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Schabbat Behar Sinai – Kommentar zur unendlichen Freiheit

3. Moses 25,1 – 26,2 || Jeremia 32,6–27
Schabbatkommentar von Eric Martienssen

Gott machte den Juden, Seinem Volk → Link: Volk Gottes – im Wochenabschnitt BEHAR klar, wie sie DasLand (HaEretz = Israel) unverwechselbar mit allen anderen Ländern der restlichen Welt zum „Gottesland“ machen sollen! Und seither → seit diesem Wort Gottes – ist zum Unbill aller heidnischen Völker, Kirchen, Muslime und Moscheen nur dieses eine Land auf der Erde das Land Gottes; dort nämlich, wo Seine Gesetze gelten und sogar der Boden Seine Sabbate hält . . .

    . . . Eretz Israel, Heimstätte der Juden, und Gott sprach zu Mosche auf dem Berg Sinai: „Sprich zu den Bne [Kindern] Israel und sage ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ICH euch gebe so feiere das Land Gott einen Schabbat … aber im siebten Jahr sei ein durch Werkeinstellung zu begehender Schabbat dem Land, ein Schabbat für Gott … denn Mein ist das Land, denn Fremde und Bewohner seid ihr bei Mir (3. Moses 25,1-4+23).
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    Im gleichen Verhältnis, wie sie selbst gegenüber Gott, stehen Juden wiederum zu den Fremden und Bewohnern in ihrem Lande bzw. ihren Synagogengemeinden der Diaspora: Denn ihnen (den Juden) ist das Land (die Gemeinde Gottes), denn Fremde und Bewohner seid ihr (Nichtjuden) bei mir (Volk Israel). Beim Auszug gar sagte Gott den Juden (2.M.12,38-49): „Ein und dasselbe Gesetz soll für den Einheimischen und für den Fremdling gelten, der unter euch wohnt“. Erst recht gilt dies natürlich für Gerim → Bewusst zum Judentum Übergetretene.

Der → Staat Israel ist also nicht zustande gekommen durch UNO-Vollversammlungsbeschluss und auch nicht durch gnädige diplomatische Anerkennung des Vatikan. Im Gegenteil, der Vatikan und sein jeweiliger Papst hatte den Staat Israel zig Jahre lang – bis 1993 – vehement abgelehnt. Quasi genauso wie die Kirche Luthers, die auch heute noch vordergründig Israel zwar als Gottesland anerkennt, hintergründig Israel jedoch durch Unterstützung der palästinensischen Siedlungspolitik-Lügen wieder spalten will, ohne sich die judenvernichtenden Lutherdekaden-Hände dabei dreckig zu machen. Siehe dazu → Kairos-Palästina-Dokument PDF, das seitens der protestantischen Kirchen die politischen Ziele der Palästinenser fördern sowie weltweit zu Boykott, Enteignung und Delegitimierung des Staates Israel aufrufen und Israel mit dem Apartheidsregime Südafrikas gleichsetzen soll (Quelle: Honestly-Concerned Wiedergabe eines Artikel aus dem Denkendorfer Kreis).

Doch halten wir fest, dass der Ewige, gesegnet sei Er, 3.500 Jahre vorher schon die Eigentumsrechte am Staate Israel in unserem Wochenabschnitt für Sich und Sein Volk anmeldete, letzteres 1.500 Jahre lang auch dort wohnte, bis der Pontifex Roms es – merke: zuerst waren es die heutigen Katholiken – im Jüdischen Krieg lynchte, plünderte, enteignete, später in Palästina umbenannte, um seinen Schäfchen heute eine besonders scheinheilige Verteilungslegitimation über das von den Kirchenvätern Gott gestohlene Land vorzugaukeln – s. 12-min. Doku im Beitrag → Raubmord Gottes Tempelschatzes durch Kirchenpapst. Dieser heilige Boden jedoch, Israel, hält Gottes Schabbat, Seine Gesetze, ein Zeugnis der wahrhaftigen Eigentumsrechte!

. . . . . . . . Ergänzung der GSI-Redaktion – unser “Graues Kasterl” . . . . . . . . .

Stichpunkte der Parascha BEHAR SINAI (Am Berg Sinai…) nach dem jüdischenHawdala-Kalender (Link auf Artikel Jüdische Allgemeine)
< Schabbatjahr, Jobeljahr, Einlösungsrecht - Kinder Israel: Knechte des Ewigen || Jeremia löst das Feld seines Verwandten ein - Zeichen der Rückkehr aus dem Galut, bevor es beginnt > Psalm 112

Unser wegen des noch andauernden Schaltjahres einziges Lesungskapitel endet mit einem Vers, der noch einmal die Bedingungen zusammenfasst, unter denen sich ein freier Mensch, wenn er völlig verarmt ist, als Knecht verdingen kann. Spätestens mit dem Joweljahr – dem Erlassjahr oder dtsch. Jubeljahr im 50., dem Jahr nach Abschluss vom siebten der sieben Sabbatjahre – erlangt er seine Freiheit zurück:
„Denn nur Mir sind die Kinder Israel Knechte, Meine Knechte sind sie, der Ich sie aus dem Lande Ägyten herausgeführt. Ich, Gott, bin euer Gott“ (25,55).

Rabbiner S.R. Hirsch kommentiert dieses Prinzip als …“Grundtatsache, aus der die ewig unveräußerliche, unverlierbare persönliche Freiheit für Israels Söhne fließt. Es ist die mit der Erlösung aus Mizrajim [Ägypten] begründete, jede andere Hörigkeit ausschließende Hörigkeit an Gott. Den Knecht Gottes hebt die Gottesherrschaft über alle andere Knechtschaft hinaus und macht ihn unfähig, sich in die Bande irgendeiner Herrschaft schlagen zu lassen.“

Dem mag man einfach nur noch hinzufügen:
Ewiger Dank sei meinem Schöpfer, Gestalter und Vollender! Oder?
Schabbat Schalom.


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