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Wajera – ES ERSCHIEN die Wahrheit statt Kirchenlügen und Koran

1. Mose 18,1 bis 22,24; Prophetenlesung: 2. Könige 4,1-37

Kommentar von Eric Martienssen:
Noch ist es nicht „Jahre her“, dass ausgerechnet deutsche Richter und große Gruppen des „Deutschen Volkes“ die Beschneidung (Brit Mila) innerhalb „Gottes Volkes“ in Deutschland als Grausamkeit anprangerten – gar als Satanspraktik – und die Ausübung der jüdischen Religion in Deutschland wieder unter Strafverfolgung stellten! Dass Gott die Beschneidung „als Gesetz“ zur Identifizierung Seines Volkes anordnete

    1.Mo17,11: „Am Fleisch eurer Vorhaut sollt ihr beschnitten werden, das sei zum Zeichen des Bundes zwischen mir und euch“ – umgesetzt in unserem aktuellen Wochenabschnitt Wajera 21,4: „Abraham beschnitt Jizchak (Isaak) seinen Sohn zu acht Tagen, wie Gott ihm geboten hatte“

bringt christliche Gemüter in Rage.

Der Tempelberg in Jerusalem - Morijah

Der Tempelberg in Jerusalem – Morijah

Gar zum Siedepunkt? Siedepunkte, sowohl emotionale wie geographische, auch in unterschiedlichster Form, wie eben der Beschneidung oder der Opferung des Sohnes, finden sich in unserer Parascha, dem Tora-Wochenabschnitt Wajera, en masse. Nur im Unterschied zu dem Siedepunkt, der den Übergang eines Stoffes in einen gasförmigen und sich dann verflüchtigenden Zustand beschreibt, bleiben unsere heute behandelten Themen wohl in ihrem Gott verordneten irdischen Siedepunkt und damit als Judenverurteilunsgrund für die Welt, allen voran Kirchen und Deutsche, auf ewig von Bestand – will heißen: solange bis der Messias kommt! Jeder Mensch – mit Ausnahme der Christen, denen ihre Kirchen bereits einen Messias bescherte – würde dieser These zustimmen, alsbald er erführe, dass der geographische Siedepunkt unseres Wochenabschnitts kein geringerer als der Tempelberg in Jerusalem ist. Kaum haben wir also die Anfangsgeschichte der Menschheit und dessen Schöpfers verlassen, bekommen wir es mit dessen vermeintlichem Gegenspieler – der eine nennt ihn Satan, der andere Teufel – zutun … und in dieser Gemengelage nach biblischem, also göttlichem Willen, nun mit Gebrüll hinein in die Glaubenskriege bis in alle Ewigkeit?

Dieses grausame Säbelrasseln wird jedoch dem Menschen erspart bleiben, der Sorgfalt und Ehrlichkeit im Umgang mit Gottes Wort sowie menschlichem Sprachschatz walten lässt. Die meisten unserer geschätzten Leser würden nun annehmen, dass wir als aktuelles Beispiel für verbrecherischen Sprachschatz-Missbrauch nun alle deutschen Bischöfe, Kardinäle und offiziellen Vertreter der Römisch-katholischen Kirche heranziehen, die alleine nur in Talkshows und Nachrichten des gestrigen Abends sich selbst und katholische Christen als „Volk Gottes“ einsetzten, wissend, dass sie mit dieser von der UNO genehmigten Straftat geistlich und weltlich nicht nur die Juden sondern auch Gott höchstselbst entrechten und enterben. Nein, ausnahmsweise möchten wir an dieser Stelle unser von einem falschen Propheten namens Mohammed verführtes ismaelitisches Brudervolk zur Sichtbarmachung des aktuellen semantischen Sprachmissbrauchs durch erfundene Geschichten (als krassester Gegensatz zur verifizierten Geschichtsschreibung) betrachten dürfen – denn derzeit wird von den Muslimen in Mekka das Opferfest (ʿIdu l-Adha) zur Erinnerung an die Opferung Ismaels durch seinen Vater Ibrahim (Abraham) gefeiert – die vermeintliche Sohnesopferung durch den Stammvater beider Religionen, des Islams wie des Judentums.

Unserer Opferungsbetrachtung gilt es, zwei historische Tatsachen voran zu schicken, ohne die es jemals, weder für Muslime noch für Christen, eine Zukunft auch nur in der Nähe des Gottes der Bibel geben wird;

1. in Richtung der neutestamentarischen Völker, Christen, Kirchen usw:
Außerhalb Seiner Bibel (faktisch von „Im Anfang schuf Gott“ [1.Mo1,1] bis zur letzten Ewigkeitsprophetie „ER ists, der mir zuordnete, Ihm ein Haus in Jerusalem, in Jehuda zu bauen. – wer unter euch von all Seinem Volk ist: ER sein Gott ist bei ihm, er ziehe hinauf!“ [2.Chr.36,23]) hat der Ewige, gesegnet sei Er, bei Todesandrohung jede Erweiterung Seines Wortes – gar durch ein Testament – per Gesetzt verboten: „Füget nichts an die Rede, die ich euch gebiete, und streicht nichts davon, SEINE eures Gottes Gebote zu wahren, die ich euch gebiete“ (5.Mo.4,2).
Es kann also kein – nachträglich – in den Büchern der Kirche erfundener Gottessohn für „Deine Sünden“ geopfert worden sein, der noch dazu im Namen des Gottes der Juden für Dich vom Tode auferstanden sei, wenn dieses Buch von eben diesem Gott als Gotteslästerung präjudiziert wurde. Wenn überhaupt, dann ist der vom damaligen wie heutigen (denn das Amt des Pontifex existiert bereits seit Dreihundert vor Christus) Rom zum Tode verurteilte Rabbiner von Nazareth, den die Kirche Roms Jesus nennen ließ, hingerichtet weil er ein König der Juden war. Darüber hinaus ist historisch belegt, dass eben dieses römisch-katholische Mörderpack vierzig Jahre später auch das oben erwähnte „Haus Gottes in Jerusalem“ zerstören und ausplündern ließ, damit sich Rom mit diesem „Opfer“ (zusätzlich wurden 30.000 Juden für Bares versklavt) den Bau des Kolosseums finanzieren konnte, in Rom, der ebenfall gestern Abend von Theologen in allen Talkshows um den heute vermeintlich dem Limburger Bischof Tebartz-van Elst angehalsten Prunkbauten auf und ab beschworenen Heiligen Stadt; hier geht’s zu den → Fakten der erlogenen Heiligen Stadt.

2. in Richtung der koranischen Völker, Muslime, Palästinenser, Schiiten, Aleviten usw:
Ebenso historisch bewiesen wie die Gründung der Christlichen Kirche durch „Opferung Jesu“ / Plünderung Gottes in Jerusalem / den Genozid an den Juden / Vertreibung aus dem Land Israel, ist die Gründung des Islam durch Geistliche Enteignung mit anschließender Annexion der mit den Israeliten verbrüderten Ismaeliten im von Mohammed – nachträglich, sage und schreibe ca. 2.500 Jahre nach der Opferungsgeschichte – durch „Inspiration“ empfangenen und als neue Wahrheit (wie das Neue Testament) entstandenen Koran. Letzte Woche fragten wir noch → Wegen eines Hufabdrucks Jerusalem teilen – geht’s noch?) und klärten darüber auf, wie durch Enteignung Gottes und Existenzrechts-Verneinung für Sein Volk bis heute – maßgeblich im Rausch der Lutherdekade getragen von → Merkel, Göring-Eckardt und der ganzen Evangelischen Kirche Dewutschlands – womöglich wieder bis zur Vergasung einer Lösung der Gottesfrage zugearbeitet wird.

Heute jedoch treten wir ein in die Prophetie des oben genannten letzten Bibelsatzes, den Tempel in Jerusalem, indem wir auf den Ort und die Bedeutung der vermeintlichen Opferung zurückblicken, eben den Tempelberg. Der Ort der „Akedah“ (Bindung) wird in unserem Wochenabschnitt „Erez Hamorija“ genannt. Die jüdische Tradition sieht darin den Platz, auf dem König Salomon (Schlomo) später den Tempel als das Zentrum der Stadt Jeruschalajim erbaute. Im letzten Wochenabschnitt begegneten wir bereits dem König Malkizedek, dem König von „Schalem“, der Abraham „Wein und Brot“ heraus brachte, der Priester des höchsten Gottes war (14,18). Raschi identifiziert Malkizedek als den Sohn Noahs, Schem. Er diente dem einzigen und höchsten Gott als Vertreter der Neuen Menschheit. Das ist Göttliche Prophetie … und zwar für „alle Menschheit“, wenn diese – über die Schemiten, die Juden, hinaus – denn wollte, also dem Volk Gottes angehören wollte, Schem, den Tempel wieder aufrichten, „in Schalem Seine Hütte und Seine Wohnung“ (Psalm 76,3) → Sehnsucht auf den Dritten Tempel und Messias erblüht. Dann würde dort auch wieder, diesmal bis in alle Ewigkeit, dem Ewigen geopfert. Handelte es sich damals aber tatsächlich um eine Opferung Isaaks? Denn um von Opferung sprechen zu dürfen, muss die Tat begangen und vollbracht worden sein. Das ist sie jedoch nicht – weder im Islam an Ismael noch an Isaak im Judentum. In letzterem nennen wir das zweifellos überragende Ereignis sorgfältiger, richtiger Weise wie schon gesagt „Bindung“ (Akedah). Dem ein oder anderen wird dieser Unterschied als Kleinkrämerei, Erbsenzählerei oder Kleinkariertheit erscheinen. Wenn dieser ein oder andere allerdings dieser Tage nach Mekka schaut, sieht er oder sie, was aus dem kleinen Pflänzchen der Ungenauigkeit geworden ist. Jeder Moslem ist aufgerufen, einmal im Leben an der „Haddsch“, dem Pilgerfest in Mekka, teilzunehmen und zigmal symbolisch den Teufel (früher als Säule heute eine Mauer) mit Steinen zu beschmeißen, eine Erziehung zur Wut. Gründe für die Wut auf den Teufel (der durchaus ganz Israel sein kann) – sind jederzeit austauschbar, weil die Basis „Opferung“ ja bereits erlogen ist. Der Teufel wird ganz klar außerhalb des Menschen exportiert und wird zu einer Kraft, die wir nicht mehr beherrschen können, gar zu einer Person, die als Gegenspieler Gottes auftritt.

    (Vergessen also die biblische Botschaft an den Kain, bevor er Abel erschlug [1. Moses 4,7]: „Ist’s nicht so, dass wenn Du fromm bist, so kannst Du frei den Blick erheben. Bist Du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach Dir hat sie Verlangen –
    Du aber herrsche über sie!“)

Hier wird ganz, ganz deutlich, dass die Verheißung, die Prophetie, Deine Zukunft und Ewigkeit, Dein Lebensziel also, von Deiner Selbstbeherrschung abhängt. Dein Geist ist es, welcher vom Ewigen, gelobt und gepriesen sei Sein Heiliger Name für immer und ewig, erkannt wird – und Dir wird entsprechend Deines Geistes widerfahren. Die Einzigartigkeit der geistig einigen Beziehung zwischen Dir und Ihm machte es, dass der Widder auftauchte und die mögliche Opferung nicht vollzogen wurde. Diese Einige Beziehung – Du und Er exklusiv – macht den Monotheismus aus (insofern auch der Islam keine monotheistische, sondern eine dualistische Religion ist). „Das Judentum sieht im Dualismus einen Gegensatz zum Monotheismus. Zwar gibt es auch im Judentum den Kampf zwischen Gut und Böse, zwischen dem guten und dem schlechten Trieb, aber es handelt sich hierbei nicht um unabhängige Kräfte! Sowohl Satan, der böse Verführer, der schlechte Trieb, als auch all das scheinbar Schlechte in der Welt, haben ihren Ursprung bei G’tt, wurden von Ihm erschaffen, entsprechen Seinem Willen und sind von Ihm abhängig“, sagt der Kölner Oberrabbiner Jaron Engelmayer auf → Seite 7 und 9 des verlinkten Gemeindeblattes PDF.

Schabbat Schalom


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