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Martinsfeuer: NACHKOMMEN der Juden wissen wieder von nichts

Im Nachhinein wollen insbesondere die Lutheraner innerhalb des deutschen Christenvolks „von nichts gewusst haben“.

Hinter der "christlichen Fassade" brennt die Lutherdekade (2008 - 2017) bereits lichterloh.

Hinter der „christlichen Fassade“ brennt die Lutherdekade (2008 – 2017) bereits lichterloh.

Doch wie stets es heute um die Sensibilität gegenüber einer heraneilenden Neuauflage – s. Kristallnacht II Artikel – bei den NACHKOMMEN (hebr. Toldot) der Übriggebliebenen? Wollen diese – auch wieder – von nicht wissen? In Bonn beispielsweise wurde nämlich zur gleichen Zeit, als man am 10. November (Luthers Geburtstag) diesen Jahres am Rheinufer in den Überresten der 1938 entsprechend Martin Luthers Ratschluss niedergebrannten Synagoge der Reichspogromnacht gedachte (Luther: „Brennt ihre Synagogen nieder, der Christenheit zu ehren“) auf dem Marktplatz im Stadtinneren das Sankt Martinsfeuer entzündet. Peinlicher Zufall? Oder doch eher nur ausgelassene Freude, denn aktuell befinden sich die Nachkommen der großen Deutschen immerhin schon im neunten Jahr der von der Lutherpfarrerstochter Angela Merkel und der eingefleischten Altlutheranerin Friede Springer stumpfsinniger Weise zu ehren des wohl größten Antisemiten aller Zeiten angezettelten Lutherdekade …(1. Moses 23,19) „und dies sind die Nachkommen des Isaaks, Sohn des Abraham…“

. . .Wer, die Juden, denen Jahrzehnte nach dem Holocaust wie aus heiterem Himmel – vielleicht wieder zu spät – plötzlich die bittere Erkenntnis trifft, dass sich der Zorn der Christen gegen sie als Juden, Angehörige der Religion: Judentum, richtet? Oder sind von diesem Zorn doch nur diejenigen Juden betroffen, die momentan diese armen, unschuldigen „Palästinenser-Terroristen“ mit einem beispiellosen Genozid in deren heiligem Heimatland niedermetzeln?
Israel: EU beschließt Kennzeichnung von Siedlerprodukten, titelt DER SPIEGEL Brand aktuell: Die israelische Regierung kritisierte den Entschluss scharf. „Wir bedauern, dass die Europäische Union aus politischen Beweggründen so einen extremen und diskriminierenden Schritt unternimmt, der einem Boykott ähnelt“, sagte ein Sprecher. „Und dies ausgerechnet zu einer Zeit, in der Israel einer Terrorwelle ausgesetzt ist, die gegen alle seine Bürger gerichtet ist.“

Apropos, womit eigentlich kennzeichnen? Etwa mit einem Judenstern oder einer Plakette mit der Aufschrift „Kauft nicht bei Juden“, mag der auch heute wieder vorsätzlich vom neutestamentarischen Glauben weg guckende Jude hierzulande fragen. Und überhaupt, sich als heilig römische Herrenrasse deutscher Nation mit den Palästinensern auf Gedeih und Verderb im Namen ihrer dreieinigen Götter zu verbrüdern, schreibt dem Christenvolk doch auch ausdrücklich die Lutherbibel vor. Mit jenen Palästinensern sich also zu verbrüdern, „die ihr dasselbe erlitten habt von euren Landsleuten, was jene von den Juden erlitten haben. Die haben den Herrn Jesus getötet und die Propheten und haben uns verfolgt und gefallen Gott nicht und sind allen Menschen Feind“ (1.Thess.2,14-15). Also, warum dieses Erstaunen, Israel? Gewiss, der vernichtenden Wahrheit ins Auge zu schauen, tut man nicht gerne. Habt ihr denn von

Wie, mit welchem vorsätzlichen Nichtwissen, wollt ihr denn widerlegen, dass Merkel doch diesbezüglich schon längst die mit gutem Beispiel vorangehende Einpeitscherin der gesamten EU ist . . . braucht es doch schon lange wieder nur noch des märchenhaften, zugegeben jedoch politisch korrekten Wörtchens „Siedlungsbau“ (DIE WELT: Merkel verweigert das Verständnis für Israel) aus ihrem charmanten Mündchen, und schon steht ihr ganzer Gottesstaatlich regierter Luther-Mob einschließlich evangelischem Kirchenpräsidenten als Außenminister und Kirchen-Synodalen Oppositionsführerin Springer-gestiefelt auf der Straße. Jenen deutschen Straßen also, auf denen die Rote Armee Fraktion RAF in den sechziger Jahren unter der persönlichen Regie des heutigen Regierungslieblings, des damaligen PLO-Terrorvorsitzenden Mahmud Abbas, das arme deutsche Volk im Deutschen Herbst zu Tode erschreckte, freilich nachdem er, Abbas, die jüdischen Teilnehmer der Olympiade München 1972 in die Luft sprengen und Netanjahus Bruder bei der Operation Entebbe ins Gras hatte beißen lassen? Der die PLO damals noch redlich bekämpfende Kanzler Helmut Schmidt ist nun tot – es lebe Kanzlerin Merkels Deutschenfreund Mahmud Abbas?

Frau Merkel hätte diesen Mörder bannen können, ebenso wie sie den deutsch-antisemitischen Volksverhetzer Martin Luther mit aller Staatsmacht in die ruhmlose Gruft der Vergessenheit hätte stürzen müssen! Sie tat es vorsätzlich nicht. Das Gegenteil tut sie. Beide Israel auslöschen wollenden Mörder werden von Merkel verehrt – „Zeig mir deine Freunde und ich sag dir, wer du bist“, sagt der Weise. Willst du weise werden, dann wach endlich in der Realität auf, du von nichts wissen wollender, im Israel-Boykott nun aber wissen müssender, beschnittener NACHKOMME Avrahams, Jizhaks und Jaakovs / später Israel genannt! Denn Gauck, Merkel, Steinmeier und Göring-Eckhardt wissen umgekehrt nur zu gut, dass ihre evangelische Kirche den Terror im seit Pontifex Vespasians Zeiten katholisch umgetauften Palästina über die Mitgliedschaft im internationalen Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK/Weltkirchenrat) wie auch über ihren Lutherischen Weltbund (LWF) fördert und finanziert. Zugunsten der Christlichen Weltherrschaft (s. folgende Tafel einer Menora-Ausstellung im Jüdischen Museum Frankfurt des Frühjahrs 2015):
Kolosseum finanziert mit Gottes Tempelschatz
In unserer Parascha Toldot (1. Moses 25,19 – 28,9) verkauft der nachherige Stammvater der Edomiter und Amalekiter, Esau (hebr. Esaw), sein göttliches Erstgeburtsrecht als er „abgemattet vom Morden“ vom Felde zurückkehrt (so Raschi zu dieser Stelle), und zwar für nicht mehr als ein Linsengericht an seinen Bruder Jaakob – weil ihm das Heilige nichts wert ist. Ebenso wenig, wie dem Esau-Nachkommen und terroristischen Merkel-Freund Abbas und Luthertochter Merkel selber, wie sich in der von ihr heimtückisch installierten Antisemitismusdekade zu ehren Luthers beweist, in dessen Geburtstag die Deutschen mit der Reichskristallnacht hinein feierten. Wer wahrhaftig und weise den deutschen Antisemitismus bekämpfen will, kommt nicht daran vorbei, dessen Ursprünge zu studieren. Sonst gleicht er einem unmündigen Kind, das seiner Mutter bei der Rettung ihrer Küche zu Hilfe eilen will, indem es ihre entzündete Pfanne heißen Öls mit reichlich Wasser zu löschen versucht, dabei jedoch fahrlässig das ganze Haus (Israel) abfackelt. Wie zum Beispiel ein Vizepräsident des amtierenden Zentralrats der Juden in Deutschland, der vor einigen Jahren einmal coram populo schelmisch lächelnd fragte, wie man Melanchthon ausspricht, die treibende Kraft Luthers Reformation in Wittenberg, von dem er ernsthaft noch nie etwas gehört zu haben vorgab. Die Lutherstadt Wittenberg ist übrigens neben Köln (dort am/im Dom) die einzige Stadt der Welt, die heute noch ganze zwei verunglimpfenden „Judensau“ Reliefs/Skulpturen ihr stolzes Eigen nennt.

Der Gottesfürchtige Sohn Jaakob indes erhält nicht nur in unserer Geschichte auch den Erstgeburtssegen. Und in unserer Haftara (Maleachi 1,1 – 2,7) gibt der Ewige, gelobt sei Sein heiliger Name, darüber hinaus zu, Jaakob geliebt, Esaw aber gehasst zu haben. Auch nach Meinung der Psalmisten hängen die Taten des Frevlers (in dem unserer Parascha Toldot zugeordneten Psalm 36) ohnehin mit einem Fehlen von Gottesfurcht zusammen; s Vers 2: „Das Laster predigt selbst dem Frevler, (so denk ich mir im Herzen:) Keine Gottesfurcht ist ihm vor Augen!“ …(4) „Die Worte seines Mundes sind Unheil und Trug.“ Sehr offensichtlich ist der Psalmist davon überzeugt, dass der Erfolg des Frevlers nicht dauerhaft sein wird, s.Vers 13: „Dort fallen die Übeltäter, werden gestürzt und können nicht wieder aufstehen.“

Schabbat Schalom,
Ihr Eric Martienssen


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1 Kommentar to “Martinsfeuer: NACHKOMMEN der Juden wissen wieder von nichts”

  1. […] also Anti-Gottesstaaten auf diesen einen der kleinsten Staaten der Welt begann, lesen wir → quasi in Fortsetzung unseres Kommentars zum letzten Wochenabschnitt – in der Parascha für diesen Schabbat, beginnend eben mit einem Versprechen Gottes: […]