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WAJERA – ES ERSCHIEN der Ewige weder Lutherdeutschland noch Koran

1. Moses 18,1 – 22,24; Haftara (Prophetenlesung) 2. Könige 4,1-37
Kommentar von Eric Martienssen

    „Und es erschien ihm der Ewige unter den Terebinthen Mamre’s, da er saß an der Türe des Zeltes um die Glutzeit des Tages. Und er hob seine Augen auf, und schaute, und siehe, drei Männer stehend bei ihm, da er sie sah…“ (Bereschit / 1.Mo.18,1)

Prophetie setzt voraus, dass Gott dem Propheten erscheinen will, a. Und b, dass dieser den Mut und die Gottesfurcht „besitzt“, die Dinge in ihrer verlogenen Verkommenheit oder, umgekehrt, ihrer wahren Schönheit zu schauen; damit auch klirrend klar zu sehen, was Gott folglich in Seiner Gerechtigkeit vorhat. Mit einem so wunderbaren Menschen möchte Gott einfach zusammen sein, alles teilen. Kommt uns Gott damit nicht nahe? Und wenn wir schon danach fragen, auch mit dem Rabbiner von Nazareth? Eben, ganz Rabbiner! Die Tora – und nur diese – lehrend; z. B. sprach er: „Weg mit dir, Satan! Denn es steht geschrieben: »Du sollst anbeten den Herrn, deinen Gott, und [nur] ihm alleine dienen (Matthäus 4,10).« Also keine Spur von kirchlich selbstgerechter Dreifaltigkeit und auch nicht von einer Jungfrau geboren. Wäre es nicht geradezu pervers, hätte der Rabbiner von Nazareth – von den Christen und ihrem Gott namens Geist auf den Namen Jesus getauft – andernfalls doch durch seine eigene Geburt seine eigene Mutter entjungfert, grotesk oder? Umgekehrt stimmt: Er war Gottes Erstgeborener Sohn. Eben, wie jeder Jude! Vgl. 2.Mo.4,22: „Also spricht der Ewige: Mein Erstgeborener Sohn ist Israel!“ Empfinden Sie nicht auch so, dass man manchmal nicht weiß, wen die katholische und evangelische, heutige EKD-Kirche inkl. Luthers Reichskristallnacht mit anschließendem Holocaust und der Islam samt Islamischer Staat (IS), Dschihad, islamistischen palästinensischen Terror, Palästinenserstaat und seinem vermeintlich ihm gehörenden, Intifada auslösenden Felsendom Besitz-Anspruch (Wegen eines Pferdehufabdrucks Jerusalem teilen, geht’s noch?) mehr hasst, die Juden, Israel oder die Einheit mit Gott überhaupt?

Natürlich befürchtet jeder Christ wie jeder Moslem im tiefsten Innern, dass der Ewige eher wenig Lust verspürt, mit einem Mutterschänder des Neuen Testaments – was besonders in den Paulusbriefen impliziert, das Gott tot ist, andernfalls ein Testament Gottes keine Wirkung entfaltete – ebenso wenig zusammen sein und teilen will, wie mit einem Nachfolger des – weil Gott ihm nie erschienen ist – selbsternannten Propheten Mohammed. Denn wie könnte Gott jemandem durch einen Engel die Verwerfung bzw. Fälschung Seiner eigenen Lehre, der Tora und all Seiner Gesetze offenbaren? Wäre das nicht ebenso absurd, wie jungfräuliche Empfängnis und die Paulinische Lehre, dass Seine Gesetze getötet wären, stattdessen der Geist regiere? Tempel erbluehtDer Geist Gottes musste – und muss wohl erneut in der Nacht in Martin Luthers Geburtstag hinein, also am 9. November wieder, wo Gottesdienste der Kirchen des Mauerfalls und der Lutherdekade jubeln statt der von Luther angezettelten Reichspogromnacht zu gedenken – getötet werden, damit sich der „heilige Geist“ der Gottes Tempel auf dem Tempelberg stets neu zerstörenden Religionen / Nationen / Völker besonders in den Gebieten des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation voll entfalten und die Menschen völlig hinters Licht, die absolute Finsternis / Gottesferne, führen konnte. Was wir dem hingegen aber getrost festhalten können ist, dass der Ewige, gelobt sei Er, mit jedem Menschen, der Seine Gerechtigkeit befürwortet, zusammen sein und ihm erscheinen will. Besonders am Schabbat, dem lt. Wikipedia: „Fest gesetzten Zeitpunkt für die Begegnung mit Gott“…

. . . dem einen Gott, der uns auch gerade in den gegenüber gestellten Gegensätzen der aktuellen Parascha Wajera ganz nahe sein will und uns für eine belastbare Entscheidung zugunsten Seiner Gerechtigkeit (Zedaka) und Seinem Recht (Mischpat) gewinnen will. Denn die Tora schildert uns den Landstrich um Sodom (vgl. Sodomie und Gomorra von Jehonatan Kiebitz) als äußerst fruchtbar und bewässerungsreich (Ber.13,19), doch waren Fremde darin unerwünscht. Keinen größeren Kontrast kann es geben zwischen der Gastfreundschaft Abrahams (Awraham) gegenüber den drei menschlichen Boten und dem verbrecherischen Anliegen, dem geradezu teuflischen Geist * der Bewohner von Sodom gegenüber Lot, ihnen die fremden Gäste auszuliefern.

*) Da Luther wie jeder Christ bis zum heutigen Tage keine Ahnung hatte, dass er selbst, seine innere Stimme, seine Gedanken, der Teufel ist, der nur durch die Kirche Paulus auf ein externes Wesen, außerhalb des Christenmenschen verortet wurde, hetzte er die Deutschen gegen Juden auf: Ich selbst würde dem Juden einen Dolch in den Magen treiben, wenn ich könnte, denn ein solch durchböstes, durchgiftetes, durchteufeltes Ding sei’s um die Juden; rechte Teufel hätten wir an ihnen, die unser deutsches, christlich Volk im eignen Land gefangen hielten, uns erarbeiten ließen in Nasenschweiß derweil sie faulenzten hinter dem Ofen, und fressen würden und saufen von unserem erarbeiteten Gut.

  • Besonders der von der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) mit politischer Unterstützung des Deutschen Bundestags, Bundeskanzlerin Merkels und neuerdings sogar Demokratiefeind Kirchen-Pfarrer Gaucks, sowie von den größten Medienkonzernen Deutschlands, Springer und Mohn, innerhalb der Lutherdekade 2008 – 2017 wieder als „größter Deutscher“ gefeierte Martin Luther, setzte die Juden (vgl. WA 53 / Von den Jüden und iren Lügen) mit dem o. g. „Teufel“ gleich. Würden „diese Teufel“ im Feuer verbrannt – deshalb die Forderung Luthers, sie und „jre Synagoga mit feur anzustecken“, der die Deutschen in der Reichskristallnacht mit kirchlichem Gehorsam Folge leisteten – wären die Juden im Feuer des Abgrundes versiegelt und die Christen würden, als „Neues Jerusalem“, das neue Volk Gottes bilden.
  • Ist es ein Zufall, dass die Deutschen aus dem Holocaust nichts gelernt zu haben scheinen, um heute wieder fröhlich-naiv ihrem größten Deutschen ein zehnjähriges Ehrenfest feiern zu können? Oder ganz und gar kein Zufall, sondern strategisch mit deutscher Gründlichkeit durchgeplant? Da vorgenanntes Lutherbuch von den U.S.-Alliierten, dem mit Abstand größten Lutherland der Welt, nach dem Holocaust vernichtet worden war, jeder Beweis also fehlt, ist ein Schelm, wer sich Böses dabei denkt, oder nicht vielmehr ein verantwortlich denkender Mensch?! Gehört die Lutherdekade nicht von den Vereinten Nationen verboten, bevor sie in ihrem Hochfest – wieder – unter den Augen der blinden Weltöffentlichkeit im Oktober 2017 zu ihrem Ende kommt? Wie viele lutherische Endzeitszenarien will die Welt noch tatenlos „begleiten“?
  • Der „gefallene Engel“ in Auszüge aus dem Koran, Sure 38,71-76: Als dein Herr zu den Engeln sagte: „Ich werde ein menschliches Wesen aus Lehm [hebr.: adam] erschaffen. Wenn Ich es zurechtgeformt und ihm von Meinem Geist eingehaucht habe, dann fallt und werft euch vor ihm nieder.“ Da warfen sich die Engel alle zusammen nieder, außer Iblis [ein Schaitan]; er verhielt sich hochmütig und gehörte zu den Ungläubigen. Er sagte: „Ich bin besser als er. Mich hast Du aus Feuer erschaffen, wohingegen Du ihn [adam] aus Lehm erschaffen hast.“
  • Doch bevor Gott zur Tat gegen Sodom schreitet, will Er sich mit Awraham beraten:

      „Ja, ICH habe ihn erwählt, auf dass er entbiete seinen Söhnen und seinem Hause nach ihm: sie sollen hüten MEINEN Weg, Wahrhaftigkeit und Recht zu tun, dass Er über Abraham kommen lasse, was Er über ihn geredet hat.“ (18,19)

    Benno Jacob verweist in seinem Kommentar zu dieser Stelle auf den Propheten Amos, der festhält (Amos 3,7), dass Gott keine Sache tut, ohne Seinen Ratschluss Seinen Dienern, den Propheten zuvor zu enthüllen. Warum? Lt. Benno Jacob ist Awraham der erste Prophet und Mitwisser Gottes: Dadurch, dass es der Welt die Propheten liefere, würde Israel ein großes Volk, ein Segen für alle Völker der Erde und erfüllte sich der Zweck, um dessentwillen Gott Awraham berufen habe. – Zedeka und Mischpat, Gerechtigkeit und Recht, tauchen als zentrale Forderung der Propheten immer wieder auf. So groß ist die zentrale Bedeutung dieser Begriffe, dass die zukünftige Erlösung des jüdischen Volkes aus dem Galut, der jüdischen Diaspora / Zerstreuung, davon abhängig gemacht wird, wie Jesaja 1,27 sagt:

      „Zion [Israel] wird durch Mischpat befreit werden und seine Bewohner durch Zedaka“.

    Das Erscheinen Gottes in christlichen und muslimischen Religionen, ohne Gottes Gesetze, ist folglich nur der Schein vom Er. Deine Sache, aus diesen Religionen und ihren kirchlichen Gesetzen bzw. der Scharia zu fliehen, hinein in Gottes Recht. Dann lässt Er sich nicht nehmen, auch bei Dir sein zu wollen, Dir zu erscheinen und Dir ein lieber Gott zu sein.
    Schabbat Schalom


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