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Hoschana Rabba SIMCHAT TORA Schabbat Bereschit

Ein Rückblick vor dem Neuanfang –
Kommentar von Eric Martienssen:

Sukkot-Simchat-Torah-GrusskSchauen wir auf die letzten Tage zurück, waren diese hierzulande geprägt vom Sühne- beziehungsweise Bußtag Jom Kippur, fünf Tage später von dem Beginn des noch andauernden Freudenfestes in Laubhütten (Sukkot) – mittendrin Bundestagswahl 2013 – und jetzt von der Aussicht auf Hoschana Raba, dem letzten Tag in der Sukka,

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zusammen mit Simchat Tora, dem Fest der Freude an der Tora, etwas lustig und mit viel Freude verbildlicht. Nach Buße unserer Sünden vor Gott, gegebenenfalls Eintrag ins Buch des Leben, Freude über den Auszug aus wackligen Laubhütten in ein stabiles Festes Haus (symbolisch ins Land Israel) jetzt aber einfach so am Schabbat Bereschit die Tora, das Gesetz (Fünf Bücher Moses), von vorne anfangen als wäre nichts gewesen? Doch – es ist etwas gewesen. Schon vor Jahren, als es sich abzeichnete, nannte ich es →Letztes Hallel für Deutschland. Doch hier seien Ihnen erst einmal die Lesungsangaben für die nächsten vier Tage an die Hand gegeben, aus denen restlos alle göttlichen Gebrauchsanweisungen für das Gelingen eines jeden Lebens und der ganzen Welt hervorgehen sollten:
Hoschana Rabba: Hallel nach 50 Tagen zum letzten Mal Psalm 27, danach 4. Mose 29,26-34 und, wer will, fakultativ, Psalm 88
Schmini Atzeret: Hallel, 5. Mose 14,22-16,17 , 4. Mose 29,35-30,1, 1.Könige 8,54-66, Psalmen 65 + 12
Simchat Tora: Hallel, 5. Mose 33,1-34,12, 1. Mose 1,1-2,3, 4. Mose 29,35-30,1, Josua 1,1-18, Psalmen 147 + 8
Schabbat Bereschit: 1. Mose 1,1-6,8; Prophetenlesung-Haftara: Jesaja 42,5-43,10; Psalm: 139

Das Leben eines jeden Menschen braucht einen stabilen, von Einströmungen des Umfeldes unabhängigen, verlässlichen Rahmen. Sie ahnen es, hiermit ist ausdrücklich nicht das gemeint, was Politiker der CDU, an oberster Stelle Angela Merkel für den Bund und Volker Bouffier für das Land Hessen dieser Tage, nachdem Sie persönlich jede göttliche Wahrheit durch die eigene ersetzt doch letztlich keine regierungsfähige Mehrheit erzielt haben, als „stabile Regierung“ herauf beschwören wollen, ja – machtlüstern – den Bürgerinnen und Bürgern gar als oberstes Ziel oktroyieren und damit doch nur sich selbst an die Macht bringen wollen. Doch Regierung geht auch ohne Sie, Ihre Verlogenheit und Ihren Gott verdammten Antijudaismus, Frau Merkel (s.a. Angela Merkel und brauner deutscher Antisemitismus?), und auch ohne Sie Herr Bouffier. Sogar viel besser und vor allem überparteilicher mit einer wahrhaft Großen Koalition aus SPD, DIE LINKE und – so sie sich ihrer Israelfeindlichen Luther-Führer nicht nur Jürgen Trittin sondern besonders Göring-Eckardt entledigen – dem Bündnis 90/Die Grünen, also Rot-Rot-Grün. Das „Existenzrecht Israels“ ist es heutzutage, was die Spreu vom Weizen, also Israel- und Gottesfeinde von wahren Freunden und somit gut für jedes Land, darauf „Gott Dir [wahrhaftig] zu leben“ zugestanden hat, unterscheidet. So auch, wer das Leben Israels nicht anerkennt, mit den Feinden Israels sympathisiert oder sogar deren als Ablenkungsmanöver von der essenziellen Existenzrechtsfrage gedachten palästinensischen Siedlungslügen vor der UNO unterstützt und Israel auf diese nazihafte Weise diskreditiert, ist ein NAZI, weil im Kern eben nicht für Israels Existenzrecht und eigentlich auch nicht für das Existenzrecht Gottes Schöpfungsidee, denn Israel ist Gottes Idee, das einzige von Gott selbst stabilisierte Haus der ganzen Welt! Und darüber wollen wir mit Ihnen anhand unserer oben genannten Bibelstellen reden.

Zugleich wollen wir jedoch auch direkt „im Anfang“ (hebr. Bereschit, 1. Buch Moses 1,1) dieses Kommentars mit einem (vor Gott) tödlichen Irrglauben der Christenheit, selbst wenn man längst aus der evangelisch-lutherischen oder römisch-katholischen Kirche ausgetreten ist, gründlich aufräumen, was denn „die Bibel“ überhaupt ist. Denn es geht in ’Der Bibel Gottes’ ausschließlich um Ihn, den in unseren Lesungstexten beschriebenen Schöpfergott: „Im Anfang schuf Gott Himmel und Erde“! Und die Bibel des Schöpfergottes endet – unter ausdrücklichem, strikten „Hinzufügungsverbot“ im 5. Buch Moses Kapitel 4 – mit der Prophetie für Juden und alle, die sich Seinem Volke anschließen würden, Zitat Bibelabschlusssatz 2. Chroniken 36,23: „Wer immer unter euch aus Seinem Volk ist, mit dem sei Gott, der Ewige! Er ziehe hinauf [nach Jerusalem]. . .“ . Christen sind also ausdrücklich NICHT Gottes Volk, auch wenn der Papst und Lutheraner dies → gerade in der widerwärtigen Lutherdekade (s.a. Merkels, Gaucks und Göring-Eckardts Holocaustversuch der Superlative) – noch so vehement behaupten. Sie glauben stattdessen allen ernstes, dass der Gott Israels Sein Volk verworfen und stattdessen sie selbst eingesetzt hätte. Und das, obwohl sie doch selbst Gottes Land Israel „verworfen“ hatten. Schließlich ist historisch belegt, dass der bereits seit 300 v.d.Z. regierende Pontifex in Rom es war, der die Juden Israels in den Jahren 66 – 70 n.d.Z. auszumerzen versuchte, 30.000 Juden versklavte und den Tempel Gottes in Jerusalem verwarf und plünderte, um sich mit dem Erlös des Diebesgutes das größte Bauwerk des Christentums, das Kolosseum (s.a. Kolosseumskultur Roms vs. Gottes Tempel in Jerusalem), zu erschaffen. Da werden die geradezu ins Gegenteil verkehrenden Lügen der heutigen Pontifexe und KanzlerInnen sogar noch durch die Bürger unterstützt, denn die haben kein Interesse daran, zu büßen – es waren immer die anderen. Und sogar der Holocaust eines deutschen Kanzlers wurde von anderen Deutschen durchgeführt, nicht den Deutschen als solche, sondern einer amorphen Gruppe namens Nazis. Aber wo bitte liegt Nazilien? Damals sollte uns – aus lutherisch mangelnder Wahrheitsliebe, manglnder Demut vor Gott und unmittelbar daraus resultierend fehlender Selbstbeherrschung heraus – die Welt gehören. Heute regiert Deutschland dank Merkel aus den gleichen, verheerenden und letztlich alles zerstörenden Gründen heraus bereits wieder ganz Europa. Doch woher der Urtrieb dieser gottlosen Geisteshaltung kommt, steht gleich dreimal jeden Menschen (hebr. adam) für alle Ewigkeit ermahnender Weise in unseren Lesungen.

Urtrieb 1 der Welt gegen Gott:
„Im Anfang schuf Gott den Himmel und die Erde“. . .Tag/Nacht usw. . .Getier, den Menschen, denn:
Tora: „Wir wollen einen Menschen machen! In Unserem Ebenbild nach Unserem Gleichnis…“
Lutherübersetzung: „Lasset uns Menschen machen, ein Bild, das uns gleich sei…“
Elberfelder Übersetzung: „Lasst uns Menschen machen in unserm Bild, uns ähnlich…“.
Die Kirche – manchmal sich dumm stellend doch in der Regel einfach nur perfide mit dem Vorsatz, ihren unsinnigen Machtanspruch irgendwie, meist schizophren, zu legitimieren – hat in diesem Schöpfungssatz wider besseres Wissen den Plural auf Jesus Christus bezogen, der damals als Gott bei der Schöpfung beteiligt sein sollte. Heute glaubt diesen an den Haaren herbei gezogenen Blödsinn jeder im christlichen Einflussbereich aufgewachsene Mensch, von der dümmsten Pfarrerin, über die ganz normale Hausfrau und den ansonsten anständigen Angestellten bis zum höchst gebildeten Universitätsprofessor. Wahr aber ist das ganz offensichtliche und von jedermann in den Zehn Geboten Gottes nachlesbare Gegenteil in klarster Form des deshalb später auch aus dem Katechismus verbannten Zweiten Gebots, dem Bilderverbot: „Nicht sei dir andere Gottheit vor Mir. Nicht mache dir Statuen noch irgendein Bild, sei es vom Himmel oben, von der Erde unten und vom Wasser unter der Erde. Werfe Dich ihnen nicht hin, diene ihnen nicht.“ Der Rabbiner von Nazareth, den sich die Kirche irrwitziger Weise zum Messias gemacht hatte, hatte sogar in den Evangelien davor gewarnt (Lukas 4,8). Doch der Kirche war keine Lüge dreist genug – gleich Hitler: „Die Deutschen glauben mir jede Lüge, wenn sie nur oft genug wiederholt wird.“ Damit, wie das 2. Gebot sagt, niemals jemand sich ein Bild von Gott machen konnte, schon gar nicht eines, welches man sich in Holz geschnitzt übers Bett, die braun-kirchliche Amtsstube, Gerichtssaal oder Klassenzimmer hängen konnte, deshalb der Plural UNS in der Schöpfungsgeschichte des Menschen. Kein Mensch konnte sich Einen als Zwei vorstellen. Wie beispielsweise im deutschen Wort G’tt durch einen männlichen und weiblichen Buchstaben repräsentiert, Gimmel und Tav, gar unterschiedlichen Geschlechts. Wird uns hier nicht die beabsichtigte Beziehung zum Eins, dem Schöpfer, deutlich, dem Einzigen der beides ist, während wir als Mann und Frau, also Zwei, zu Seinem Bilde geschaffen wurden? Ohne Mann und Frau kein Eins-Sein mit der Schöpfung, Fruchtbarkeit und Vermehrung. Wir Menschen jedoch sind dieses UNS nur in der Dualität heterosexuellen Ehepaares, weil wir als einzelne nicht Gottes Ebenbild sein können. Es war Rabbi Akiba, der – glücklicherweise – die monogame Ehe als Ebenbild proklamierte: 1 + 1 = 2 die nur zusammen Eins sein können als Gegenüber zu Eins, G’tt, der einzig 1 ist. Vergessen Sie den Unfug, den diese von Gott und allen guten Geistern verlassene Christenheit Ihnen als Uns ein-reden will. Allen voran Präses der Synode der Evangelischen Kirche in Deutschland EKD, Vorstand der Internationalen Luther-Stiftung, Katrin Göring-Eckardt, tragischer Weise auch Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages und Mitinitiatorin der perversen Lutherdekade, die jetzt sogar noch Fraktionsvorsitzende der Bündnis 90/Die Grünen zu werden droht, nachdem Jürgen Trittin über seine pädophile Zweideutigkeit gestolpert ist und Deutsche – fast eindeutig – jede Verantwortung für ihre Gotteslästernde Vergangenheit, und somit für eine nazifreie Zukunft, abzulehnen scheinen. Da nimmt sich nur Hannelore Kraft vorbildlich aus, die ihrer SPD empfiehlt, lieber auf der Oppositionsbank Platz zu nehmen, als sich unter Merkel verheizen zu lassen.

Urtrieb 2 der Welt gegen Gott:
Wir sind nun am Ende unseres Simchat Tora-Abscnittes angelangt – „Und Gott hatte am siebten Tag Sein Werk vollendet, das Er gemacht, und Gott ruhte am siebenten Tag von Seinem ganzen Werke, das Er gemacht. Und Gott segnete den siebenten Tag und heiligte ihn. . .“ Die Welt, unterschiedslos alle Menschen, lehnt alles Heilige ab. Auch und besonders das Heilige Volk wie das ganze Gesetz Gottes, die Fünf Bücher Moses. Deshalb kreierte die Kirche einen Gegenentwurf zum Gesetz Gottes, das Neue Testament. Denn die Tora legt den Schabbat / Schabbes / Sabbat ebenso wie fast alle anderen moed-Tage (s. „Fest“ in Wikipedia), also auch den Bußtag „Jom Kippur“, auf den Tag genau fest, um Gott zu begegnen bzw. Dich zu entsühnen – kein Nichtjude hält Schabbat, vom Jom Kippur ganz zu schweigen! Und wo keine Buße, da wiederholt sich alles, weil krankhaft unschuldig.

Urtrieb 3 der Welt gegen Gott:

Wir machen weiter in der Lesung der Parascha Bereschit, in der dem Menschen, Mann und Frau, der Sündenfall widerfährt. Doch erstes Ansinnen vom Lieben Gott ist trotz allem, wieder eine Beziehung zum Menschen herzustellen, und Er ruft: „Adam, wo bist Du?“ Nicht jedoch, um dessen geographischen, sondern um seinen Gesinnungsstandort festzustellen. Es gelingt Ihm. Doch bereits bei den Söhnen Kain und Abel, das Paradies ist schon lange kein Thema mehr, passiert ein Riss, der bis zum Heute gar nicht, oder nur sehr selten, gekittet werden kann. Dann nämlich, als Gott den Menschen zum zweiten Mal in der Tora etwas fragt. Nämlich nachdem Kain seinen Bruder Abel (hebr. Hewel) ermordet hat sprach Gott zu Kain: „Wo ist dein Bruder Hewel?“ Er erwiderte, rotzfrech und unschuldig wie manche Politikerin heute: Ich weiß nicht, bin ich der Hüter meines Bruders?“ Man, Frau schon gar nicht, übernimmt keine Verantwortung für die Folgen seiner geistigen Saat mehr. Heißt diese Saat Luther, so wird Deutschland, unbelehrbar, wieder Luther ernten – die Reichskristallnacht und der anschließende Holocaust war nicht nur Ernte einer vierhundertjährigen Judenhetze christlicher Pfarrer und Pfarrerstöchter nach den Vorgaben Martin Luthers („brennt ihre Synagogen nieder, Gott zu ehren“), sondern insbesondere der Gesinnung einer Partei, deren Genossen mehrheitlich nach dem Krieg ganz christlich in der CDU eine neue Heimat fanden. Oder eben, wie der Nazi Genscher, in der FDP. Gott aber redet zu Dir, wenn Du noch redlich bist, das Gleiche, was er dem Mörder Kain damals geredet hat (1. Moses 4,7): „Ist’s nicht so, dass wenn Du fromm bist, so kannst Du frei den Blick erheben. Bist Du aber nicht fromm, so lauert die Sünde vor der Tür, und nach Dir hat sie Verlangen –
Du aber herrsche über sie!

Shana tova, Chag sameach we Shabbat shalom!



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