cat-right

Parascha Schabbat Acharej Mot-Kedoschim Lesungen und Kommentar

3. Mose 16,1 – 20,27; Amos 9,7-15 (Sepharden: Hesekiel 20,2-20)
Acharei Mot (Nach dem Tode…) Kedoshim (Heilige)

Auszüge aus dem Kommentar von Michael Schneider, Jerusalem:
Unsere Lesung fährt fort mit weiteren Regelungen und (Ver)ordnungen zum heiligen und reinen Leben vor dem HERRN. Kapitel 16 beginnt mit den zwei Ziegenböcken (se’irim) bzw. Sündenböcken – „Ein Los für den HERRN und ein Los für Asasel“ (16,8). Davor wird betont, dass der Priester nicht einfach „zu jeder Zeit“ nach seinem freien Willen ins Allerheiligste kommen darf, sondern nur angepasst mit feierlicher Kleidung und gereinigt durch ein Opfer. Es war die Einleitung zum hohen Feiertag, dem Jom Kippur, dem Versöhnungstag im „siebten Monat, am Zehnten des Monats“, d.h. am 10. Tischri laut heutigem jüdischen Kalender. Es wurde zur „ewigen Ordnung“ (Chukat Olam).

In Kapitel 17 lesen wir von einem scharfen Verbot: „Keine Seele von euch soll Blut essen; auch der Fremde, der in eurer Mitte als Fremder wohnt, soll nicht Blut essen.“ (17,12).

In Kapitel 18 werden Greueltaten „wie einst in Ägypten“ aufgelistet, besonders solche im sexuellen Bereich. Ja, übernehme keine solchen sündhaften Gebräuche von den Orten, von welchen du hinauszogst – wie heute die vielen unreinen Sitten, die durch TV, Internet und andere Medien in das Land schwappen. Gott möchte Sein Land rein haben, so auch jedes Individuum im Wandel mit Gott – getrennt von den Gebräuchen der Welt. Übrigens, Gott hatte es gut mit sexuellem Verkehr gemeint, denn es ist im Ursprung rein, nur der Mensch hat es verdorben!

. . . . . . . . Ergänzung der GSI-Redaktion – unser “Graues Kasterl” . . . . . . . . .

. . . besonders katholische Priester heute! Abscheulich! Auch die Reaktion Angela Merkels und die von ihrem Runden Tisch! – Wie kann man so perverse, kindermissbrauchende Menschen unter dem Schutz der Kirche frei herumlaufen lassen und sogar weiterhin in der Seelsorge einsetzen? Wie andere Perverslinge gehören auch Ordensleute dieser Art in den Strafvollzug mit anschließender Sicherheitsverwahrung und nicht unter die Obhut einer so etwas begünstigenden Kirche (Zölibat).

„Ihr sollt heilig sein, weil ICH heilig bin“ (3.M.19,2).
Seid Heilige, heißt dieser Sabbath
Wir (Juden?)“, fragt Noa in ihrem Song: „We„?
Wer denn sonst, scheint da der Ewige – gelobt sei Er – in unserem Prophetenabschnitt zurück zu fragen: „Habe ICH nicht dich (Israel) aus Ägypten herausgeführt?“
Man sollte die Christen einmal fragen, was Gott ihnen denn angetan hat, dass sie Ihn und alles was Ihm heilig ist vollkommen ablehnen? Meist ist es die eigene Schuld, besonders natürlich die der Deutschen, da Martin Luther den Ewigen der Bibel u.v.m. durch eine „christliche“ Neufassung des Ersten Gebotes völlig verstümmelte. Diese christliche Neufassung des Ersten Gebotes wird von der wegen Trunkenheit seinerzeit ausgeschiedenen Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschlands (heute Botschafterin der EKD Lutherdekade) Margot Käßmann wieder als heilig propagiert
GSI-Pressemitteilung PDF (eben: wem nichts mehr heilig ist).
Auch → Käßmanns besoffene Fastenzeit vorbildlich für Deutschland?

Stichpunkte der Parascha Acharej-Kedoschim
nach dem jüdischen
Hawdala-Kalender

< Aharons Versöhnungsdienst am Jom Kippur. Blut = Seele. Nicht nach den Gesetzen der Völker (ausgerottet) - nach Gottes Gesetz leben (erlöst und geheiligt / Nach Israels Zerstreuung Wiederaufrichtung der Hütte Davids >
Psalmen 26 und 15

Coming soon (anklickbar wenn orange unterlegt):
Wahlkampf NRW: Hitlers Mein Kampf findet Fortsetzung in Martin Luthers Lutherdekade heute

Macht euch nicht unrein durch all dieses! Denn durch all dieses haben die Nationen (gojim) sich unrein gemacht, die ich vor euch vertreibe.“ (18,24) Ähnliche Warnungen finden wir hinterher im Kapitel 20.

In Kapitel 19 werden soziale und ethische Themen besprochen, wie die Sorge für den Armen oder „Du sollst einem Tauben nicht fluchen und vor einen Blinden kein Hindernis legen.“ (19,14)

Hillel, „der Alte“, sagte einst: „Tue anderen nichts, was du nicht willst, dass andere dir antun. Dies ist die ganze Thora. Alles weitere in der Thora ist im Kommentar zu dieser Mitzwah (Gebot)!“

Mein Rat an euch, lest diese Gesetze der Heiligung und messt euch daran! „So dass wir heilig wie der HERR werden!“ (20,7-8 + 26) Denn Er will uns von den anderen, der Welt, unterscheiden (20,24b). Ja, Heiligsein ist Unterschiedlich sein! Denn nur so können wir das Verheißene Land in Besitz nehmen – wie auch das Himmlische!

Es scheint, als ob der Prophet Hesekiel in Kapitel 22 gerade diesen Thora-Wochenabschnitt las, als er dies schrieb – denn das Volk brach diese Gesetze und bricht sie auch heute noch. Darum, möge der HERR uns davor warnen und uns „unterscheiden“!

Schabbat Schalom


Stichworte zum Thema: , , , ,

Kommentarfunktion geschlossen.