleischtöpfe Ägyptens“ bezeichnet. Der vergleichsweise ungleich härtere Überlebenskampf in Israel hält die meisten Diaspora-Juden von der Alija ab. Und weil man in seiner Wahlheimat ja auch nicht unangenehm auffallen will, beispielsweise durch Homophobie oder Jüdische Orthodoxie, gleicht man sich eben – ganz liberal als gäbe es keinen G’tt oder Gesetze – dem Neoliberalismus seiner neuen Freunde in der Nachbarschaft an. So kann es dann, ganz freundschaftlich, passieren, dass man als Zentralratsvorsitzender der Juden in Deutschland öffentlich gegen den G’tt Israels und dessen Land, stattdessen für den Verbleib in der Diaspora samt Terrorgefahr ausspricht. Darf ein Jude sich durch Gleichgültigkeit seiner Mitverantwortung für die Gemeinschaft in Erez Israel entziehen, nur weil man meint, das ist weit weg?

Es ist der Geist, der Israel spaltet. Und mit dem Neoliberalismus hat Obama im Iran-Atomabkommen gemeinsam mit Deutschland einen politisch korrekten Weg zur Auslöschung des Staates Israel gefunden.

Es ist der Geist der Diaspora, der den Menschen regiert, wenn er nicht im Geist des G’ttes Israels lebt. Der Geist der Diaspora hat überall auf der ganzen Welt Freunde, G’ttes Geist NUR in Israel, da wo Er selbst zu Hause ist. Unter welchen Bedingungen ist der G’tt Israels in der Tora bereit, die Existenz einer jüdischen Diaspora notgedrungen zu akzeptieren?

    Da sagte Mosche zu den Söhnen Gad und den Söhnen Ruben: Sollen eure Brüder in den Krieg ziehen und ihr wollt hier sitzen? (32,6)

Der Apell Moses stößt in der Tat nicht auf taube Ohren und die künftigen Diaspora-Israeliten, die, die ihre Herden im Ostjordanland fett weiden lassen wollen, Gad, Ruben, später sogar Halb-Manasse, erklären sich zu einem Solidaritätsbeitrag bereit. Bereit für Israel, das Heilige Land, darin Milch und Honig fließen sollen, mit ihren Brüdern gemeinsam vor Antritt ihres persönlichen Weide-Idylls einzunehmen, zu kämpfen für den G’tt Israels:

    …wir wollen bewaffnet vor den Kindern Israel ausziehen … bis Israels Söhne jeder sich sein Erbe genommen hat! (32,16-18)

. . . . . . . . Ergänzung der GSI-Redaktion – unser “Graues Kasterl” . . . . . . . . .
Stichpunkte von Jehonatan Kiebitz zum Tora-Wochenabschnitt „Mattot-Massej“ im jüdischen → Hawdala-Kalender:
< Rache an Midjan. Ostjordanland an Ruben, Gad und 1/2 Menasche. Gebot für Landnahme: Götzendienst der Völker vernichten - wenn nicht, von Bewohnern und von G'tt bedrängt. Grenzen Israels. Levitenstädte || Strafe für Ungehorsam und Götzendienst. Aufruf zu Umkehr und Beseitigung von Israels Götzen, dann Segen aller Völker und Ruhm > Psalmen 111 und 49

Kämpfe einjeder Jude wieder für G’ttes Land Israel, aufzubauen den Tenpel der schon zweimal durch G’ttes Vernichter zerstört wurde. Auch der israelisch-palästinensiche Konflikt ist ein von den christlichen Kirchen der Diaspora gegen den G’tt Israels installiertes Antisystem. Wer jedoch im Volk G’ttes lebt und im Geiste Israels dort pflanzt und kämpft, wird auch wie G’ttes Volk ernten, wie die Träumenden: „Ein Wallfahrtslied. Als der Ewige die Gefangenen Zions zurückführte, waren wir wie Träumende. Da wurde unser Mund voll Lachen und unsere Zunge voll Jubel. Da sagte man unter den Nationen: „Der Ewige hat Großes an ihnen getan!“ Der Ewige hat Großes an uns getan: Wir waren fröhlich! Bringe zurück, G’tt, unsere Gefangenen, gleich den Bächen im Südland. Die mit Tränen säen, werden mit Jubel ernten. Er geht weinend hin und trägt den Samen zum Säen. Er kommt heim mit Jubel und trägt seine Garben“. (Tehilim/Psalmen 126)

Schabbat Schalom


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