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Jüdischer oder Christlicher Gottesdienst 2 – Jitro

...von Jehonatan Kiebitz...

…von Jehonatan Kiebitz…

Hawdala zwischen Original oder Betrug?
BS“D

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. . . Das ist leider mit keiner einfachen Selbstverständlichkeit möglich, denn die Juden wurden verteufelt und deren Verständnis verboten, und der Welt gegenüber den Aufgaben des Volkes Gottes, den Juden, durch ihren jüdischen Gottesdienst, sogar das Gewissen belastet und Angst erzeugt. Warum eigentlich?
Könnte es sein, dass sich mit Israel im Unterschied zur ganzen Welt zwei von Grund auf verschiedene Systeme gegenüber stehen?

. . . . . . . . Ergänzung der GSI-Redaktion – unser “Graues Kasterl” . . . . . . . . .
1. Giur / Übertritt zum Judentum des TeNaCh in nur vier Versen: 2. Moses 18,9-12
Tora: 2. Moses 18,1 – 20,23 || Haftara: Jesaja 6,1 – 7,6 – 12,12; 9,5+6 / 6,1/13
. . . . . . . Stichpunkte entspr. Hawdala-Kalender zur Lesung „Jitro“: . . . . . . .
< Moses führt das Volk Israel hin zu Gott. Matan Tora – an Israel übergeben: Ganz Israel hört am Sinai Gottes Stimme wie ein Prophet || Friedensreich des Sohnes Davids – Recht und Gerechtigkeit der Tora > Psalm 3

Wäre es möglich, Israel gemeinsam mit der Welt zum Frieden zu verhelfen, wenn es gelingen könnte, den Trickbetrug des „Glaubens der Gleichmacherei“ zu durchbrechen und durch Hawdala die Systeme unterscheidbar zu machen? Ist die Welt nicht in einem Taumel-Zustand infolge der Trunkenheit durch die Vermischung von Wahrheit und Lüge? Wer der Lüge glaubt und darin auch noch den Grund zur „Seligkeit durch den Glauben“ sieht, reagiert gewöhnlich beleidigt, wenn sein „heilig gesprochener Glaube“ dem Licht der Wahrheit ausgesetzt wird.

In jedem Fall, wo die Vermischung von Wahrheit und Lüge stattfindet, ist es ein Missbrauch der Wahrheit, um einen „Glauben“ an die Lüge zu erzeugen. Dieser Glaube wird dann, besonders ausgeprägt bei Luther wie auch bei Mohammed, verselbständigt bzw. verabsolutiert und damit scheinbar unantastbar gemacht, denn dadurch wird er heilig gesprochen. Es entsteht ein Zwang, der Glaubens-Terrorismus, dessen „Mutter“ man in der Kirchengeschichte eigentlich nicht übersehen kann.

In der heutigen Zeit der Globalisierung kann man das natürlich beim Islam auch nicht übersehen. Ich selbst kann die Vermischung im Neuen Testament (NT) – s. dessen besonders in der Siedlungsfrage bis heute blutigst wirksamen Verbrüderung der Christen mit den Palästinensern (1.Thes.2,14ff) – von Fall zu Fall weitgehend auseinanderhalten. Im Koran / Islam kenne ich mich jedoch nicht aus, sondern muss mich da auf den Rahmen der Unterschiede in den drei Kalender-Systemen beschränken. Das ist ein Grund, warum ich, wie oben angesprochen, den einen Ring in Lessings Parabel scheinbar vernachlässigen muss.

Zur Hawdala, mit der z. B. von der Heiligung in der Zeit nach jedem Schabbat auf die profanen Tage übergeleitet wird, gehört es auch, die Hawdala zwischen Israel und allen Völkern zu zitieren. Das macht sichtbar, wie im System-Unterschied zu Israel alle Völker etwas gemeinsam haben müssen, das in deren Religionen einschließlich Islam und Christentum und bis hin zum Atheismus begründet ist, wodurch Israel eigentlich keineswegs in die UNO mit hineinpasst.

Ich würde mich nicht wundern, wenn Israel eines Tages aus der UNO einfach ausgeschlossen wird. Das könnte einfach zur Voraussetzung der Erlösung der ganzen Menschheit gehören, denn am Ende wird die ganze Welt Israel zufallen und den Gott Israels erkennen, der dann König über die ganze Erde sein wird, und sein Name wird einzig sein. Die Namen aller anderen Götter und Religionen wird es dann nicht mehr geben, und nie wieder eine Vermischung von Wahrheit und Lüge.

Das Friedensreich des Maschiach Israels wird der Lebendige Gott Israels selbst aufrichten, und kein Götzendienst wird mehr anstelle des Gottesdienstes Israels als Ersatz- oder Anti-Theologie bestehen. Das eingangs zitierte „Oder“ hat dann seinen tiefsten Sinn bekommen im „Entweder“ des Jüdischen Gottesdienstes zur Unter- und Entscheidung gegenüber allen Götzendiensten!

Lassen Sie mich bitte nun das Augenmerk darauf lenken wie man die ganze Weltgeschichte in dem Vergleich von zwei Systemen
– vgl. Heilig oder unheilig oder auch Vergleich der Zehn Gebote | ergo baut das Grundgesetz auf einer völlig anderen Gottheit als dem Gott der Bibel auf –
zusammenfassen kann, um damit deren Zielen näher zu kommen. Dem möchte ich einen juristischen Grundsatz voranstellen, den ich einmal, als ich noch jung war, in einer Fachschule gelernt habe:

„Materielle Fehler sind korrigierbar. Ein System-Fehler kann nicht korrigiert werden. In dem Fall muss das ganze System verworfen werden!“

Aus der Sicht der Thora (auch: Tora) könnte man das etwa so ausdrücken: „Einzelne Sünden sind verzeihbar. Götzendienst, wenn er auch noch so große Frömmigkeit vorgaukelt, kann jedoch nicht verziehen werden. Dem muss ein Mensch grundsätzlich entfliehen, sprich ihn aus seinem Leben ausschließen, s. Vorbild:

JITRO ► Kirchenpräsident und Staatsoberhaupt tritt zum Judentum über!

In der Praxis der Weltgeschichte hat die Welt jedoch immer wieder versucht, die Vertreter des Gottesdienstes, der nicht von Menschen und nicht von der Schlange ausgeht, zu beseitigen. Das kommt dem Abschaffen der Vergebung der Sünden gleich. Liebt die Welt so sehr die Sünde?

Beginnen wir mit dem Vergleich am Anfang. Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde. Aus was hat Er alles geschaffen? Aus nichts. Was war vorher da? Der Schöpfer. Daran erinnerte vom Anbeginn der Schöpfung der Schabbat, der nicht dem privaten Freizeitspaß sondern dem Schöpfer geheiligte siebente Tag der Schöpfung. Durch den Sündenfall wurde das Verhältnis zwischen dem Schöpfer und seinen Geschöpfen gestört, mit Auswirkungen auf die ganze Schöpfung.

Die Schlange als Medium der Verführung durch den Glauben an die Lüge spielte die Rolle des Erlösers. Von wem wollte sie den Menschen erlösen? Von seinem Schöpfer und dessen Ewigem Gesetz! Wie wollte sie das erreichen? Durch „den Glauben“!?! An wem war der Mensch schuldig geworden, als er diesen „Glauben“ annahm? An seinem Schöpfer! Wer konnte denn danach nur den Menschen erlösen? Sein Schöpfer, an dem der Mensch schuldig geworden war, oder der Verführer, der ihn beeinflusst hatte, schuldig zu werden?

Nur der Schöpfer konnte auch das Erlösungswerk erschaffen. Nach der Erlösung des Volkes Gottes aus der Sklaverei in Ägypten, dem sich viele Menschen angeschlossen hatten, bekam Israel den Schabbat erneut, aber auch neu mit doppelter Bedeutung als Tag des Schöpfers und des Erlösers zugleich. Der Schabbat diente fortan dazu, dass sich an ihm die Erlösten ihrem Schöpfer und Erlöser heiligen können. Dadurch konnten sie auch am 50. Tag nach ihrer Befreiung ihrem Schöpfer und Erlöser geheiligt gegenüber stehen.

Da schloss Er mit ihnen einen Bund. Das Zeichen des Bundes war nicht, wie bei Noach, der Regenbogen, sondern der Schabbat, und damit die Heiligung. Auf der ersten der beiden Bundestafeln war der Schabbat, das vierte Gebot, eine der zehn Bedingungen für den Bund des Erlösers mit den Erlösten. Wer von der Menschheit dem Bund des Erlösers beitreten wollte, konnte das mit Übernahme der Bedingungen dieses Bundes und des voraus gegangenen Bundes mit Abraham, des Bundes mit dem Zeichen der ► Beschneidung. Er wurde ein Sohn Abrahams.

Ist Ihnen aufgefallen, dass wir uns bis hier konsequent nur auf einer Seite bewegten zwischen den beiden Systemen, denen wir zur Unterscheidung Israels von den Völkern auf den Grund gehen wollen? Im System Israels fällt auf, dass hier der Schöpfer und der Erlöser, der nur Einer, also Einzig ist, dass Er der eigentlich Handelnde ist. Was dabei zustande kommt ist Gottes Werk, man kann auch sagen „Gottes Dienst“.

Was dem gegenüber steht, dürfte in der Zusammenfassung bereits weniger schwer fallen zu erkennen als Menschenwerk, Menschendienst. Was uns landläufig nicht begegnet wäre dazu der Hintergrund mit der Bezeichnung Schlangenwerk, Schlangendienst oder Götzendienst, als das Produkt des Verführers. Fällt es nicht auf, dass die Schlange als Verführer, indem sie die Rolle des Erlösers spielt, das, was dem Schöpfer und Erlöser gebührt und gehört, für sich in Anspruch nimmt? Unsere Liebe, unseren Dienst bis hin zur Anbetung dem falschen System zukommen zu lassen, das ist Götzendienst.

In Zeiten der DDR wurde deren System gegenüber dem System des „Christlichen Westens“ oft abgewertet wegen dem „Wirtschaftswunder“ nach dem Marshallplan der amerikanisch-lutherischen Sieger- und Besatzungs-Macht. In Amerika war nie eine deutsche Bombe gefallen. Über die sowjetische Siegermacht war die Front des Krieges hin und zurück gegangen und das Land zerstört. Wäre es nicht klüger gewesen, statt von „den Russen“ ebenfalls einen Marshallplan zu erwarten, zuerst ihnen damit zu helfen? Heute werden sie durch euro-amerikanische NATO-Sanktionen auch noch geknebelt. Das macht einen Streit sichtbar bei den Völkern untereinander, außerhalb der Hawdala zwischen Israel und den Völkern, vgl.: weitere » Hawdala zwischen « Artikel auf GSI.

Man kann das System, das in allen Völkern Israel entgegen steht, auch so darstellen, dass die Schlange im Beichtstuhl sitzt und sich von dem, den sie zur Sünde verführt hat, die Sünden beichten lässt, und dadurch ihre Erfahrungen in der Kunst der Verführung ständig weiter optimiert! Das dabei Machtfragen produziert werden, die zu Mord und Krieg führen, liegt schon auf der Hand. Der „Glaube“ als Instrument der Verführung wird dabei zum „Glauben an die Menschenmacht“. Wie uns das Beispiel des Pharao und seiner Diener lehrt, durften die Verfolger Israels während der gleichzeitigen Erlösung Israels in demselben Element des Rettungswunders ertrinken.

Ich habe schon früher darauf hingewiesen, wie Großdeutschland in seiner Blitzkriegstaktik die meisten Völker Europas zur bedingungslosen Kapitulation zwang. Warum? Das war schließlich ein Krieg gegen Israel. Dadurch konnten sie bedingungslos überall die Juden in Gettos deportieren und im geplantem Ablauf in die Vernichtungslager transportieren. Nach diesem grenzenlosen Grauen fällt es heute vielen Menschen nicht schwer, die Gerechtigkeit des Gottes Israels darin zu sehen, dass der Nazi-Staat schließlich selbst bedingungslos kapitulieren durfte.

Zum System der Menschenmacht gehört auch noch die Zauberei einschließlich der Ersatz-Theologie bis hin zur Umwandlung einer Hostie durch den „Glauben“ bei der Weihe eines „Priesters“ in den Leib eines angeblich von einer Jungfrau geborenen Erlösers! Vom „Leib der Schlange“ war da wohlweislich noch nie die Rede.
Die Tatsache, dass es ohne den „Glauben“ keine Zauberei gäbe und keine „Gläubigen“, die darauf hereinfallen, werden die heilig gesprochenen Zauberer wohl niemals veröffentlichen!

Zur Vereinfachung möchte ich die Unterscheidung / Hawdala: Israel / Völker in einer vergleichenden Tabelle zusammenfassen:
Gottes System vs Antisystem-Ersatztheologie Altes Testament Neues Testament Vergleich
Für Vergleichs-Tabelle klick > hier (PDF)

Die Eingangs-Frage: Jüdischer Gottesdienst oder Christlicher Götzendienst? wurde nun nicht durch eine Voraus-Verurteilung oder ungehörige Polemik beantwortet. Gleichzeitig dürfte der Charakter Luthers in seinem Titel „Von den Juden und ihren Lügen“ als schändlichste Verlogenheit hervorstechen.
Nicht die Juden, sondern Dr. Martin Luther ist der Lügner und Brandstifter!
– Gott segne Israel! –


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1 Kommentar to “Jüdischer oder Christlicher Gottesdienst 2 – Jitro”

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