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WAJEZE – nicht fort ziehen zur Israelkongress-Kristallnacht

Kommentar: Unser Wochenabschnitt aus der Tora (1. Moses 28,10 bis 32,3) heißt entsprechend seiner Anfangsworte: „So zog fort“ („WaJeze Ja’akow miBe’er Schwa waJelech Charanah – So zog Jakob von Berscheba fort und ging nach Haran“). Der Stammvater Jakob zog jedoch nicht nur auf der Flucht aus, weil er Edom das Erstgeburtsrecht genommen hatte, sondern viel mehr als einzelner „Mann Gottes“, um als „Familie Gottes“ und Urbild des gesamten nachherigen Volkes Gottes Israel (vgl. Zehnwort Gottes, Erstes Gebot / Auszug aus Ägypten / Abschlusssatz der gesamten Bibel Gottes in 2. Chroniken: “wer unter euch von all Seinem Volk ist: ER, sein Gott, ist bei ihm, er ziehe hinauf“) als einzelner Mann Gottes sowie im Wochenabschnitt der nächsten Woche sogar als das personifizierte „Israel“, mit dem Namen Israel nach Kampf von Gott gerufen, wieder zu kommen. Was für ein Volk Gottes, was für ein Mann Gottes? Niemand erklärt es besser als der Ewige, gesegnet sei Er, selbst durch Seinen Propheten unserer Haftara Hosea (11,7 – 12,12), „sie schließen mit Assyrien ein Bündnis“ [wie mit den → Lutheranern beim Israelkongress in Luthers 75. Reichskristallnacht], „er [Jakob] hat schon im Mutterleibe seinen Bruder betrogen und im Mannesalter mit Gott gekämpft“. Tut es da Wunder, dass die Kirche einen eigenen Mann Gottes mit Namen Jeshus im Gewand eines Rabbiners erfindet, der nach seiner Geburt nach Ägypten flieht, um dann glorreich als vermeintlicher Messias eines neu kreierten Gottesvolkes mit eigens neu kreiertem Wort Gottes, Umkehr predigend als erster eines vermeintlich neuen Gottesvolkes in eine Ewigkeit eingeht, die sich in völliger Umkehr des Wortes Gottes findige Woodoo-Ordensbrüder, wahrscheinlich währenddessen schon damals kleine oder große Jungens schwul-homosexuell missbrauchend, ausgedacht haben, mutmaßlich bei nebligen Séancen mit einem ebenfalls völlig neu aus der Luft gegriffenen Geist Gottes, den sie blutlüsternd Heiligen Geist nennen, da er ihnen befiehlt, das Volk Gottes auszulöschen um selbst Gottes Volk zu werden? Siehe dazu unseren Kristallnacht-Israelkongress-Kommentar mit dem Inhalt → moderner deutsch-lutherischer Ablasshandel. Hingegen es im Original unserer Haftara an Sein wirkliches Volk heißt: „»Du hier, durch deinen Gott kehrst du heim einst! hüte Huld und Gerechtigkeit und harre stetig auf deinen Gott!« – Wie Kanaans Händler, in deren Hand die Waage des Trugs ist, die zu erpressen liebten, spricht Efrajim: »Ich habe mich doch bereichert, gefunden hab ich mir Vermögen, all mein Ermühtes lasst an mir Verfehlen nicht finden, das Sünde wäre.« ICH aber, dein Gott, vom Lande Ägypten her will dich wieder in Zelten wohnen lassen in jenen Tagen der Begegnung zur Wüstenzeit – ICH rede wieder zu den Propheten und ICH bin’s, der viel Offenbarung gibt und durch die Propheten sich kundtut.“

„Zwei Völker sind in deinem Leibe“ erklärte der Ewige, gesegnet sei Er, der leidendvoll fragenden Rivka (Rebekka) im Tora-Wochenabschnitt (Parascha) der letzten Woche „Toldot“. In unserem Kommentar dazu stellten wir fest, wer denn die beiden Völker waren, die sich als Zwillingsbrüder in Rebekkas Leibe schon zankten,

  • nämlich das eine das Volk Esaus (Esaws), sprich die Edomiter / Assyrer / Ismaeliten / Araber / Palästinenser / Perser usw., je nachdem wie weit man den Bogen spannen will (maßgeblich ist Gottes Mahnung in der Torah, 5.Mo23,8: „Verabscheue den Edomiter nicht, denn dein Bruder ist er“), und
  • das andere, das Volk Jaakows (Jakows/Jakobs), wie bereits erwähnt, im Toraabschnitt der nächsten Woche wird ihm Gott den Namen Israel geben. Wohingegen diese Woche der Jude geboren wird, Jehuda!

Wie auch immer betrachtet, ob Edom als Palästinenser mit einem vergifteten PLO-Chef Jassir Arafat in den Palästinensergebieten, den Siedlungsgebieten oder weiß der Himmel wo, oder Juden im Staat Israel, Brüder sind sie, Christen und ihre Christengebiete kommen in der ganzen Tora jedoch nicht vor mit Ausnahme der Mahnung an alle Juden im Schma Israel, „hütet euch, dass euer Herz nicht verführt werde, ihr abweicht, anderen Göttern dient und euch vor ihnen verneigt“ (5.Mo11,16), womit Gott ganz gewiss gemeinsam fröhliches Treiben der Juden mit Christen wie im Falle des „KONGRESS Gemeinde und Israel“ bis zur Kristallnacht 2013, sowie den „Israelkongress“ ab Luthers Reichskristallnacht gemeint haben könnte, dem Tag der Novemberpogrome, verharmlosend und politisch korrekt ausgedrückt.

Wir kennen das Sprichwort, dem/der schlagen zwei Herzen in einer Brust, oder der/die hat zwei Gesichter, ein falsches und ein wahres, und entsprechende Doppelzüngigkeit. Heute jedoch muss sich unter ständigem Gaza-Raketenbeschuss der anderen wiederum die Linie des Einen/einen, nämlich Jehuda, sprich Juden, exakt diese Frage stellen, warum trifft mich dies? Denn gerade im aktuellen Wochenabschnitt WAJEZE „unserer“ Tora – und sie wurde nunmal uns gegeben, und nicht dem Islam oder Christentum, welche letzteres zudem immer wieder vorsetzlich falsch zitiert, um daraus ihre vermeintlich göttliche Legitimation abzuleiten – geht es jetzt um den nunmehr in der Fremde lebenden einen der beiden Sprösslinge, die sich so fürchterlich im Leibe der Frau Isaaks stießen – es geht um Jakob, es geht um Israel. Sie stehlen sich aus Ihrer Verantwortung Jehudas, namentlich Charlotte Knobloch, Dieter Graumann, Sacha Stawski sowie Melody Sucharewicz und ganz besonders Yakov Hadas-Handelsman als Botschafter des Staates Israel, wenn sie vermeintlich „die Herausforderungen und die Zukunft der deutsch-israelischen Beziehungen austauschend“ auf den beiden christlichen Juden-missionarisch motivierten und messianisch veranlagten Israelkonferenzen, dem Gemeinde-Israel Kongress und dem Israelkongress, mit der unbegründeten Hoffnung verausgaben, etwas für Israel zutun. Das Gegenteil ist der Fall,

    es sei denn, Sie würden die Reichspogromnachtveranstalter dazu bewegen, die Gott-, Israel- und alle Juden-, lebende und von Christen ermordete, verachtende, streng antisemitische Lutherdekade abzusagen! Nur dann sind Sie in der Nachfolge Israels,

wenngleich es – zugegeben demotivierend noch irgend etwas für den Gott Israels zu tun – auch in unserer vorliegenden Parascha wiederum um zwei(geteilte) Herzen in einer Brust, zweier Frauen, Lea und Rachel, geht. Doch selbst Ihnen dürfte nicht entgangen sein, dass es sich immerhin um zwei unserer Mütter, zwei der vier Mütter Israels handelt. Ihre Vaterschaft gegenüber Israel und Aufrichtigkeit gegenüber Gott ist also gefragt. Kämpfen Sie mit Ihm und gewinnen Sie das Glück Jehudas durch unsere Mütter! Noch stehen wir VOR dem Zweiten Holocaust der deutschen Christenheit. Seien Sie, wandeln Sie im Segen des Ewigen, geheiligt sei Sein Name für immer und ewig. Wie auch immer, Graumann Schneider Leo Baeck – erst muss Lutherdekade weg!

Mit den ersten drei Söhnen gewann Lea ihren Mann Jakob nach und nach für sich, der vierte, Jehuda, bedeutet für sie „reines“ Mutterglück, von Jakob ist sie nun voll akzeptiert. Diesen Gedanken finden wir bereits in einem Midrasch, den Raschi zu dieser Stelle zitiert. In prophetischer Voraussicht wusste Lea, dass Jakob zwölf Söhne zeugen würde. Da die Familie vier Ehefrauen umfasste, erwartete sie, dass jede Frau drei Söhne zur Welt bringen würde. Durch Jehuda fühlte sich Lea zu besonderem Dank verpflichtet. Ich nahm mehr, als den für mich vorgesehenen Anteil, und dafür habe ich zu danken.“ Die Nachkommen Jakobs tragen ihren Namen: Juden…

Wir – „WE“ (gesungen von Noa):

… in Anlehnung an den vierten Sohn, Juda. Das jüdische Volk hat ebebfalls allen Grund für besonderen Dank gegenüber Gott, bekam es doch einen Anteil mehr als die anderen Völker der Welt, und wurde es vom Ewigen, gelobt sei Sein heiliger Name, doch für würdig und befähigt empfunden, die Lehre (Tora, übersetzt auch als Weisung oder Gesetz = Fünf Bücher Moses) in die Welt hinaus zu tragen . . .

Schabbat Schalom
we Schalom al Israel,
Ihr Eric Martienssen

Titelbild: © Karte Gasastreifen, Urheber Lencer, Wikimedia Commons



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