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Parascha Schabbat Wajakhel – Zuhause: Heiligtum

2. Moses 35,1 – 38,20 || 1. Könige 7,40-50

Seele & Körper – Das Wesen des Schabbats
Kommentar von Eric Martienssen:

Diese Wochenlesung in einem Satz ausgedrückt, würde wohl so lauten:
[nur] die jüdische Seele wohnt im Tempel! So vereinfacht stellt es sich jedenfalls dar, wenn man den hebräischen Namen dieser Wochenlesung in der deutschen Übersetzung liest, also „Er versammelte“, denn es kommt nur in dieser Verbindung zur vollendeten Vereinigung von Geist und Körper, also zur Verbindung der Seele als Wohnsitz Gottes Geistes im Menschen und dem Stiftszelt, dem Tempel als Wohnung des Ewigen in → Seinem Volk. Hier sogar in der „Wüste“. In wörtlichstem Sinne ist außerhalb dieser → Einheit mit Gott bis zum heutigen Tag nichts als Wüste.

Heiligkeit am Wajakhel Schabbat im Tempel Allerheiligstes MischkanDen Tempel, Gottes Wohnsitz unter den Juden, Seinem Volk, hat die Kirche barbarisch zerstört und geplündert, um sich von diesen Schätzen Gottes und Seines Volkes ein eigenes Heiligtum für ihre Christenheit zu finanzieren, das Kolosseum in Rom, DAS Bollwerk gegen Gott → 12-min. Film-Doku. Daher könnte das kollektive Seelenleiden der nicht den heiligen Schabbat beobachtenden Religionen rühren, denn der Schabbat ist die schöpferische Vollendung von allem, „was Er gemacht hatte“ und nicht die zerstörerische Vollendung von allem, was die Kirche gemacht hat und aktuell weiter betreibt, wie zum Beispiel die Lutherdekade der evangelischen Christen (allen voran Merkel und Gauck) zu Ehren des wohl größten Gott- und Judenhassers aller Zeiten Martin Luther. Müssen es – unbelehrbar – immer Deutsche sein? Dabei müsste es doch dem dümmsten Lutheraner, sofern er des Bibellesens mächtig ist, einleuchten, dass sein einziger Ausweg der SOFORTIGE Austritt aus der Kirche ist, wollte er denn die aller geringste Chance wahren, jemals mit Gott zusammen zu wohnen.

. . . . . . . . Ergänzung der GSI-Redaktion – unser “Graues Kasterl” . . . . . . . . .

Stichpunkte der Parascha Wajakhel
nach dem jüdischen
Hawdala-Kalender

< Stiftshütte und heilige Geräte durch Berufene – Gemeinschaftswerk Israels mit Spenden über die Maßen | | König Salomo berufen, den Tempel in Jeruschalajim zu bauen. >
Psalm 61

Bitte beachten Sie auch den AKTUELLES-Artikel → Vom Berg Sinai bis in alle Enden der Erde
von Jehonatan Kiebitz, in dem auch ein wichtiger Hinweis zu unserem Wochenabschnitt gegeben wird, nämlich:
„Trumah, Hebe, eine freiwillige Spende, dazu sollte Moses das Volk aufrufen. Auf dem Berg war ihm im Detail der Bau des Heiligtums für das Allerheiligste, die beiden Bundestafeln, und der Dienst in und mit dem Heiligtum auf dieser Erde gezeigt und erklärt worden. Dabei hat der Ewige, der schon gesehen hatte, was am Fuß des Berges im Lager Israels geschah, Bezalel, den Enkel des Chur aus dem Stamme Jehuda, bereits mit Namen berufen, an der Seite Moses zu stehen und das Werk zum Bau des Heiligtums zu vollbringen.“

Es geht heute vielleicht auch um nichts Geringeres als Deine Berufung, den Sinn Deines Lebens, des hiesigen und des kommenden, von dem der Schabbat ein Vorschatten ist. Egal, ob Du gebürtiger Jude bist, oder der „Fremdling“, der in ihren „Toren lebt“ (2.Mo.35,1-3):

    „Und Mose versammelte die ganze Gemeinde der Söhne Israel und sprach zu ihnen: Dies sind die Worte, die der Ewige zu machen geboten hat: Während sechs Tagen soll Arbeit verrichtet werden, aber am siebten Tag soll euch ein Heiligtum sein … Ihr sollt am Sabbattag kein Feuer in all euren Wohnsitzen anzünden. “

Nicht von ungefähr finden wir den Ausdruck „versammle“, dem Namen unseres Wochenabschnittes, ein weiteres Mal für Mosche als Anweisung in der Tora, denn Heiligtum und Tora, beide stehen im Mittelpunkt jüdischen Lebens, beide betreffen das GANZE VOLK (einschließlich dessen, der unter euch, in deinen Toren, mit dem Schabbat lebt):

    “Versammle [hakhel] das Volk, die Männer und die Frauen und die Kinder und deinen Fremdling, der in deinen Toren wohnt, auf dass sie hören … all die Worte dieses Gesetzes tun!“

Zehn Stufen der Heiligkeit werden in der Mischna (Kelim 1,6) angeführt, beginnend mit Erez Israel [das Land, aus dem uns Palästinenser vereint mit der USA-Regierung ausrotten wollen, denn das ist, was passiert → wenn man uns das Existenzrecht abspricht, oder Lügen über die Siedlungsgebiete verbreitet → wie EU-Parlamentspräsident Martin Schulz vereinigt mit Bundeskanlerin Angela Merkel] und endend mit dem Allerheiligsten des Stiftzeltes bzw. des Tempels. Dennoch, der Schabbat hat Vorrang, seine Heiligkeit übertrifft selbst die höchste Stufe an Heiligkeit im Mischkan.

Nur in der Exklusivität, der Ausschließlichkeit zweier Partner in einer Beziehung Braut ↔ Bräutigam, Königin ↔ König, Schabbat ↔ Judentum (als → Zeichen zwischen Mir und euch, 2. Moses 31,12-17, nicht zwischen Nichtjuden und Gott) lässt sich Liebe lieben, Heiligkeit heiligen, die oben bereits verlinkte Einheit namens Sabbat ↔ Ruhe! Ist diese jedoch ausschließlich nur durch Geburt als Kind Israel zu erreichen?

Ein Ger (zum Judentum Übergetretener), der vor seinem → Übertritt zum Judentum kein bewusst lebender Christ gewesen war, sondern bevor er Jude wurde gar niemals zuvor eine Beziehung zu Gott und → Gottes Wort hatte (womit nicht gesagt sei, dass sogenannte gläubige Christen eine Beziehung zu Gott hätten, bestenfalls eine gute seelische Grundlage, den Ewigen, gelobt sei Er, dereinst erkennen zu können, wenn sie sich rigoros von den Verführungen der Götter, denen sie dienen, lossagen (durch Kirchenautritt) s. Psalm 115), ein solcher Übergetretener hatte in einem Schacharit-Schabbat-Gottesdienst einmal jemanden gesehen, der seiner Meinung nach etwas falsch machte. Und er ging alsdann zu jedem der jüdischen Geschwister, mit denen der andere Mann geredet hatte, nach Beendigung derer Gespräche hin und warnte sie vor jenem Mann, mit dem sie gerade geredet hatte. Er dachte, weil selbst nach wie vor in keiner Beziehung zum Ewigen Israels stehend, vor der „Falschheit“ jenes Mannes beschützen zu müssen. Weil er jedoch selbst keine seelische Beziehung, die auch normalerweise nur durch jüdische Geburt und Erziehung möglich ist, zu Gott und Seinem Schabbat hatte, sondern nur durch Anstrengung, Auswendiglernen und Ausdauer Jude geworden ist, konnte er gar nicht „wahr“ nehmen, dass er durch seine Warnung Üble Nachrede (laschon Hara – deshalb u.a. auch die ständige Vergegenwärtigung: kein Feuer am Schabbat anzuzünden) betrieb und somit nicht nur den Schabbat und dessen Schöpfer entehrte, sondern die ganze Synagogengemeinde obendrein, Körper und Geist, den Tempel und dessen dort wohnenden Seelen.

Denn der Schabbat ist der Tag der Harmonie, der Harmonie von Körper und Geist (Seele, eben keine irdisch erfassbare Dimension) im Einzelnen … und der Tag der Harmonie in der Gemeinschaft … der der persönlichen Familie wie in der der seelischen Versammlung in der ruhigen Wohnung Gottes mitten in der Wüste.

Schabbat Schalom


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1 Kommentar to “Parascha Schabbat Wajakhel – Zuhause: Heiligtum”

  1. […] an die Parascha WAJAKHEL der letzten Woche vom geistgeführten Bau des Allerheiligsten → Bau Deines Zuhauses: Heiligtum – sehr schlüssig und logisch nachvollziehbar. Fast wie eine Parallele unseres Lebens zum […]