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Schawuot und Schabbat Bamidbar Lesungen Kommentare

4. Moses 1,1 – 4,20; Hosea 2,1-22
von Eric Martienssen

Kommentar:
Wie fragte Premierminister Binyamin Netanyahu (Ministerpräsident Benjamin Netanjahu) in der Woche vor dem letztjährigen Schabbat Bamidbar so außerordentlich charmant den Vizepräsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vor dem Kongress: „Wissen Sie noch, als wir die Neuen Kinder im Block waren? Ich sehe eine Menge alter Freunde hier. Und ich sehe eine Menge neuer Freunde Israels hier. Demokraten wie Republikaner.“

. . . Ergänzung der GSI-Redaktion zum Tora-Empfangsfest „Schawuot“ . . . . .

Bitte beachten Sie unseren AKTUELLES Artikel über den Vortrag des orthodoxen Oberrabbiners Jonathan Sacks – unser Dank für das freundliche Vorrecht dieser Internetveröffentlichung gilt dem Denkendorfer Kreis für christlich-jüdische Begegnung e.V. – mit dem Titel:
TORA VOM HIMMEL »

Stichpunkte der Schawuot – Lesungen:
Hallel, Megillat Ruth, 2. Moses 19,1 – 20,23; 4. Moses 28,26-31; Hesekiel 1,1-28 + 3,12
nach dem jüdischen → Hawdala-Kalender:

< Israel bei Gott am Berg Sinai → Die Zehn Gebote auf zwei Tafeln aus Stein >
Psalm 19

Englischer Shavuot-Commentary vom Temple Institute, Jerusalem:
„The intimate connection between receiving Torah at Sinai and bringing the first fruits to Jerusalem is the source of the Shavuot holiday joy.“

Genauso alleingelassen, wie das Volk Gottes Israel vor G’tt und seinem WORT am Berge Sinai, sah es auch um das Buch Levitikus herum aus, das wir mit der ersten Parascha im 4. Buch Moses – „Bamidbar“/In der Wüste – verlassen. Alle nichtjüdischen Völker haben Israel und den Ewigen in all den Gesetzestexten von Levitkus längst verlassen und sich eigenen Göttern zugewandt. Die Juden sind sprichwörtlich alleine gelassen – das ist Wüste! Aber auch ist Wüste, das Alleingelassensein, das alleine Stehen vor dem Ewigen, gelobt sei Er, nicht nur der prägende, sondern auch der einzige Ort, von Herzen → Demut zu lernen PDF. Nur langsam begreifen die Völker, dass es anders nicht geht, frei zu werden von anderen Göttern, z.B. dem Christus der Kirche, denn der historische Rabbiner von Nazareth, ein Jude, ging auch in die Wüste, alleine, und kam derart gestärkt wieder heraus, dass er alle Völker hätte zu G’tt zurück führen können, wenn die Kirche sich ihn nicht einverleibt hätte. Man merke also, erst die langen Gesetzestexte, dann Wüste!

Ein weiteres Stichwort ist Demokratie; und damit zurück zu Benjamin Netanjahu vor einem Jahr vor dem U.S. amerikanischen Kongress (offizielle Redeübersetzung der Botschaft des Staates Israel), unter Freunden. Einige echte Worte eines echten Menschen, eines echten jüdischen Vorstandes (vor dem Ewigen) und großen Staatsmannes, der sich nicht schämt, am Schluss den Segen G’ttes auszusprechen:

„Meine Freunde, in Israel müssen Sie keine Nationsbildung betreiben. Wir sind bereits gebildet. Nach Israel müssen sie die Demokratie nicht exportieren. Wir haben sie bereits. Sie müssen keine amerikanischen Truppen schicken, um Israel zu verteidigen. Wir verteidigen uns selbst. Sie sind sehr großzügig dabei gewesen, uns die Mittel zu geben, um die Verteidigung Israels selbst zu übernehmen. Danke Ihnen allen, und danke Ihnen, Präsident Barack Obama, für Ihre standhafte Verpflichtung gegenüber Israels Sicherheit.“ – Obama im Gegensatz zu Angela Merkel (müssen es eigentlich immer Deutsche sein, Beispiel: Erste Abstimmung Deutschland im Sicherheitsrat direkt gegen Israel?) →Angela Merkel und brauner deutscher Antisemetismus.

„Was Israel anbelangt: Wenn die jüdische Geschichte irgendetwas lehrt, dann das, dass wir Aufrufe zu unserer Vernichtung ernst nehmen müssen. Wir sind eine Nation, die aus der Asche des Holocaust entstanden ist. Wenn wir ‚Nie wieder‘ sagen, dann meinen wir ‚Nie wieder‘. Israel behält sich stets das Recht auf Selbstverteidigung vor.“

„Ich bin bereit, schmerzhafte Kompromisse einzugehen, um diesen historischen Frieden zu erzielen. Als Regierungschef Israels ist es meine Verantwortung, mein Volk zum Frieden zu führen. Dies ist nicht leicht für mich. Ich sehe ein, dass wir bei einem wirklichen Frieden einen Teil des jüdischen Heimatlandes werden aufgeben müssen. Das jüdische Volk ist in Judäa und Samaria kein ausländischer Besatzer. Wir sind nicht die Briten in Indien. Wir sind nicht die Belgier im Kongo.“ – vgl. Die jüdische Geschichte STAAT ISRAEL » (von Israel Yaoz)

„Dies ist das Land unserer Vorväter, das Land Israel, in das Abraham die Idee des einen Gottes brachte, wo David sich Goliath entgegenstellte und wo Jesaia eine Vision von ewigem Frieden hatte. Keine Geschichtsverzerrung kann das vier Jahrtausende alte Band zwischen dem jüdischen Volk und dem jüdischen Land leugnen.“ – vgl. am Schluss unseres Artikels: „Christi Himmelfahrt oder Spott gegen Gott?“ Wegen eines Pferdefußes Jerusalem teilen, geht’s noch?“

„In den letzten Jahren wiesen die Palästinenser zweimal generöse Angebote von israelischen Ministerpräsidenten zurück, einen palästinensischen Staat auf nahezu dem gesamten Territorium zu errichten, das Israel im Sechs-Tage-Krieg gewonnen hatte […]Es ist Zeit, dass Präsident Abbas sich vor sein Volk stellt und sagt: Ich werde einen jüdischen Staat akzeptieren.“

„Danke Ihnen für die Sicherstellung, dass die Flamme der Freiheit auf der ganzen Welt hell brennt. Möge Gott Sie alle segnen. Und möge Gott die Vereinigten Staaten für immer segnen.“

Schabbat Schalom und Chag Schawuot Sameach


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