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Schabbat PEKUDEJ – eine göttliche Berechnung

2. Moses 38,21 – 40,38 | | 1. Könige 7,40 – 50

Schabbat-Kommentar: Der Ewige, gelobt sei Er, wandte sich mit unserem Wochenabschnitt vor tausenden von Jahren bereits einer der spannendsten, von jedem Menschen jedoch schon ewig bewegten Frage zu, nämlich: Wer kommt in den Himmel?

Himmelfahrt JerusalemEntsprechend der Tragweite dieser Frage zitieren die christlichen Kirchen, deren Pfarrer und insbesondere sich selbst verwirklichen wollenden Pfarrerinnen, natürlich auch ihre absurdesten Märchen, wie die Pfingsten statt Gott verherrlichende Offenbarungsgeschichte → der leiblichen Christi Himmelfahrt, er wurde zusehends aufgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf vor ihren Augen weg – oder Mariä Aufnahme in den Himmel, um Gottes eindeutiges Wort bezüglich dieser Frage zu entkräften, zu überlagern oder gar vergessen zu machen – Vergessen, eine ur-deutsche Disziplin! Denn an dieser Stelle ist mit Wort ausdrücklich Sein Gesetz, die Tora, gemeint, etwas, was nicht einmal Deutsche sich wagen sollten, zu ändern. Es dennoch taten, s. auf einen Blick → Luthers Verbrechen hier allein nur an den Zehn Geboten. Gottes Wort, das Er jedem Menschen gegeben hat, ist jedoch ewig unveränderbar, dass wenn Du Sein Wort hältst, Er auch Sein Wort halten würde. Oder sozusagen: Wenn Du das vollendest, was Ich Dir gebiete, werde Ich auch Dich vollenden! In der Lesart unseres Tora-Wochenabschnittes heißt es: „und Mosche [Moses] hatte vollendet“ (40,13), mit der Parallele zur Schöpfungsgeschichte (2,1-2): „Und es waren vollendet die Himmel und Erde und all ihr Heer; und Gott hatte vollendet“. Diese Gegenseitigkeit bildet bis heute das Wesen eines jeden Vertrages. Besonders dem zwischen den Himmeln und der Erde. Zur Unterstreichung dessen, was gemeint ist, beendet unser Wochenabschnitt, Parascha haSchawua Pekudej, tiefstgründig auch das 2. Buch Moses, das den Namen Exodus trägt, Auszug!

Es ist eben Gott, der Dich vollendet. Aber eben nur dann, wenn Du „von ganzem Herzen“ und „Geiste“, also begeistert, vollendest, was Er Dir hier unten auf Erden geboten hat, zu tun, zu machen (hebr: osse oder asah). Siehe letzte Woche die haargenaue Beschreibung, wie der Mischkan (das Stiftszelt / der transportable Tempel während der Wüstenwanderung / engl. Tabernacle) gemacht werden soll. So wird uns auch die Reihenfolge unseres heutigen Wochenabschnittes PEKUDEJ – wörtlich „Berechnungsaufnahme“ als Nachweis ordnungsgemäßer Mittelverwendung bei der Ausgestaltung des Heiligtums (Deines Lebensinneren) – direkt im Anschluss an die Parascha WAJAKHEL der letzten Woche vom geistgeführten Bau des Allerheiligsten → Bau Deines Zuhauses: Heiligtum – sehr schlüssig und logisch nachvollziehbar. Fast wie eine Parallele unseres Lebens zum Heiligen Tempel. Eine logische Reihenfolge also, erst ein dem Gott Israels heiliges Leben zu führen / machen, dann folgt unmittelbar hinterher die – streng gesetzliche – Bestandsaufnahme, ob man tatsächlich alles so gemacht hat, wie es vom Schöpfer gedacht war.

Wenn ein Waschmaschinenhersteller in der Gebrauchsanweisung vorschreibt, nur Faserwäsche in seiner Maschine zu waschen, man jedoch meint, auch ruhig einmal seine Nieten- und Nagel-Volllederjacken darin reinigen zu können, wird der niedergelassene Händler feststellen, dass die Trommel aufgrund falscher Nutzung verbeult und der Motor kaputt ist, und die Rückhol-Herstellergarantie des neuen Gerätes ist dahin. Ähnlich das Verhältnis des Nutznießers des eigenen, leibhaftigen aber letztlich geschenkten „Lebens“ zu dessen Schöpfer. Er fordert Rechenschaft. Vertragliche Gerechtigkeit, Er als Dein Schöpfer hat ein Recht darauf, willst Du denn zu ihm zurück.

Vor diesem Hintergrund nimmt es sich garantiert nicht als Zufall aus, wenn Rabbiner Bechaya im frühen Mittelalter bereits feststellte, dass das Wort „asah“ 248 Mal in Zusammenhang mit dem Bau des Stiftszeltes vorkommt. So wie der Mann 248 Glieder hat, so war auch der Bau des Mischkan offensichtlich ein spirituelles Modell davon, wie man einen Menschen im richtigen Verhältnis zu Gott macht. Du sollst tun, das und das. Ausgerechnet 248 Mal im Zusammenhang mit dem Bau des Heiligen Tempels. In der vom Kirchenheiligen Apostel Paulus stellvertretend für das gesamte nachfolgende Christentum verteufelten Tora (Fünf Bücher Moses) finden sich laut jüdischer Tradition insgesamt 613 Vorschriften (Mitzwot): 248 Gebote und 365 Verbote. Beides Zahlen, die Vollkommenheit symbolisieren. Nämlich 365 Tage des vollen Jahres und eben 248 als Anzahl der Knochen im menschlichen (männlichen) Körper. Ein weiterer Vers aus unserer Parascha soll hier Lebensein- und ausgang betrachtend genannt werden, der ebenfalls sein Gegenstück in nichts Geringerem als der Schöpfungsgeschichte findet, nämlich Exodus 39,43: „Und Mosche sah die ganze Arbeit, und siehe, sie [Israel] hatten dieselbe gemacht; so wie der Ewige geboten, so hatten sie gemacht; da segnete sie Mosche“. Vergleiche Genesis 1,31 ff.: „Und Gott sah an alles, was Er gemacht, und siehe, es war sehr gut … und so vollendete Gott am siebenten Tag Seine Werke … und Gott segnete den siebten Tag.“

Ein aufrichtiger Mensch, wenn er zusätzlich weise sein sollte, kann heute innerhalb der Möglichkeiten der Christlich-Jüdischen Zusammenarbeit ausschließlich nur Juden, Israel, fragen, wie man Nachhause kommt. Denn das Christentum hat eben diese hier beschriebene peinlich genaue Gesetzlichkeit – das Recht Gottes, selbst zu bestimmen, wie und mit welchen Tugenden die Seinen von Ihm wieder aufgenommen werden – zum Staatsfeind Nummer Eins erklärt (im Gegensatz zur → Einheit mit Gott. Weltweit gibt es neben den islamischen Gottesstaaten, wo Gottes Gesetz, Sein Recht, gar keinen Platz hat, überhaupt wieder nur ein einziges christliches Land, wo dies ebenso wenig der Fall ist: Die Bundesrepublik Deutschland, unter überwältigender Mehrheit von einer Lutherpfarrerstochter und einem Lutherpfarrer geistlich und wirtschaftlich irre geführt. Einstmals war auch ein Vorgänger im deutschen Kanzleramt mit dieser Mehrheit gewählt worden → Kristallnacht: Man feierte in Luthers Geburtstag – und ließ letztlich auf die Koppelschlösser seiner Soldaten das schreiben, was Merkel und Gauck den Bürgern – wieder billigend vom deutschen Volk auf dem Weg zur Europa- und Weltführung in Kauf genommen – auch heute wieder in den Kopf meißeln: Gott mit uns!

Was möchte uns jedoch die Tora mit unserer heutigen Schabbat-Ansammlung von gleichen Wort Wahlen mitteilen? Mögliche Antwort: Mit der Erde, der Vegetation und den Tieren schuf Gott dem Menschen eine Heimstätte. Ausgenommen Juden natürlich, denen Merkel nebst deutscher Regierungskollegen, nichts dazu gelernt, vorsätzlich und sophistischer Weise, an Palästinenser statt jedwedes Existenzrecht Israels de facto abspricht, indem sie die Forderungen der Palästinenser auf die Siedlungsgebiete selbstherrlich als Recht legitimiert. Wohl wissend, dass keine (nicht eine) Palästinenserorganisation einem einzigen Juden, geschweige denn einem ganzen Judenstaat, überhaupt nur das Recht auf das blanke Leben einräumt. Ganz im Gegensatz zu Gott, der, vor allen Völkern der ganzen Welt, zuallererst seinem alleinigen Demonstrationsvolk für alle Völker, wie man zu Gott heimkehrt daran lehren wollte, dass sie von Ihm aus ein Recht auf eine Heimstätte haben, in der sie sich einrichten sollen, um Gott zu dienen. Bevor Angela Merkel, die Deutschen überhaupt, Lutheraner mit ihrer Lutherdekade, der von allen guten Geistern verlassene Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche Deutschlands, EKD, insbesondere, Hussein Obama und sein amerikanisches Volk diese Lektion Gottes vorsätzlich nicht lernen wollen, sind sie die allergrößte Gefahr für den Frieden in der Europäischen Union EU, der Völkergemeinschaft UNO, den Weltfrieden und ihren eigenen Frieden, den sie dereinst niemals haben werden.

Mit dem Wüstenheiligtum und dem späteren Ersten und Zweiten Tempel in Jerusalem → letzteren zerstörte der Pontifex der katholischen Kirche, der Papst in Rom unter zusätzlicher Versklavung zigtausender Juden zugunsten eines karfreitaglichen Osterbaus in Rom, dem Kolosseum – erbaute das jüdische Volk Gott symbolisch eine Wohnstätte und demonstriert so – im völligen Gegensatz zu allen Gott vermeintlich anbetenden Christenmenschen – dessen Präsenz in seiner Mitte. Und heute, wo aus Boshaftigkeit der Kirchen gegen Gott kein Tempel existiert? Da gilt die klassische Antwort von Rabbi Menachem Mendel von Kozk, der auf die Frage: „wo wohnt Gott?“ bemerkte: „dort wo man ihn einlässt.“ Seine Gesetze wird man dort tun, alleine schon, weil man Ihn liebt. Erster Weg für Christen dorthin: Die Kirche verlassen! Sonst findet die Liebe, die hier gemeint ist, keine Wohnung, wo sie sich zuhause fühlen kann.

Schabbat Schalom,
für das gesamte Team von God’s Sabbath International jetzt schon leichte Fastenzeit vor Purim, denn entgegen der kölsche Karneval, Fastnacht, der Verballhornung vom Esther-Fasten am Purim und dem göttlichen Pessach ersetzt durch das heidnische Ostern, kommen wir nicht alle in den Himmel,
Ihr Eric Martienssen


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