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Parascha ZAW am Schabbat HaGadol Lesungen und Kommentar

3. Mose 6,1 bis 8,36; Haftara-Prophetenlesung: Maleachi 3,4-24

Kommentar bezüglich Dankbarkeit:

    3. Moses 7,11-12: „Und dies ist die Lehre des Friedensmahlopfers, welches er Gott darbringt. Wenn er es wegen einer Dankespflicht darbringt, so bringt er zum Dankesmahlopfer mit Öl durchrührte Mazzotbrote.“

Raschi zitiert den Talmud, der, basierend auf einem Kapitel der Psalmen (107), festlegt, wer zu besonderem Dank verpflichtet ist, denn…

    …Vier müssen einen Dankessegen sprechen – die das Meer befahren, die in der Wüste reisen, wer krank war und genesen ist, wer im Gefängnis eingesperrt war und freigekommen ist…“ (Brachot 54b)

…also alle Juden müssen dankbar sein! Wem? DEM EINEN Ewigen. Denn so sagt es das Erste Gebot: „ICH bin DER Ewige, der dich befreit aus der Gefangenschaft der Ägypter, dem Sklavenhause.“ Und genau diese Befreiung feiern wir am Pessachfest. Keine Gefangenen mehr, sondern Befreite!

. . . . . . . . Ergänzung der GSI-Redaktion – unser “Graues Kasterl” . . . . . . . . .

Stichpunkte der Parascha Zaw Schabbat HaGadol
nach dem jüdischen
Hawdala-Kalender

< Salbung der Stiftshütte + Priester, Einsetzungsopfer zum Dienst des Ewigen / Der große und furchtbare Tag des Ewigen - alle Frevler wie brennend Stroh. Gottes Dienern Sonne der Gerechtigkeit / 2. Moses 12,3-6 war vor Pessach in Mizrajim ein Schabbat >
Psalm 107



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So schrieb uns der Autor vorgenannten Hawdala-Kalenders, Jehonatan Kiebitz, folgenden Gedanken zu Pessach (und DANK liegt in dem Gedanken):

    Damals kam Jaakovs Sohn Joseph nach Ägypten und er war der Vorreiter für seine ganze Familie. In Ägypten wurde aus der Familie Israel das Volk Israel. Sie kamen dort, und später noch oft genug in eine Lage, die der von Abraham und Sarah vergleichbar war in puncto Hoffnungslosigkeit. Sie waren zu einem so großen Volk geworden, dass es den Ägyptern sogar vor ihnen graute, aber sie wurden versklavt und niedergedrückt, dass sie keine Hoffnung sehen konnten, dem Gott ihrer Stammväter als Sein Volk jemals dienen zu können.
    Sie kamen aber nicht auf demokratische Gedanken, etwa „Freie Wahlen“ zu verlangen, wie das im modernen Staat Israel selbstverständlich zu sein scheint, sondern sie schrien zu ihrem Schöpfer und Erlöser → Gedicht CHANUKKA –, und Er erhörte sie. Er erwies sich ihnen auf eine Weise als ihr Erlöser, dass die damalige Welt dadurch zur Erkenntnis des Gottes Israels kommen konnte. So, wie ihre Entstehung als 8. Schöpfungswerk ein Wunder war, so war auch ihre Erlösung ein großes Wunder, die Erlösung des Volkes Gottes aus der Sklaverei der Götzendiener in Ägypten zu der Freiheit, dem Gott Israels Diener zu sein. Das setzte wiederum eine Hawdala voraus: Gott ließ über Ägypten 10 Plagen kommen, die wesentlich dazu dienten, Israel und Ägypten voneinander zu scheiden bzw. zu unterscheiden. In der Pessach-Haggada, nach der die Pessach-Feier abläuft, sind diese bedeutsamen Zitate aus der Tora als Erzählung auf volkstümliche Art enthalten.

Wenn Sie mögen, geht es hier zum kompletten Pessach-Artikel von Jehonatan Kiebitz mit dem Titel:
Jüdisches oder Christliches Evangelium? – Die Hawdala eines Begriffes.

Ein gesegnetes Erlösungsfest ! Ein gesegnetes Befreiungsfest !
Pessach Koscher weSameach !

Lesungen am Sederabend / 1. Tag Pessach:
Pessach-Haggada; Hallel, 2. Moses 12,21-51; 4. Moses 28,16-25; Josua 3,5-7 + 5,2 – 6,1 + 6,27


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