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Die Erlösung der Welt vom Chrislamischen Glauben

Hawdala zwischen Goel und Maschiach – Erlöser und Messias
von Jehonatan Kiebitz || Grußkarten zum Pessach statt Ostern » ||
1
Als Gott dem Menschen eine Gehilfin machen wollte, hatte Er ihm alle Tiere gegenüber gestellt. Das waren leibliche, irdische Wesen. Sie hatten zwar auch einen Geist, der sie lebendig machte. Der Mensch hatte aber unter ihnen die Aufgabe, der Stellvertreter Gottes, des Schöpfers, zu sein.
2
Das Listigste unter allen Tieren war die Schlange. Sie hatte auch Adam gegenüber gestanden. Ob sie erkannt hatte, was Adam fehlte? Als Adam nicht mehr allein war und Gott ihm seine Gehilfin erschaffen hatte, sprach die Schlange Adams Frau an. Ob sie mit ihr rivalisierte, ihr neidete?
3
Im Sündenfall wurde der Mensch in ein Missverhältnis zu seinem Schöpfer gebracht. Er wurde an seinem Schöpfer schuldig. Er bekam vor seinem Schöpfer ein schlechtes Gewissen. Er hatte auf die Stimme eines Anderen gehört, der ihn in Widerspruch zu seinem Schöpfer gebracht hat.
4
Danach rief ihn sein Schöpfer „Adam, wo bist Du?“ Der Mensch hatte sich versteckt, weil er das Lichtkleid, das ihm durch die Schechina gegeben war, verloren hatte. Er hatte seine Blöße mit Feigenblättern bedeckt, einem Ausdruck des Todes, des Vergänglichen, das bald welkt und verwest.
5
In der Folge wurden sie beide, Adam und seine Frau, ihres göttlichen Status verlustig und ihre Leiblichkeit trat in den Vordergrund. Sie hatten einen Leib wie alle Tiere. Die Tiere hatten aber eine natürliche Kleidung. Sie brauchten sich ihrer Leiblichkeit nicht zu schämen. Der Mensch war nackt.
6
Was machte sein Schöpfer mit ihm? Er machte ihm den Tod sichtbar, dem er verfallen war, indem Er Blut fließen ließ. Er nahm das Kleid von Tieren und machte den Menschen Felle. Die waren nicht so vergänglich wie Blätter, dabei auch ein Ausdruck der Barmherzigkeit ihres Schöpfers.
7
Sie wussten nun, dass sie dem Tod verfallen waren, und durch Gottes Barmherzigkeit mit den Fellen den Ausdruck einer Lebensfrist aus Gnade bekamen statt des Ewigen Lebens, das sie hätten erlangen können, wenn sie statt vom Baum der Erkenntnis vom Baum des Lebens gegessen hätten.
8
Sie bekamen von ihrem Schöpfer auch einen Blick in die Zukunft anvertraut, beruhend auf ihren Kindern und Kindeskindern. Das, was sie verloren haben, der Baum des Lebens, wird einst für Hoffnungsträger unter ihren Kindern wieder zugänglich sein. Die Sünde wird überwunden werden.
9
Die Schlange hatte erkannt, was dem Menschen fehlte. Sie wollte die Rolle des Erlösers spielen. Wer war aber der Erlöser? Der Schöpfer oder ein Geschöpf? Die Erlösungstat vollbrachte ER durch eine Neuschöpfung von oben. Er hat keine Vermischung gewollt mit der Schlange von unten.
10
Die Schlange widersprach dem Schöpfer. Was müsst Ihr bei Gott alles unterscheiden? Mir braucht Ihr nur zu glauben! Ihr werdet sein. Ihr werdet einen Titel haben und wissen. Der Titel verschafft Euch Respekt! Ihr müsst Euch nicht nach Gesetzen richten. Man muss sich nach Euch richten.
11
Die Chava war eine Neuschöpfung. Sie verhalf Adam zu Kindern. Die Schlange hatte sich schon Einfluss verschafft, auch unter den Kindern. Kinder haben Ohren. Die hat der Schöpfer so gemacht, dass sie dorthin hören können wohin sie wollen: Zu ihrem Schöpfer oben oder zur Schlange unten.
12
Kain folgte der Schlange. Diese brachte ihn zum Glauben. Abel hörte Gottes Wort und sah auf die Tat des Schöpfers. Er verstand das Blut der Lämmer. Er konnte Gott danken, denn er hatte IHN verstanden. Das war Kain zu viel. Er wollte das Nur. Nur sehen, aber nicht auch noch hinhören!
13
Gott sprach mit Kain und warnte ihn vor der Sünde. Kain wurde zum Prediger, aber nicht zu Gottes Diener. Was Gott zu ihm gesagt, erzählte er Abel, seinem Bruder, tat es aber nicht. So wird Kain zum Mörder. Sein Ohr hat nicht auf Gottes Wort gehört. Hatte er den Rat der Schlange begehrt?
14
Abel wollte dem nicht glauben. Er konnte unterscheiden. Die Schlange lehrte Kain zu neiden. Für Abels Unglauben ließ Kain ihn dran glauben. Gott hörte Abels Blut schreien und fragt Kain, ob er es auch hört. Fluch lässt Gott den Kain hören. Der will nicht umkehren, sondern verlässt Gott ganz.
15
Abel bekam einen Bruder. Dieser lernte unterscheiden zwischen beiden, und sich zu entscheiden, zwischen Abels Erlöser und der Schlange Lügenmacht: Der Gesinnung des Kain, Erlöser zu sein. Beide hatten Kinder, Scheth und auch Kain, mit Einfluss untereinander, nicht Gottes Wort allein.
16
Als Gottes Kinder Schönheiten sahen bei den Töchtern des Kain, heirateten sie auch dort hinein. Heute heißt das Assimilation. Gott zu Verlassen ist da zu sehen. Nur Noach konnte noch in Gottes Wegen gehen. Er bewahrte den Sinn des Lebens. Gott rettete Ihn mit seiner Familie durch die Flut.
17
Wer war Noachs Erlöser? Auf wen hatte er gehört? Er tat was der Schöpfer ihm sagte. In seinen drei Söhnen lag zukünftig der Trost, den der Schöpfer Adam und Eva gelehrt. Die drei Namen wurden Symbole: Japhet für Musen und Kunst, Schem für den Geist, Cham für die Sinnlichkeit.
18
Von ihnen abstammt die neue Menschheit. Die kam nach Babel und baute den Turm. Statt ihres Erlösers heiligen Namen stellten sie an die Spitze ihren eigenen Namen. Selbst sein wie Gott, lehrte die Schlange im Paradies. Kinder des Schem (heb. Name) ließ Gott fliehen aus Babel in Sein Land.
19
Adams Hoffnungsträger stammt aus Schems Haus. Abram und Sarai gab Gott neue Namen und damit Unvergänglichkeit. Mit ihrem Sohn begann Gott das achte Schöpfungswerk, das Volk Gottes, das den Heiligen Namen des Erlösers ehrt. Adams frohe Botschaft bekam ihren Namen in Jizchak.
20
Auch hier war der Schöpfer selbst der Erlöser. Unter Schems Kindern ließ er Jizchaks Frau finden. Rivka gebar Jizchak Zwillinge. Gott offenbart in Jakob und Esau noch vor deren Geburt den Konflikt der Welt-Geschichte. Was Adam fehlte, das bekam von Gott in Jakob den Namen Israel.
21
Aus der Familie Israel wurde das Volk Israel in Ägypten. Dort wurden sie versklavt und gequält. Sie schrien in der Not zu ihrem Schöpfer und Erlöser. Die Schlange in der Erlöser-Rolle wäre ihr sicherer Tod. Ihr Schöpfer nimmt die Erlösung in seine eigene Hand und sendet ihnen Moses.
22
Ist der Prophet der Erlöser oder einer der Erlösten? Des Erlösers erster Knecht unter den Erlösten, aber auch gegenüber Pharao, der Schlange. Der Erlöser handelt durch Schöpfungs-Wunder. ER scheidet Israel von Ägypten, IHM zu dienen. Am Pessach ziehen sie aus Ägypten zum Berg Sinai.
23
Ägypten wird Israels Verfolger. Wie Finsternis vom Licht scheidet Gott beider Lager, macht Israel die Nacht zum Tage. Die Wolke nimmt Ägypten die Sicht. Gotteserkenntnis kommt für Ägypten im Schilfmeer nun zu spät. Die Verfolger wollen fliehen. Da schließt sich das Meer über ihnen.
24
Israel singt dem Erlöser das große Dankes-Lied. Worin bestand die Erlösung? In der Rettung ihres Lebens und der Verfolger wohl verdientem Tod. Die Erlösung hat zwei Seiten: Zum Leben für Gottes Diener. Zum Tod für den Glauben, Pharao, die Schlange, sei Herr über Leben und Tod.
25
Gott brauchte sieben Tage, Israel aus Ägypten zu erlösen. Dann aber 40 Jahre für die Schlange, die nicht aufhört, die Rolle des Erlösers zu spielen. Die Erlösung bleibt des Schöpfers Werk, und Israel wird zu Gottes Volk. Ihr Erlöser ist der Schöpfer und jeder Wüstentag Sein Schöpfungs-Wunder.
26
Mitten in der Wüste, wo Keiner erntet und sät, gibt Gott Israel Brot vom Himmel. Da lernt es Recht und Gesetz des Schöpfers und Erlösers, und es wird bereit gemacht, IHM selbst zu begegnen am Horeb, dem Berg Gottes, Sinai. Alle Völker hören, erbeben und zittern bei Gottes Erlösungswerk.
27
Die Völker der Welt begründen sich durch ihr Land. Gott gründet Sein Volk in der Wüste, welch ein Boden! Er verheißt Israel Sein Land. Begründen können sie sich nur in ihrem Schöpfer und Erlöser. ER ist nur Einer! Er erscheint ganz Israel am Berg des Feuer-Busches, für Moses Gottes Zeichen.
28
Wie ein Prophet, hört Israel Gottes Stimme, das heilige Gesetz der ewigen Liebe aus des Einzig Einen Munde. Was wollte Israel? Sie wollten nicht das Nur. Sie wollten nicht nur sehen! Sie wollten zuerst die Tat, Gottes Gebot zu tun und Seine Lehre zu hören. So fanden sie ihres Erlösers Lob.
29
Die Wüste war voller Schlangen. Die kupferne Schlange machte sichtbar, wie jeder Wüstentag ein Wunder. Aber die Schlange hört nicht auf, die Rolle des Erlösers zu spielen. Wovon will sie die Menschen erlösen? Von ihrem Schöpfer und Erlöser und von Seinem Heiligen Ewigen Gesetz!
30
Sollen die Menschen selbst Gesetze machen und regieren? Gott durch Götzen ersetzen? Sich selber zu vergöttern und einen Menschen anbeten als Gott? Die Schöpfung gehört ihrem Schöpfer. Die Erlösten gehören ihrem Erlöser. Die Schlange will via Glauben den Schöpfer und Erlöser berauben.
31
Pessach ist die Stunde des Auszugs aus Ägypten, Pessach vor Jericho der Einzug in das verheißene Land. Die Erde gehört ihrem Schöpfer, wie Moses es Pharao, der Schlange, sagt. Nicht wissen die Völker, dass die Erde ihrem Schöpfer gehört und ER Seinem Volk das Land Moriah geben wird.
32
Als Schem, der König von Salem, Abraham segnete, lebten in Schems Land die Söhne des Kanaan. Diese waren Hamiten. Gott gab ihnen nach Babylon Afrika. Sie wollten aber das Land, das Gott Schem gab. Hebräer sind S(ch)emiten. Gottes Gesetz gehört zu Schems Segen und in Schems Land.
33
Die Völker ersinnen mit Schlangenlist, Israel zu Fall zu bringen. Gott spricht zu Bileam wie zum Kain. Der kann auch Gottes Wort verkünden. Wo aber bleibt die Tat? Statt der Tat folgt der böse Rat! Der Tod kriegt seine Opfer. Aber die Schlange hört nicht auf, die Rolle des Erlösers zu spielen.
34
Midian, und in ihrer Mitte Bileam, bekommen durch Israels Schwert die Strafe, und mit dem Volk Israel bekommen Schems Nachkommen das Land. Das Pessach vor Jericho bringt Gottes Korrektur. Die Hamiten mussten aus Israel weichen, wie Gott es Abraham, Jizchak und Jaakov zu geschworen.
35
Gottes Name wurde den Völkern bekannt, als im Meer das Wasser wie Mauern stand. Nun steht der Jordan wie eine Mauer und öffnet Israel die Tür ins Land. Israel brauchte Zeit, bis ihm Stück für Stück zufiel das Land. Israel selbst musste reifen, die Verantwortung zu tragen nach Gottes Gesetz.
36
Es begannen Epochen für Israel. Die Zeiten der Richter, der Propheten, der Könige lösten einander ab. Nicht nur Gottes Gesetz wurde verwirklicht in Israels Land. Ohne ihren Erlöser verlor Israel es auch wieder aus der Hand, denn Völker wollten für Israel auch die Rolle des Erlösers spielen.
37
Dem Willen Gottes trat entgegen der Wille des Volkes. Gott war ihr König, aber das Volk wollte die Monarchie. Das war eine Assimilation. Sein zu wollen wie alle Völker war zwar nicht Demokratie. Nach Gottes Gesetz war Gottes die Wahl, und Gott ließ salben Schaul durch den Prophet Samuel.
38
Nach dem Willen des Volkes bekam Israel diesen König, aber zur Strafe. Schaul tat den Willen des Volkes und durfte nicht mehr König sein. Gott sorgte für Rettung und wählte erneut. David bekam die Salbung nach Gottes Wahl. David tat Gottes Willen und war selbst König und Prophet dazu.
39
Hebräisch heißt der Gesalbte Maschiach. Wäre Gott nicht der Erlöser, gäbe es keinen Messias. Der Mann nach Gottes Herzen sieht Israels Pflicht in Gottes Ewigem Gesetz. Gott regiert durch den Maschiach. Der Messias führt das Volk, nur Gottes Willen zu tun: Gottes Heiliges Ewiges Gesetz.
40
Mit König David fand Israel Gottes Ziel. Frieden fanden sie ringsum von allen Feinden, aber auch vom internen Streit. Frieden ist auch der Name von Davids Sohn. Schalom dem König Schalomoh! Davids Herz gehörte dem Heiligen. So liebte er auch das Heiligtum für Gottes Gesetz auf Erden.
41
David machte Jerusalem zur Hauptstadt. Gott, der Schöpfer und Erlöser, hatte den Berg Moriah als Ort für das Heiligtum erwählt, den Ort des Altars, auf dem Jizchak bereit war, selbst das Opfer seines Vaters Abraham zu sein. Dieser Ort wurde zum Zentrum der Erlösung für die ganze Welt.
42
David sammelte die Schätze für den Neubau, den sein Sohn ausführen sollte. Ein Bethaus für alle Völker nannte Salomo den Tempel des Erlösers. David war der Maschiach, gesalbt nach Gottes Wahl. Die Salbung ging über auf Salomo. Er wurde zum Messias, gesalbt an seines Vaters Statt.
43
Israel, das achte Schöpfungswerk des Schöpfers von Himmel und Erde, bekam seine Stellung am Ort des Heiligtums für Gottes Heiliges Gesetz im Dienst der Erlösung der ganzen Menschheit, doch die Schlange hörte nicht auf, die Rolle des Erlösers zu spielen. Die Erlösung vom Allerheiligsten?
44
Durch Seine Propheten hatte Gott offenbart, was in der Welt geschehen wird, bis einst Sein Ziel ist erreicht. Weltreiche kommen und gehen und wollen nicht Gottes Reich. Gegen Israel entwickeln sie Glaubens-Systeme, Religionen mit Götzen und Tempeln, Kirchen und Domen gegen Gottes Gesetz.
45
Das Heiligtum, die Stätte Gottes, des Erlösers der Welt, wird dabei zerstört und Israel zerstreut in die ganze Welt. Dabei wird Israel sichtbar als Gottes leidender Knecht unter allen Völkern. Das Land Israel wird zur Wüste, verweigert seine Früchte den Völkern, doch Israel kommt wieder heim.
46
Gott bleibt Israels Erlöser. Wie einst aus Ägypten führt Er Israel heraus, heute aber aus aller Völker Ländern. Israel fand das verheißene Land wieder als Wüste. Aber ist Israel noch wie damals, als der Jordan wie eine Mauer stand? Die Heimat Israels wird zum Schmelztiegel für die Sünden der Welt!
47
Die Welt vertraut mit großem Glauben der Schlange, die des Erlösers Rolle spielt. Der Ort um den Berg Moriah wird dabei zum Zankapfel für die ganze Welt. Die Feinde des Gottes Israels halten sich für die Erlösten und wollen Israel ersetzen und das Land Israels sehen sie als ihr Neuland an.
48
Die Welt will verhindern, dass Gott Sein verheißenes Land wieder Israel gibt und verklagt Israel als Besatzer. Dieser Endlos-Streit hat aber einen Sinn. Wie damals beim Pessach in Ägypten dient, was heute mit Israel geschieht dazu, dass der Heilige Name Gottes noch einmal groß wird allen Völkern.
49
Die Welt will verhindern, dass Israel seine Stellung wieder bekommt im Werk des Schöpfers und Erlösers, und auf den Berg Moriah den dritten Tempel bauen kann als Bethaus für alle Völker. Die Schlange kann nicht mehr die Erlöser-Rolle spielen. Israels Gott wird als Einziger Erlöser erkannt.
50
Von Gott gesalbt wird dann der Messias regieren, Davids Nachkomme, wie schon Adam verheißen. Gottes Ewiges Gesetz wird die Grundlage des Friedens der ganzen Welt. Wie einst die Stellung der Priester in Israel ist nun Israel unter den Völkern, und Gott wird König sein über die ganze Erde.
An jenem Tage wird Gott Einzig sein und Sein Name Einzig sein.

Fazit:
Der Schöpfer ist der Erlöser, Er ist Einer. Der Messias ist ein Mensch und nicht Gott. Der Schöpfer und Erlöser regiert durch ihn, der den Willen Gottes vollkommen tut. Der Messias bewirkt, dass alle Menschen Gottes Willen tun, nach dem Ewigen Gesetz Gottes. Vor ihm werden alle Systeme fallen, die gegen Gottes Gesetz und Lehre standen, um es zu ersetzten. In den Tagen des Maschiach bringt der Ewige die Welt-Geschichte zu Seinem Ziel, dem Malkut Schamajin, dem Himmelreich Gottes auf dieser Erde. Der Messias Israels wird nicht angebetet sondern Gott allein, der durch ihn regiert.


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5 Kommentare to “Die Erlösung der Welt vom Chrislamischen Glauben”

  1. Birgit Zeller sagt:

    Das ist eine sehr gute Beschreibung. Danke Herr Kiebitz. Hab‘ manches noch nicht so gesehen zuvor. Auch das, mit dem Lichtkleid von Adam und Eva.

  2. R. Schmidt sagt:

    Sehr geehrter Herr Kiebitz,

    hier eine kurze „Rückmeldung“ zu ihrer heutigen Veröffentlichung auf GSI, zu folgendem Satz:
    Sich selber zu vergöttern und einen Menschen anbeten als Gott?

    Das ist leider der Spiegel der Gesellschaft, so wie sie heute in vielen Ländern ist. Vollkommen blind werden die Stars, Reichen und Schönen angehimmelt, selbst wenn sie straffällig werden und ein Luder-Leben führen. Die sind „In“ und haben einen Prominentenbonus.

    Man könnte sich fragen: was bleibt wirklich? Was ist unvergänglich?

    Geld, Ruhm, Macht hier (in dieser Welt), also ein intensives Rausch-Erlebnis und nach dem Rausch der Kater, oder ein Dauerrausch, um dann irgendwann tot in irgendeinem Hotel aufgefunden zu werden?

    Das Leben muss doch mehr sein. Die gewaltige Schöpfung für den Menschen, das Wunder des Lebens, das Vorher und das Nachher; das verlorene Paradies, Harmonie, Liebe, Gerechtigkeit, kein Tot und keine Krankheit? Wer ist er, der das alles macht?

    Schon allein solche Gedanken zu haben, führt bei den meisten Menschen dazu, dass man als ein Spinner hingestellt wird und wenn man offen davon spricht, welch ein Schatz das Wissen des Judentums ist, erntet man oft Spott und Aggression. Das ist dann das Ergebnis, wenn man die „allgemein herrschende Meinung“ verlässt. Die Macht der Schlange, der Sog, die Verwirrung, Die Blindheit, die Taubheit ist gewaltig.

    Weitere Beiträge und Informationen zum „Gespräch mit der Schlange“ wären sicherlich sinnvoll.

  3. BS“D

    Schalom, lieber Herr Schmidt!

    Herzlichen Dank für Ihren bewussten Umgang mit diesen 50 Absätzen. Ihr kurzes Zitat daraus enthält zwei Dimensionen, die in heutiger Zeit das Ergebnis der Macht staatlicher Erziehungs-Systeme und Religiöser Körperschaften öffentlichen Rechts sind. Ihre Zeilen charakterisieren treffend dieses Ergebnis wie eine schiefe Bahn, oder wie ein griechisches Labyrinth, das den Ausweg zu finden scheinbar verbietet.

    Im Thematischen Teil des Hawdala-Kalenders 5770 werden die beiden ins Blickfeld gerückten Dimensionen von ihren möglichen Ursachen her angegangen. Die folgenden Zitate daraus sind als Antwort auf Ihren wertvollen Kommentar Ausschnitte und dafür auch überarbeitet.
    Zuerst also die erste Dimension der zeitgemäßen „Selbstvergötterung der Spezies Mensch“, hier als Folge der Pädagogik zu den Bewusstseinsstufen, was zum Kult um die „modernen“ Idole gehört:

    In „unreligiösen“ Schulen außerhalb, aber leider auch noch innerhalb Israels, lernen Kinder zur Unterscheidung von Bewusstseinsstufen folgendes System:

    Bei der Materie gibt es kein Bewusstsein.
    Bei den Pflanzen kann man auch nicht von Bewusstsein sprechen, aber sie sind abhängig von Lebens-Bedingungen, haben also eine Lebensstufe.
    Den Tieren billigt man dann ein Bewusstsein zu,
    und den Menschen stuft man ein als „!höchste Daseinsform!“ durch das Selbstbewusstsein.

    Das könnte ja irgendwo noch eine Ähnlichkeit zum Schöpfungsbericht haben, wenn man nur die Reihenfolge sieht und dabei den Schöpfer übersieht.

    Den Tieren das Selbstbewusstsein abzusprechen, ist aber schon wieder ein Trickbetrug. Darin will man den Mensch vom Tier unterscheiden, indem man das Selbstbewusstsein zum „Aller“höchsten macht. Man spricht auch den Tieren einen Geist ab. Haben die Tiere nicht auch Angst um ihr Leben? Sind die Tiere nicht manchmal treuer als die Menschen?

    Kein Tier würde zwar dem dialektischen Materialismus folgen können, der lehrt dass es keinen Geist und keinen Gott gäbe, weil alles nur eine Funktion der Materie sei.
    Haben Sie einmal versucht, einem Materialisten zu dem Bewusstsein zu verhelfen, wie großartig er sich dabei findet, geistlos zu sein? Der Gott der Welt ist die Macht. Damit versucht sie den Geist, der ihr fehlt, das Wort Gottes, zu ersetzen. Gehört das auch zur „Religiösen Macht“ und zur mächtigen Geistlichkeit?

    Ein künstlich hergestellter Götze besteht zweifellos nur aus Materie und wird über seinem Mangel an Geist auch nicht dadurch zu einem Bewusstsein gebracht, dass ihn Geistlose anbeten. Israel hat es in Ägypten durchgemacht, was Götzendienst mit dem Kalkül der Macht verknüpft bedeuten kann. Das hat Israel aber auch erfahren, wo es im „christlichen Abendland“ durch religiösen Terrorismus ermordet, vertrieben oder gefoltert wurde.
    Extrem hat Luther die Christen zum Mord an den Juden aufgewiegelt. Die „Reichskristallnacht“ ist (zufällig?!) Luthers Geburtstag! „Aber Luther war doch ein Reformator! Er hat doch den katholischen Götzendienst abgeschafft!“ So könnte man die Antwort der Lutheraner erwarten. Das zweite Gebot Gottes (2. Moses 20, 4 – 6) hat er aber bei seiner „Reformation“ nicht vermisst.

    Ich hatte ja der „modernen“ Pädagogik widersprochen, die den Tieren das Selbstbewusstsein abspricht, um mit dieser Degradierung der Tiere den Menschen ebenfalls degradieren zu können. Wenn nach dieser Lüge die höchste Daseinsform im Selbstbewusstsein besteht, was erhebt dann den Menschen über die Tiere?

    Im Schöpfungsbericht ist dem Menschen eine Position über den Tieren zugeordnet. Das war noch vor dem Sündenfall! Haben Sie einmal erlebt, dass ein Tier lügt, oder dass ein Tier einer Lüge gegenüber einen großen „Glauben“ entwickelt? Wie schnell kann ein Mensch durch die Sünde doch unter dem Tier stehen!
    König Salomo fragt, was der Mensch für einen Vorzug vor dem Tier hat, da doch alles eitel (vergänglich) ist!

    Die Frage nach den Bewusstseinsstufen ist also noch nicht zum Ziel gekommen. Sie ist noch offen in dem Sinne, wo der eigentliche Unterschied ist zwischen dem Bewusstsein eines Menschen und dem eines Tieres. Diese Hawdala machen zwei hebräische Ausdrücke sichtbar, die ich noch etwas vorbereiten muss:

    Fragen Sie einen Anhänger des dialektischen Materialismus, wie viel Millionen Jahre alt Ihre Uhr ist. Er glaubt ja nicht, dass es einen Geist gibt, der das Verständnis und das Geschick des Uhrmachers ausmacht. Für ihn hat sich ja alles zufällig von selbst entwickelt, auch sein „Selbstbewusstsein“.

    Von dem „Uhrmacher“, der die Zeitabläufe im Weltraum geschaffen hat, und damit auch den Jüdischen Kalender, will er ja sowieso nichts wissen. In diesen Fragen kann kein Tier mitreden. Es würde aber auch nicht aus seiner Art schlagen, wie mancher „Selbstbewusste“. Hier wird zumindest sichtbar, dass es nicht nur eine Hawdala gibt zwischen Mensch und Tier, sondern auch zwischen Mensch und Mensch.
    Fehlt machen Menschen das Bewusstsein, welches sie vom Tier unterscheiden würde? Trotzdem müssen wir sie höflich behandeln. Sind sie doch alle demokratisch wahlberechtigt!

    Die beiden hebräischen Ausdrücke lauten: „Ja, Furcht des Herrn, sie ist Weisheit und meiden vom Bösen – Einsicht!“ (Hiob 28,28 eig. Übers.). Beide Begriffe stehen hier als Gleichung „ist“.
    Das bedeutet das Gottesbewusstsein. Das macht das Ebenbild des Schöpfers, die Krone der Schöpfung aus. Die Sprüche des Königs Salomo sind z. B. insgesamt Sprüche der Weisheit und der Einsicht, also des Gottesbewusstseins.

    Das Bewusstsein der eigenen Bestimmung zum Ebenbild Gottes schließt allen Götzendienst aus
    (2. Gebot – 2. Moses 20,4 – 6), lässt diesen sogar als todeswürdig erkennen. Dass Gottes Gnade denen gehört, die IHN lieben und SEINE Gebote halten (Vers 6) zeigt eindeutig, dass die Gnade untrennbar ist vom Gesetz Gottes. Wer das 2. Gebot wegnimmt, hasst die Gnade! Wer nicht „unter Gottes Gesetz, stattdessen unter der Gnade“ sein will, erliegt der Lüge!

    Wenn es eine Schule gibt, die es bei diesem Thema mit den Kindern bis zu diesem Punkt bringt, wären Sie, liebe Freunde, damit bereits zufrieden? Ich noch nicht! Die Frage nach den möglichen Bewusstseinsstufen wäre ja bei den Geschöpfen stehengeblieben.

    Alles, was wir bisher erwähnt haben, ist doch auf einen kleinen Horizont begrenzt. Wo ist des Menschen Bewusstsein z. B., wenn er schläft? Es würde ohne Zweifel großen Schaden nehmen, wenn er nie mehr schlafen wollte oder könnte. Sind Sie mit mir einig, dass die höchste Bewusstseinsstufe auch nicht das Gottesbewusstsein sein kann?

    Das höchste Bewusstsein ist also nicht unser, Seiner Geschöpfe Gottesbewusstsein, sondern es ist Gottes Bewusstsein, das Bewusstsein des Schöpfers und Erlösers selbst, des Heiligen, gelobt sei Er, der alle Dinge und sogar unser Herz kennt. Wie unendlich weit reicht das Bewusstsein des Allmächtigen, das wir nicht zu ergründen und uns nicht einmal vorzustellen vermögen – ein Geheimnis Seines Heiligen Namens, Dem unser aller Dank gebührt.

    Die zweite Dimension, in Ihrem Zitat, lieber Herr Schmidt, ist die Frage, warum Menschen nicht nur als Idole vergöttert, sondern sogar als Gott angebetet werden. Dazu können wir ebenfalls aus dem Hawdala-Kalender 5770 zitieren:

    Dass Machtgier und Götzendienst zusammenpassen, dürfte bereits durchgeklungen sein. Wo waren dann bei den Kreuzzügen, Pogromen und im Holocaust die Götzen?

    Als die Griechen mit militärischer Macht (Makkabäer-Kriege) vergeblich waren, haben sie nicht mehr in der bisherigen Weise getrachtet, alles, was vor dem Gott Israels heilig ist, auszurotten, sondern es zu antiquieren und den Ewigen Bund, den der Ewige, der Heilige Israels, mit Israel geschlossen hat, durch einen von ihnen erfundenen „Neuen“ Bund zu ersetzen.
    Ein neues Gottesbild, nicht aus Materie, sondern eine Ideologie? Mit philosophischen und Theologischen Tricks hatten sie bereits gelernt, das Wort Gottes, die Tora und die Propheten, zu missbrauchen (Siehe 2. Moses 20, 7). Dort hatten sie auch den Begriff „Neuer Bund“ gefunden (Jeremia 31, 31), wobei sie Bund mit Testament übersetzen.
    Damit meinten sie, die Welt vom Gesetz Gottes, dem Geheimnis der Erlösung, erlösen zu müssen bzw. zu können. Die nun als „Neues Israel“ das „Alte Israel“ ersetzen wollten, waren „Jäger mit dem Munde“! Was haben sie denn gejagt? Sie nennen diese Jagd „Mission“, aber nicht Galut Esaw!

    Der „Neue Bund“ ist nicht den Völkern verheißen, sondern speziell Israel. Er besteht auch nicht darin, Menschen, die glauben Israel ersetzen zu können bzw. zu müssen, vom „Gesetz“ zu erlösen, sondern Israel den vollkommenen Gehorsam gegenüber Gottes Heiligem Ewigen Gesetz zu bringen. Damit wird Israel der Aufgabe gerecht werden, die zur Erlösung der ganzen Menschheit führt.
    Das setzt die Erkenntnis voraus, dass der Gott Israels auch der Erlöser Israels und der ganzen Welt ist, dass Er einzig ist und dass es keinen anderen Erlöser gibt! Die die Welt vom Ewigen Gesetz Gottes erlösen wollen: Warum kämpfen sie nicht gegen die vergänglichen „demokratischen Gesetzesinflationen“?

    „Da ließ Gott ihr (Rivka) sagen: Zwei Völker in deinem Schoße und zwei Staaten; von deinem Inneren an werden sie sich scheiden; ein Staat wird mächtiger werden als der andere, und der mächtige dem geringeren dienen (1. Moses 25,23).
    In einem Mutterleibe begann die bedeutendste Auseinandersetzung der Weltgeschichte, zwischen dem von Gott erwählten System Seines Geistes und Seines Ewigen Gesetzes und zwischen dessen Antisystem mit ungeheurer religiöser und gleichzeitig weltlicher Macht (Israel mit Tora – Esaw mit Religion).

    In der Statistik der Weltbevölkerung macht das kleine Israel nur ein Tausendstel aus, gehört aber heute in den Nachrichten aller Länder schon fast zum „Lokalteil“.
    In seinem Galut Esaw steht Israel heute vielleicht der Hälfte der Weltbevölkerung gegenüber, die sich in ihrem „Glauben“ verunsichert fühlt, wenn es ihr nicht gelingt, die Juden in ihrem Interesse zu missionieren. Früher hat man die Juden, wenn sie dazu nicht bereit waren, einfach der Inquisition „anvertraut“.

    Bedeutet das, dass Jaakob und Esaw, zwischen denen ja der historische Streit stattfindet, verschiedene Götter haben?

    Wodurch stand das Christentum von Anfang an gegen das Judentum? Es unterstellte dem Schöpfer des ganzen Universums, dem Heiligen Israels, gelobt sei Er, selbst, eine Heiratspraxis, und zwar mit einem seiner Geschöpfe. Auch da steht das 2. Gebot davor! Es bedeutet auch die Hawdala zwischen Schöpfer und Geschöpf!
    Was man dabei erreichen wollte, ist eine Vermenschlichung des Gottes Israels und in dem Ergebnis eine Vergöttlichung des Menschen, der als Gott angebetet werden müsste, also ein Götzenkult.

    Es ist eine Religionstheorie, genauso wie die „Evolutionstheorie“, der Darwinismus. Eine Theorie entsteht oft durch Kalkül. Sie kann aber nur Akzeptanz finden, wenn sie bewiesen, also keine Theorie mehr ist, oder wenn sie geglaubt (!!!) wird.

    Hier ist Israel das Licht der Welt geblieben. Es bleibt bei Gottes Ewigem Gesetz, kann aber die Welt nicht zu seinem Verständnis zwingen. Es kann sich aber noch weniger diesen Aber“Glauben“ aufzwingen lassen, der dem Anbeten eines Götzen gleichkommt. Da bleibt Israel nichts anderes übrig, als zu leiden. Wie lange schon? Seit Rivkas Frage (1. M. 25,22)! Wie lange noch? Bis der Maschiach Israels kommt!

    Abraham und Sarah stammten aus der Linie des Schem, dem Träger des Segens unter den Nachkommen Noachs. Das Wunder mit ihnen geschah, um daraus ein neues Volk unter den Völkern entstehen zu lassen, das als der leidende Knecht Gottes in der Weltgeschichte zum Träger des Segens berufen ist, um durch das Ewige Gesetz Gottes den Weg zu ebnen für die Erlösung der ganzen Menschheit, das Jüdische „Evangelium“ im Namen Jizchak!

    Ich hatte bereits früher darauf hingewiesen, dass es wohl nichts Jüdisches mehr gibt, wo nicht das Antisystem, auch mit Trickbetrug, etwas dagegengesetzt hätte. Das „Wunder“, das man dem Gott Israels mit einer „Heiratspraxis“ unterstellt, ist das nicht ein Trick-Betrugs-Wunder, um das Wunder von Israels Entstehung zu entstellen?

    Wer ist nun der Messias, auf den Israel so glücklich wartet? Messias heißt deutsch der Gesalbte, also nicht der Erlöser. Der Erlöser würde hebräisch Goel heißen. Auf jeden Fall kann es nur ein Mensch sein der, wie auch Jizchak, Vater und Mutter hat.

    Vielleicht konnte ich damit auch Ihrem Wunsch, lieber Herr Schmidt, nach weiteren Beiträgen zum „Gespräch mit der Schlange“ etwas entsprechen?

    Pessach Sameach, ein fröhliches Pessachfest!
    Ihr Jehonatan Kiebitz

  4. […] Jehonatan Kiebitz aus Ramat Beit Shemesch, IL, auch Autor unseres diesjährigen Pessach-Artikels mit dem denkwürdigen Titel → Die Erlösung der Welt vom Chrislamischen Glauben (inkl. mehrerer “Gespräche mit der Schlange” im Anschluss), hatte Herr Professor Yizhak Ahren einmal anlässlich des 20. Geburtstages dessen Jüdischen Kalenders in der → JÜDISCHE ALLGEMEINE geschrieben:[…]