cat-right

Jüdischer Kalender Schabbat EKEW Kommentar

Der Jüdische Kalender 5774
(Hawdala-Kalender)
jetzt lieferbar!

Bestellangaben s.u.!


Rosch Haschana Grußkarten >

Rosch Haschana ist in diesem Jahr
am 5. Sept.

Wochenabschnitt aus der Tora (Parascha): 5. Mose 7,12 bis 11,25
Wochenabschnitt aus den Propheten (Haftara): Jesaja 49,14 – 51,3
Kommentar zur Parascha von Eric Martienssen

Einer der aufmerksamen nichtjüdischen Leser unserer Website teilte uns vor ein paar Tagen mit, dass er eine Vision vom Ewigen, gesegnet sei Er, bekommen habe, er sei ein Jude, und wollte nun zum Judentum konvertieren. Zunächst gab ich ihm den Giur betreffenden Artikel unseres unermüdlichen GSI-Autors und Freundes Israel Yaoz (klick → Gerim, bewusst zum Judentum Übergetretene!) zu lesen, verbunden mit dem Hinweis, dass dies jedoch ein völlig neues Leben bedeutete; er würde womöglich alle Freunde aus seinem alten Leben verlieren.

Auch wenn man nicht an Visionen oder Prophetien glaubt, hat der Eine G’tt der Einzig gültigen Bibel (= 1. Buch Moses bis 2. Chroniken) eine enorme Attraktivität, alleine schon durch eine klare Ordnung und Weisung im Leben bis zum Ende und ewig darüber hinaus, wenn man z.B. das letzte Wort der Bibel betrachtet (2. Chroniken 36,23): „Alle Königtümer der Erde hat mir Er gegeben, der G’tt der Himmel, und Er ist es, der mir zuordnete, Ihm ein Haus in Jerusalem, in Jehuda zu bauen. Wer unter euch von Seinem Volk ist: Er, Sein G’tt, ist bei ihm, der ziehe hinauf!“ (Alijah)
Oben genannter Leser hatte das alles jedoch etwas beiseite gelassen und sich mit einer Frage direkt dem Wesentlichen zugewandt, wörtlich: „Was können Sie mir denn über das Kalenderproblem sagen? Denn der Gregorianische Kalender von heute ist doch eindeutig nicht der Kalender, den der Ewige angeordnet hat?“ Und diese Frage möchte ich nun all unseren Lesern beantworten, und zwar so, wie das Judentum tagtäglich (er)lebbar und G’tt in den jeweiligen Wochenabschnitten vielleicht bald auch Ihren Lebensabschnitten spürbar wird, wie diesem, dem wir uns diese Woche mit Abschluss am Schabbes zuwenden. Er trägt den Namen EKEW (Lohn). Wir wollen den Wochenabschnitt in unserer Betrachtung diesmal ganz vorne, mit der so genannten „leichten Mizwa“ (dem eigentlich für jedermann im Judentum haltbaren „Gebot“), beginnen:

    Dafür (ekew), dass ihr diese Vorschriften hört und sie mit Sorgfalt übt, wird der Ewige, dein G’tt, dir den Bund und die Huld bewahren, die Er deinen Vätern zugeschworen hat. (7,12)

Da der Ger jedoch keine jüdischen Väter hat, denen G’tt dies zuschwor, bekommt er/sie beim Übertritt einen neuen Vater/Mutter zugeordnet, dessen Namen, je nachdem ob männlicher oder weiblicher Konvertit, er/sie auch als Zusatz zu seinem neuen, hebräischen Vornamen trägt (Abraham Avinu/Sarah Imenu). Doch um einen Anteil an der Ewigkeit (Verheißung) zu erlangen, benötigt es keines Übertrittes. Denn dafür reicht es – schließlich ist das Judentum keine Missionsreligion, die darauf aus ist, Mitglieder für sich und ihre selbstgemachten Verordnungen (Neues Testament/Koran) zu vereinnahmen – wenn man die →Noachidischen Gebote achtet. Es sind nur sieben. Unter ihnen aber „natürlich“ (denn sie werden vielerorts als Naturgesetze verstanden) auch das Götzenanbetungsverbot (wie Söhne, Geister und Kirchenväter), Unzuchtsverbot (wie der vom Ratsvorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland präferierte Umgang mit schwulen Außenministern → Homosexueller Merkel Judensegen oder Obamas/Westerwelles Israelfluch – obwohl letzterer Israel in den letzten Jahren mehrfach vor den Vereinten Nationen (UN) auf verlogenste Weise diskreditiert und im Weltsicherheitsrat gar verurteilt) sowie das Verbot anderer Antisystemen gegen G’tt (wie das für den Bundestagswahlkampf 2013 als auch die Juden vernichtende Lutherdekade von den Grünen Göring-Eckardt und Trittin entwickelte Kennzeichnungsgesetz für alles Jüdische, zunächst nur Produkte betreffend, doch so hat es 1933 auch angefangen … weiteres zum Thema im Artikel von Jehonatan Kiebitz → G’ttes System oder Antisystem?). Es gibt also tausende von Gründen sich sorgfältig zu überlegen, ob der Übertritt zum Judentum unbedingt sein muss, kann man doch auch ohnedies den Schabbat-G’ttesdienst oder die Jüdischen Feste – ekew, wenn man den Christengötzen abgeschworen hat – gemeinsam mit seinen jüdischen Freunden in der orthodoxen Synagoge verbringen, wo man dann „natürlich“ recht bald auch eingeladen wird, vielleicht sogar am Kiddusch („Heiligung“ des gemeinsam eingenommenden Essens) teilzunehmen.

Denn „Liebe geht durch den Magen“, sagt der Volksmund. Und wenn wir uns auf das viele, in Anbetracht der wundersamen Rundumversorgung G’ttes stets unverschämte Murren der Juden in der Wüste (bamidbar) besinnen, dann trifft diese Volksmundweise wohl auch auf das Volk G’ttes zu. Doch im Unterschied zu den Religionen unserer Nachbarn danken wir dem Ewigen cleverer Weise nach dem Essen, wenn wir definitiv wissen, dass wir tatsächlich satt geworden sind. Aber Scherz beiseite, der wirkliche Grund liegt natürlich darin, dass wir uns in Unterscheidung (hawdala) zu allen heidnischen Religionen an G’ttes Wort, die Tora, Seine persönlichen Versprechen uns gegenüber halten, wo es in unserem Abschnitt heißt (8,10): „Und du sollst essen und du sollst dich sättigen und Du sollst den Ewigen, deinen G’tt preisen…“

. . . . . . . . Ergänzung der GSI-Redaktion – unser “Graues Kasterl” . . . . . . . . .

So steht dieses Tischgebet, →Birkat Hamason, auch am Ende eines jeden Kiddush, das im Anschluss an den Schabbes- oder Festtagsg’ttesdienst in der Synagoge gehalten wird:

Stichpunkte der Parascha Ekew
nach dem jüdischen
Hawdala-Kalender – Jetzt bestellen für 5774 !!!
Email: kiebitz.edition[ät]gmail.com

< Der Ewige will dein Herz erkennen – 40 Jahre Wüste. Du sollst erkennen, wovon der Mensch lebt: Nicht von Brot allein – von allem, was G’ttes Mund ausspricht – Manna. Segen + Früchte des Landes – beim Essen den Ewigen nicht vergessen, sonst hochmütig und vernichtet wie Völker zuvor. G’ttes Werk: Erlösung Israels und vieler Kinder der Nationen, die den Ewigen suchen. Der Ewige tröstet Zion – gleich Eden seine Wüste > Psalm 75

Lebst Du nach Seinen Gesetzen und Seinem Kalender in Seinem Volk, wird Dir Seine Prophetie/Verheißung in unserem Wochenabschnitt „ganz nahe sein, in deinem Herzen und auf deinen Lippen, dass du sie tust“ (8,7-9):

    Denn der Ewige, dein G’tt, bringt dich in ein gutes Land, in ein Land mit Wasserbächen, mit Quellen und Fluten, die im Tal und im Gebirge hervorbrechen. In ein Land mit Weizen, Gerste, Trauben (Kiddusch-Wein für die Heiligung G’ttes Schabbats), Feigen und Granatäpfeln, in ein Land mit Oliven und Honig (=Datteln). In ein Land, in welchem du nicht in Armut Brot essen wirst, in welchem Dir nichts fehlen wird, in ein Land, dessen Gestein Eisen ist, und aus dessen Bergen du Kupfer hauen wirst.

Das Herz blüht auf, oder?
Schabbat Schalom



1 Kommentar to “Jüdischer Kalender Schabbat EKEW Kommentar”

  1. Birgit Zeller sagt:

    ‚Freue mich wieder sehr auf den neuen Hawdala-Kalender. Die Bilder, die Torahlesung -en für Schabbat und Feiertage. Und die Zeiten für den Shabbat. Wenn der Kalender für jemand ganz neu ist der hat es dann trotzdem leicht, weil ja die europäische Zeit daneben steht und sogar die islamische. Am 7.8. ist der Ramadan vorbei.
    Wenn man den Kalender so anschaut über Jahre, ist der jüdische Kalender ziemlich linear. Die Feiertage, die G-tt geboten hat zu halten, verschieben sich nicht, nur die Kalender der Christen und Muslime und Buddisten.
    Wir sind ein Jahr näher am wirklichen Frieden für Israel mit dem Mossiah. Der wahre Frieden kommt eben von Haschem, nicht von Obama oder Ashton oder Merkel oder Abbas. Der wahre Friede kann im Gegensatz zu manchen World-peace makers „peace“ und „pieces“ unterscheiden. Ich Wünsche allen hier das so sehr und kann es kaum erwarten.