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BEMIDBAR SCHAWUOT – Gesetze statt christlicher Wüstenei

Toralesung BEMIDBAR: 4. Moses 1,1 – 4,20 || Propheten: Hosea 2,1-22
SCHAWUOT 1: Hallel; 2.M.19,1-20,23; 4.M.28,26-31 || Hesekiel 1,1-28 & 3,12
SCHAWUOT 2: Hallel; Buch Ruth; 5.M.15,19-16,17; 4.M.28,26-31 || Habakuk 3,1-19
Kommentar von Eric Martienssen

Ist statt sich an „Gottes Gesetze“ zu halten mit „heiliger Geisteskraft“ Kriege wie den in der Ukraine vom Zaun zu brechen,

freilich gut getarnt unter den Verteufelungen Russlands und Erfindung völlig an den Haaren herbei gezogener Sanktionsgründe wie den von der durch die EU-Christenheit hurerisch attestierten Krim-Annexion (FAZ → Die Krim und das Völkerrecht: Kühle Ironie der Geschichte),

nur eine rein deutsche, nur eine christliche, nur eine rein Kirchen-geopolitische „Zufälligkeit“, oder nicht vielmehr eine sich aus all diesen gottlos-westlichen Determinanten rekrutierende, ergo vorhersehbare Konsequenz aus dem Neuem Testament und den kranken Geistern seiner pontifikalen Inszenatoren aus dem bis heute das westliche Abendland in den „menschlichen Ruin“ regierenden Roms? Fest steht zum Einen, dass die von Gott biblisch bestimmte Feier des „Gesetzeempfangs“ am Berge Sinai 50 Tage nach Pessach,

s. auch Heruntergabe der → TORA VOM HIMMEL (lt. ehem. Oberrabbiner Prof. Sacks)

den absolut völligen Gegensatz zum Gott- und Gesetzlosen heiligen Geist lt. den Erfindungen des Neuen Testaments 50 Tage nach Legen der Ostereier, Pfingsten, darstellt. Seitdem steht den Gesetzen Gottes – und überhaupt allen Fakten dieser Welt – der von eben jenem Gott „Befreiung“ versprechende Geist der Dichter und Denker entgegen. Besonders in Deutschland. Dessen Legendenbildungen werden nämlich im Geist des Deutschen durch mörderische Verbrechen im Zuge jener NATO-Osterweiterung wach gehalten, die sich im vermeintlich unschuldigen Nazi-Seelchen des 21. Jahrhunderts als „Wunsch der lieben Menschen in den ehemaligen Ostblockländern“ darstellen, dem man gar nicht anders konnte, als nachzukommen. Zwar entgegen des Versprechens der NATO → nach der Wiedervereinigung Deutschlands keine Osterweiterung zu betreiben, doch man wird doch wohl noch ein wenig flunkern dürfen, solange diese Flunkelei im Rahmen weniger 8.000 Toter und 1,4 Mio. Ukraineflüchtlinge bleibt. Wird der Deutsche auf Ewig Gott- und Gesetzlos bleiben, wie das Russlands Putin von Deutschland angedichtete Maidan-Verbrechen vermuten lässt, obwohl USAs Obama längst zugegeben hat, dieses Massaker „in Auftrag“ gegeben zu haben. Vermag der deutsch-amerikanische Geist gegen alle Gesetze Gottes und dessen Natur zu gewinnen? Und wenn ja, wie lange noch, bis sich die lutherisch-kanzlerischen Lügen an ganz Deutschland und der von ihr domestizierten Europäischen Union rächen? → Obama im CNN-Interview 1.2.2015: „Wir vermittelten die Abmachung zur Machtübertragung in der Ukraine!“

Der Schulchan Aruch „Orach Chajim“ (Weg zum Leben – Bestimmungen über das tägliche häusliche wie synagogale Leben des Juden 428,4) hält fest, dass der Wochenabschnitt „Bemidbar“ (In der Wüste) stets vor dem Wochenfest „Shawuoth“ (Wochen – die Zeit der Gesetzgebung) gelesen wird. Ist dieser Zusammenhang aber der simplen Erinnerung an die Wüstenzeit geschuldet? Daran, dass man erst einmal in die Wüste gegangen sein, die Wüste erlebt haben muss, um Gesetze Gottes, dessen Natur und des Lebens überhaupt schätzen zu können? Im jüdischen Volk, → dem Volk Gottes – war eine Welt ohne „Tora“ (Lehre) undenkbar und stets als eine „geistige Wüste“ gefürchtet worden. Die oben bereits verlinkte „Tora vom Himmel“ alleine ist es lt. des ehem. Commonwealth-Obberrabbiner Jonathan Sacks, die ein Aufblühen überhaupt erst ermöglicht, ein geistiges und – im Falle Israels – auch ein staatliches. Was Jesaja (51,3) prophezeite, hat Israel → vgl. Die jüdische Geschichte STAAT ISRAEL » (von Israel Yaoz) – erfolgreich umgesetzt; eine Verwandlung: „die Wüste in einen Garten Eden und die Öde in einen Garten Gottes“!

Alle nichtjüdischen Völker haben den Ewigen und Israel derweil – wegen den Gesetzestexten – längst verlassen und sich eigenen Göttern zugewandt, bei denen alles ganz easy, ganz ohne Gesetze per heiligem Geist funktioniert (sie nennen dieses Fest „Pfingsten“). Die Juden sind – in diesem Falle glücklicherweise – sprichwörtlich alleine gelassen von allen Völkern, deren Göttern und heiligen Geistern … das ist ebenfalls Wüste! Aber auch ist Wüste, das andere Alleingelassensein, das alleine Stehen vor dem Ewigen, gelobt sei Er. Nicht nur Wüste als prägender sondern auch einziger Ort, von Herzen → Demut zu lernen (PDF zum Gedicht von Jehonatan Kiebitz). Nur langsam begreifen die Völker, dass es anders nicht geht, frei zu werden von anderen Göttern, z.B. dem Christus der Kirche.

Doch gleich am Anfang unserer Tora-Wochenlesung „Bemidbar“ (In der Wüste) steht auch etwas von einer neuen Konstituierung Israels nach vierhundertjähriger Sklaverei: der Zählung der Stämme, denn man blickt der kämpferischen Auseinandersetzung mit den nichtjüdischen Völkern und speziell Kanaans entgegen. . .

. . . und da stehen wir heute! Als hätte sich in dreieinhalbtausend Jahren nichts geändert. Auch, wer sich säkularisiert zu haben glaubt, mit Kirchenglauben nichts zutun am Hut habend, trottet oft den kirchlichen, im Neuen Testament manifestierten Verleumdungen gegen Israel unwissendlich oder mit vorsätzlichem Nichtwissen widerlegend in einer gewissenlosen Art christlich-palästinensischen Vernichtungskampfes Gottes Landes den Christen-Schäfchen treu-dumm hinterher, derweil die Luther-Pfarrerstochter Merkel, der Lutherpfarrer Gauck und der Kirchentagspräsident Steinmeier den ehem. „Finanzchef“ des Massakers von München und der seinerzeitigen PLO/RAF-Flugzeugentführungen, Mahmud Abbas alias Abu Mazen (heute Terror billigender Palästinenser-Präsident, in ihrem Gottesstaat Deutschland herzlich willkommen heißen. Der Pontifex, der vor zweitausend Jahren auch schon Sein Zelt, den Wohnort Gottes, den Heiligen Tempel in Jerusalem, zerstört und geplündert hatte, um sich vom → Erlös seiner Beute das Kolosseum in Rom zu erbauen, zeichnet den wohl zerstörerischsten und Gottlosesten noch lebenden Terroristen des gesamten Globus Abbas gar als „Friedensengel“ bezeichnet. Kann man Israel verdenken, wenn es nun vermehrt mit verlässlichen Partnern wie Russland kooperiert, auch und besonders, wenn die einst utopisch anmutenden potemkinschen Bedrohungsszenarien der wahnsinnig erscheinenden „Führer“ Merkel und Obama in Polen nun – bekräftigt durch einen vorgetäuschten Raketenabfangschirm, der in Wirklichkeit ausschließlich der Zerstörung Russlands dienlich sein soll – durch 31.000 Soldaten im NATO-Mannöver „Anakonda“ eine womöglich die ganze Welt verheerende Gestalt annimmt, da ein Angriff Russlands auf Polen durchgespielt wird, wo gebildete Menschen der Welt doch wissen sollten, dass es stets Deutschland war, das Polen und auch Russland in Zerstörungsabsicht mit Hinterlist angriff. Wird sich der Ewige, gelobt sei Er, tatsächlich schon „Im Anfang“ (Bereschit) Gedanken über ein solches Ende gemacht haben, und Seine Gesetze, in denen Er hier unten wohnen und regieren wollte, deshalb den Juden gab, Israel, sie zu bewahren für alle Welt, die sich Ihm anschließen will? Wie es in unserem Abschnitt heißt 4.M.3,25: „Verwahr der Söhne Gerschons im Zelt der Begegnung: die Wohnung und das Zelt, seine Hülle und die Schirmung des Einlasses zum Zelt der Begegnung“. Es geht bei der Entscheidung eines jeden Menschen, scheinheiligen Lügnern nachzuhuren oder den Gesetzen Gottes Folge zu leisten, letztlich um Deinen Einlass in die Gemeinschaft mit Gott. Egal aus welchem Volk kommend!

Hier ein paar Auszüge einer Rede von Benjamin Netanjahu in der (im Englischen so geschriebenen) „Bamidbar“-Woche vor drei Jahren vor dem U.S. amerikanischen Kongress (offizielle Redeübersetzung der Botschaft des Staates Israel);
„In den letzten Jahren wiesen die Palästinenser zweimal generöse Angebote von israelischen Ministerpräsidenten zurück, einen palästinensischen Staat auf nahezu dem gesamten Territorium zu errichten, das Israel im Sechs-Tage-Krieg gewonnen hatte […] Es ist Zeit, dass Präsident Abbas sich vor sein Volk stellt und sagt: Ich werde einen jüdischen Staat akzeptieren.“ […] „Meine Freunde, in Israel müssen Sie keine Nationsbildung betreiben. Wir sind bereits gebildet. Nach Israel müssen sie die Demokratie nicht exportieren. Wir haben sie bereits. Sie müssen keine amerikanischen Truppen schicken, um Israel zu verteidigen. Wir verteidigen uns selbst. Sie sind sehr großzügig dabei gewesen, uns die Mittel zu geben, um die Verteidigung Israels selbst zu übernehmen. Danke Ihnen allen, und danke Ihnen, Präsident Barack Obama, für Ihre standhafte Verpflichtung gegenüber Israels Sicherheit.“
Schabbat Schalom weChag Schawuot Sameach


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