cat-right

KI TAWO – Kommen auch Nichtjuden ISLAM CHRISTENTUM

5. Mose 26,1 – 29,8; Jesaja 60,1-22
(im Monat Elul bis einschl. Hoschana Raba wird im Morgen- und Abendgebet zusätzl. Ps 27 gebetet)

Kommentar von Eric Martienssen:
Download gerne hier ◄ wer noch keine „Rosch haSchana“-Bildpostkarten hat! Denn wir nähern uns der Erkennbarkeit Gottes – dereinst auch für Nichtjuden – indem Er die Heilige Schrift für alle Menschen inkl. Islam und Christentum beginnen lässt mit den Worten: „Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde“. Beendet wird sie allerdings mit der exklusiven Hoffnung – ausschließlich für Juden – in den 2. Chroniken:
„Wer immer unter euch aus Seinem Volk ist, mit dem sei Gott, der Ewige! Er ziehe hinauf!“
[. . . ins ewige Jerusalem]

. . . . . Ki Tawo-Übersicht der GSI-Redaktion – unser “Graues Kasterl” . . . . . .

Jüdischer Kalender Hawdala-Kalender 5775Der Jüdische Kalender 5775
(Beschreibung: Hawdala-Kalender)
jetzt bestellbar!

Email: kiebitz.edition[ät]gmail.com
Preis: 27 €
Ebenfalls in johakiso-edition/Kiebitz erschienen: „VERKNÜPFUNGSPUNKTE – Warum gerade dieser Psalm?“ [Autor: Prof. Y. Ahren, € 9,80]
Stichpunkte der Parascha Ki Tawo nach dem jüdischen Hawdala-Kalender
“Im Land – Erstlingsfrüchte und Zehnten. Selbst reifen für Erretter und Geber des guten Landes. Berge Gerisim und Ebal – Segen und Fluch. Israel Gottes Volk geworden. Bund im Land Moab neben Bund am Horeb / Durch Israel wirkt Herrlichkeit des Ewigen allen Völkern ». Zwar unter Gottes Zorn geschlagen – jetzt im Wohlgefallen. Trauer zu Ende. Friedensreich des Ewigen > Psalm 51
O.g. Kalender bringt auch den Unterschied zu nichtjüdischen „Zeit“-Fragen, z.B.:
Schaltjahr für den Islam? oder Wie viele Heilige Abende hat ein Jahr?

Und was ist „wenn Du kommst“ – hebr: ki tawozu Friedensverhandlungen?
Der Jurist und neue Staatspräsident Israels Reuven „Ruby“ Rivlin sagte letzten Sonntag in Jerusalem: „Wiederaufbau und Demilitarisierung des Gazastreifens müssen zusammengehen“. Doch wie sieht es aus mit der geistlichen Entmilitarisierung des restlichen Islams und des noch weitaus gefährlicheren Heiligen Geistes des Christentums, Luthers Reichskristallnacht samt aktueller Lutherdekade wider Gott? Wir merken einmal mehr, wie aktuell jede einzelne unserer über 3.000 Jahre alten Torastellen ist, die wir seit hunderten von Jahren nach Einteilung (Parascha/pl. Paraschot) in Wochenabschnitte im Jahresrhythmus wiederholt lesen. Der tiefere psychologische Grund der nichtjüdischen Völker, warum sie alle gemeinsam Israel → das Volk Gottes – so sehr hassen, liegt natürlich in jenem letzten Satz der Bibel, dass ein jeder Mensch nur wenn er Jude ist, „hinauf ziehen“ kann nach Jerusalem/zum Ewigen, zumindest jedoch allen anderen Göttern als Gott → dem Einen – im Rahmen der sogenannten Noachidischen Gebote abgeschworen haben muss. Es gibt und gab selbst unter den arabischen Islamistenstaaten wie dem Iran und seinen den Palästinenserstaat ersprengen wollenden Extremisten in der Hisbollah, der Hamas und Fatah Mahmud Abbas’, in der gesamten Weltgeschichte keine mörderischere, auslöschendere und somit Gott und Sein Wort verachtendere Organisation als die Kirche, die katholische Kirche und heute insbesondere die evangelische Kirche. Ob die Christenheit ihrer Kirche „trotz“ oder „gerade wegen“ ihres mörderischen – dafür aber vermeintlich heiligen – Geisteslebens nachfolgt, sei dahingestellt. Sicher aber ist, dass es wegen dieses letzten Satzes der hebräischen Bibel, der einzigen Bibel Gottes ist. Nur wenn man das wahre Gottesvolk völlig auslöscht, wie im mit Luthers Reichskristallnacht begonnenen Versuch der deutschen Christen in der Schoah / dem Holocaust, kann man mangels überlebender Zeugen Gott beweisen, dass man selbst – also die Kirche – das wahre Volk Gottes ist und „glaubt“ somit, das Ewige Leben (Jerusalem) erlangen zu können. Palästinensische Attentäter und evangelische Friedensaktivisten gegen die Siedlungspolitik im Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK, auch: Weltkirchenrat – engl. World Council of Churches / WCC klick → Graumann Schneider Leo Baeck – Erst muss Lutherdekade weg) glauben gar daran, dass man als Selbstmord-Märtyrer für Judenmorde sogar zusätzlich zum Ewigen Leben 72 Jungfrauen im Himmel bereit findet. Dass aber ein gebildeter deutscher Durchschnittsbürger seinen heutigen Führern – allen voran die in der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD vereinigten Siedlungslügner und jetzt auch in der Ukraine gegen Putins Russland Kriegs treibenden und Volks verhetzenden Lutheraner Pfarrerstochter Bundeskazlerin Angela Merkel und Pfarrer Bundespräsident Joachim Gauck – aktuell aber wieder mühelos glaubt, ist der Erfindung des Neuen Testaments geschuldet, welches – im Gegensatz zu Gottes Abschlusswort – jedem Menschen das Leben im ewigen Jerusalem wegnimmt. Doch gemäß der Noachidischen Gebote kommt ein in keiner Weise islamistisch engagierter Moslem – trotz Koran, weil er nur den Einen Gott Allah anbetet und wenn er ansonsten die anderen 6 Noachidischen Gebote hält – in den Himmel / die kommende Welt. Ein Christ, mit seinem Gott lästernden Neuen Testament, nicht!

Obwohl christliche und islamische Erziehung im Grunde völlig parallel laufen.
Netanjahu in einem Gespräch mit UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon vor einem Jahr: „Darum bin ich sicher, dass Sie dem Missbrauch der UNRWA-Camps in Gaza nachgehen, die vorgeblich Friedenscamps sind, in denen aber palästinensischen Kindern Hass gegen Israel eingeimpft wird. Es ist schwer, die nächste Generation für den Frieden vorzubereiten, wenn Kindern beigebracht wird, dass Juden von Schweinen und Affen abstammen und dass der jüdische Staat kein Existenzrecht hat.“ (klick: Existenzrecht Israels PDF)

Was Gott im letzten Bibelsatz und der Parascha Ki Tawo wirklich meint
ist jedoch ganz persönlich und freundlich an Dich gerichtet, nämlich dass der Nichtjude/Goi geistlich in Sein Land und physisch in das Volk Seines Wortes (Synagogengemeinde in der Diaspora) kommen soll, 5. Moses 26,3:

    “Und wenn Du zum Priester, der in jenen Tagen sein wird, kommst, so sage zu ihm: Ich will heute bekennen dem Ewigen, deinem Gott, dass ich in das Land gekommen bin, welches der Ewige unseren Vätern zugeschworen hat, uns zu geben!“


Es geht in unserer Parascha vornehmlich um das Darbringen der Erstlingsfrüchte

und damit nämlich um die Früchte des Körpers und Geistes des in unserem Beispiel dann zum Judentum Übergetretenen. Klick dazu auch den Artikel von Israel Yaoz → Gerim – Bewusst zum Judentum Übergetretene. Der Talmudtraktat Bikurim legt den Pilgern mit den Erstlingsfrüchten bestimmte Unterscheidungen nahe: „Folgende bringen die Früchte, ohne Bekenntnis zu lesen: Der Proselyt [Übergetretene/Ger, pl. Gerim] bringt, ohne zu lesen, weil er nicht sagen kann: ’Das Land, welches der Ewige unseren Vätern zugeschworen hat, uns zu geben’. Wenn ein solcher für sich allein betet, so sage er: ’Der Gott der Vorfahren Israels’ und in der Synagoge sage er: ’Der Gott eurer Väter’“ (1,4).

Wohingegen der Rambam (Maimonides) in Übereinstimmung mit dem Talmud Jeruschalmi

sogar entscheidet, dass ebenfalls das Gebet des Ger unterschiedslos „Gott unserer Väter“ lauten soll, denn dort (Sefer Bereschit 17,5) wird Awraham/Abraham/Ibrahim als „Vater vieler Völker“ bezeichnet. Alle, die dereinst unter die „Fittiche der Schechina“ treten würden, könnten Awraham als ihren geistigen Vater betrachten, in gleicher Weise wie Awraham für seine leiblichen Nachkommen gleichfalls der physische Vater ist. Deine Entscheidung!

Schabbat Schalom


Stichworte zum Thema: , , , ,

Kommentarfunktion geschlossen.