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Parascha Schabbat Behar-Bechukotai AM BERG Nach Meinen Gesetzen

3. Moses 25,1 – 27,34; Haftara-Prophetenlesung: Jeremia 16,19 – 17,14
Schabbatkommentar von Eric Martienssen

Gott machte den Juden, Seinem Volk → Link: Volk Gottes – im Wochenabschnitt BEHAR klar, wie sie DasLand (HaEretz = Israel) unverwechselbar mit allen anderen Ländern der restlichen Welt zum „Gottesland“ machen sollen! Und seither → seit diesem Wort Gottes – ist zum Unbill aller heidnischen Völker, Kirchen, Muslime und Moscheen nur dieses eine Land auf der Erde das Land Gottes; dort nämlich, wo Seine Gesetze gelten und sogar der Boden Seine Sabbate hält . . .

    . . . Eretz Israel, Heimstätte der Juden, und Gott sprach zu Mosche auf dem Berg Sinai: „Sprich zu den Bne [Kindern] Israel und sage ihnen: Wenn ihr in das Land kommt, das ICH euch gebe so feiere das Land Gott einen Schabbat … aber im siebten Jahr sei ein durch Werkeinstellung zu begehender Schabbat dem Land, ein Schabbat für Gott … denn Mein ist das Land, denn Fremde und Bewohner seid ihr bei Mir (3. Moses 25,1-4+23).
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    Im gleichen Verhältnis, wie sie selbst gegenüber Gott, stehen Juden wiederum zu den Fremden und Bewohnern in ihrem Lande bzw. ihren Synagogengemeinden der Diaspora: Denn ihnen (den Juden) ist das Land (die Gemeinde Gottes), denn Fremde und Bewohner seid ihr (Nichtjuden) bei mir (Volk Israel). Beim Auszug gar sagte Gott den Juden (2.M.12,38-49): „Ein und dasselbe Gesetz soll für den Einheimischen und für den Fremdling gelten, der unter euch wohnt“. Erst recht gilt dies natürlich für Gerim → Bewusst zum Judentum Übergetretene.

Der → Staat Israel ist also nicht zustande gekommen durch UNO-Vollversammlungsbeschluss und auch nicht durch gnädige diplomatische Anerkennung des Vatikan. Im Gegenteil, der Vatikan und sein jeweiliger Papst hatte den Staat Israel zig Jahre lang – bis 1993 – vehement abgelehnt. Quasi genauso wie die Kirche Luthers, die auch heute noch vordergründig Israel zwar als Gottesland anerkennt, hintergründig Israel jedoch durch Unterstützung der palästinensischen Siedlungspolitik-Lügen wieder spalten will, ohne sich die judenvernichtenden Lutherdekaden-Hände dabei dreckig zu machen. Siehe dazu → Kairos-Palästina-Dokument PDF, das seitens der protestantischen Kirchen die politischen Ziele der Palästinenser fördern sowie weltweit zu Boykott, Enteignung und Delegitimierung des Staates Israel aufrufen und Israel mit dem Apartheidsregime Südafrikas gleichsetzen soll (Quelle: Honestly-Concerned Wiedergabe eines Artikel aus dem Denkendorfer Kreis).

Doch halten wir fest, dass der Ewige, gesegnet sei Er, 3.500 Jahre vorher schon die Eigentumsrechte am Staate Israel in unserem Wochenabschnitt für Sich und Sein Volk anmeldete, letzteres 1.500 Jahre lang auch dort wohnte, bis der Pontifex Roms es – merke: zuerst waren es die heutigen Katholiken – im Jüdischen Krieg lynchte, plünderte, enteignete, später in Palästina umbenannte, um seinen Schäfchen heute eine besonders scheinheilige Verteilungslegitimation über sein gestohlens Land vorzugaukeln. Dieser heilige Boden jedoch, Israel, hält Gottes Schabbat, Seine Gesetze, ein Zeugnis der wahrhaftigen Eigentumsrechte!

„Wenn ihr nach Meinen Gesetzen wandelt und Meine Gebote beobachtet und sie haltet, so will ICH euch Regen zur rechten Zeit geben, der Boden wird seinen Ertrag geben und die Bäume auf dem Felde ihre Frucht“, so beginnt die Parascha Bechukodai – Nach Meinen Gesetzen.

Aber nicht nur der zweite Abschnitt unserer heutigen Doppel-Wochenlesung beginnt so, sondern auch der mittlere Block des Schma Israel (5. Moses 6,5-9; 5. Moses 11,13-21; 4. Moses 15,37-41). Dort hingegen ist zwischen die Anweisung Gottes, „Seine Gebote zu beobachten und zu halten“, und den Lohn dafür, nämlich „Regen zur rechten Zeit“, das wichtigste von allen Geboten (pl. Mitzwot) eingeschoben, und zwar die (sg.) Mitzwa: „den Ewigen, euren Gott zu lieben und nur Ihm alleine mit eurem ganzen Herzen und eurer ganzen Seele zu dienen“.

Übrigens soll ähnliche Worte auch der gerade aus der Wüste gekommene pharisäische Rabbiner von Nazareth* dem Satan erwidert haben, um dessen Versuchung zu widerstehen. Wenn dem so sei, würde dieser hieran überdeutlich gemacht haben, dass jemand anderem als seinem Gott der Tora zu dienen oder anzubeten unweigerlich zum Satan führt – den Ort der ewigen Qual!
(Vgl. Lk 16,19-31, Hölle für denjenigen, der Jesu statt den Gott der Tora und des Ersten Gebotes anbetet also diesem Gleichnis Jesu zufolge).
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*) Wikipedia: Aufgrund der Entstehung des Neuen Testaments nach dem Bruch zwischen Judentum und Christentum vermuten Kritiker eine verzerrte Darstellung der Pharisäer, die zur Zeit der Entstehung jener Schriften zur dominanten jüdischen Richtung geworden waren. Sie weisen darauf hin, dass Jesus pharisäische Positionen der Schule des Hillel (Nächstenliebe) oder der des Schammai (zur Ehescheidung) vertrat. Seine Auffassung von einem Leben nach dem Tod ist ebenfalls bei den Pharisäern zu finden. Auch die Anrede Rabbuni (=Meister, Lehrmeister) weist Jesus als in der pharisäischen Tradition stehend aus. Die überlieferten Auseinandersetzungen wären danach eher als talmud-typische Diskussionen der jüdischen Streitkultur zu sehen, die spätere Schreiber als tiefere Konflikte verstanden oder propagandistisch gedeutet haben.

Ohne die Liebe zum Ewigen, gelobt sei Er, ist alles zum Teufel, ist man versucht, ganz gerade heraus zu sagen. Und eben so gerade heraus sagt es auch der Ewige, gleich nachdem Er vom Segen für das Land spricht – merke: Israel ist nicht nur die einzige Demokratie im Mittleren Osten, sondern Israel machte aus der Wüste fruchtbares Land und ist mit seiner diesbezüglichen Technologie weltweit himmelweit führend! Aber auch das Gegenteil, der Fluch, ist wahr: „Und wenn ihr Mir entgegentretet und Mir nicht gehorchen wollt, so werde ich euch noch mehr schlagen, siebenfach, nach euren Süden.“

Warum nur bei solch strenger Ahndung von Sünden sind die Heidenvölker, allen voran die Christen, durch die Geschichte hindurch bis zur Weißglut neidisch auf das Heilige Volk? Als mögliche Antwort drängt sich auf: um das zu besitzen, was Gott gehört, ohne jedoch die Pflicht der Wahrung dieser Güter übernehmen zu wollen. Und eine solche Haltung ist gleichzeitig der → Niedergang der Kirche des Christentums. Sie aber vor diesem Irrtum zu bewahren, dazu hat der Ewige auch ihr das Wort offenbaren wollen, wollte sie es denn endlich auch einmal verstehen. Dies wäre der erste Schritt zurück ins Leben. Es kann jederzeit kommen.

Schabbat Schalom


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1 Kommentar to “Parascha Schabbat Behar-Bechukotai AM BERG Nach Meinen Gesetzen”

  1. […] Hier ein Auszug zum Gesamtkomplex Kirche, Gott, Sein Volk und Sein Land Israel, aus dem → Kommentar zum Wochenabschnitt des kommenden Schabbats BEHAR-BECHUKOTAI: Der Vatikan und sein jeweiliger Papst hatte den Staat Israel zig Jahre lang – bis 1993 […]