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Ägyptischer Frühling mitten in Deutschland

Am kommenden Schabbat, dem letzten Tag des 7- bzw. 8-tägigen festlichen Erinnerns an den Auszug Israels aus Ägypten, werden in allen Synagogen auf der ganzen Welt (Israel 1 Tag zuvor) folgende Bibelstellen gelesen: Das Hallel; Das Hohelied; 5. Buch Moses 14,22 – 16,17; 4. Buch Moses 28,19-25; Jesaja 10,32 – 12,6

Jeder einzelne der Lesungstexte handelt in der ein oder anderen Weise immer von überschwänglicher Freude, unfasslicher Befreiung, der vom Ewigen Gott geschenkten Freiheit, Errettung sowie unendlichem Dank, der Ehrung Gottes für das, was Er gemacht hat. Ist der nicht reich, der → EIN Gegenüber hat, dem er Dank sagen kann, der diese Hinausführung aus dem Sklavenhause (des Erstgeborenen Sohnes Gottes = Israel, 2. M. 4,22) als die Geburt seines Volkes wahr nehmen und Gott dafür lieben kann? Selbst wenn die ganze Welt ihn, den einzelnen Juden, für diese exklusive Liebe Gottes zu Seinem Volk Israel hasst, verfolgt, vergast oder – wie die deutschen Christen des Dritten Reiches in Martin Luthers Namen – gar verbrennt, immer währet diese Befreiung, Liebe und Sehnsucht, die in jenem Auszug und jener Formung zum Volk Gottes begründet wurde, die das Hallel in einem seiner Verse wie folgt beschreibt:

Als Israel aus Ägypten zog, das Haus Jakobs weg von einem fremden Volk, da wurde Juda Sein Heiliges Land, Israel wurde Sein Reich [→Gottes Volk].

Und heute? Ägypten vor einem Jahr, Ägyptischer Frühling! Was war da anders? Ein Volk und jeder einzelne in diesem ägyptischen Volk → vgl. Ein letztes Hallel für Deutschland – hat eine Identität angenommen, eine Einheit, die eine neue Freiheit möglich machte, die niemand für möglich hielt – aber alles komplett ohne Gott! Ganz im Gegenteil, eines der ersten Dinge, die man in der Identität dieser neuen Gesellschaft des Ägyptischen Frühlings gemeinsam vollzog, war die versuchte Lynchung der Botschaft des Staates Israel, des Staates, dessen „Eigentümer“ der Ewige ist, gesegnet sei Er. Des Staates, dessen Gott Seinem Volk versprochen hatte, wie 1948 geschehen, es in seine „alte Heimat zurück zu führen – jene Heimat, die es in seinem Herzen, seinen Gedanken und Gebeten, seinen Hoffnungen und Träumen immer bei sich getragen hatte“ → „Jüdische Identität Staat Israel“ von Israel Yaoz.

Eine göttliche Identität kann man mit sich tragen. Und diese göttliche Identität der Juden war es, die die Ägypter am 10. September 2011 in Kairo als erstes glaubten, auslöschen zu müssen, um ein ewiges Eigentum zu erwerben an ihrem Land. Denn Sie kennen Gott nicht. Gott hat damals nur ein Volk erwählt und ein Land bestimmt, das ihnen beiden gehört: Israel und Gott. Und intuitiv müssen beide sogenannten monotheistischen Religionen, die Gott nicht kennen – Christen und der Islam – immer wieder zuallererst Sein Volk ausmerzen, um ihre eigenen Götter und eigenen Gottesstaaten zu besitzen. Auch Deutschland ist in diesem Sinne ein Gottesstaat (dem der Arabische Frühling gerade im Begriffe ist, den Rang abzulaufen), nur die Deutschen merken es nicht!

Teilweise deshalb nicht, weil Nachrichten durch Führung einer lutherischen Pfarrerstochter gar nicht erst in die Wahrnehmung der deutschen Volksseele Christlicher Nation gelangen, oder bewusst anders wahrgenommen werden sollen, als es seit tausenden von Jahren festgeschrieben steht. So etwas nennt man Staatsraison, wenn man, statt sich selbst zur Gründung eines eigenen Staates mit neuen Geboten die Hände dreckig zu machen, eine Bischöfin bestellt (Kanzlerin Merkel wollte Margot Käßmann gar als Bundespräsidentin installieren), die vom Volk sogar dafür geliebt wird, dass sie sich an keine Gebote Gottes hält und an spießig-deutsche Gesetzgebung ebenso wenig. Wer hätte das gedacht, dass der sture Deutsche irgendwann einmal eine Frau ohne jedwede Moral- oder Ethikvorstellung als Kirchenführerin bestellen würde. Doch so wird Staat gemacht! Mitten in Deutschland! Es geht darum, den Gott der Juden und dessen Staat zu ersetzen → Ersatztheologie in dessen Ursprungsland, Deutschland! Und es gibt überhaupt nur eine einzige Stelle in der gesamten hebräischen Bibel (die christliche ist ohnedies ein vereinnahmendes Gedankenkonstrukt der Kirche Roms), in welcher sich Gott, der Ewige, per Gebot / Gesetz als der alleinige / einzige / eine Gott identifiziert; das ist das Erste Gebot. So musste knapp siebzig Jahre nach der deutschen Weltherrschaft also auch wieder ein neuer Gottesstaat begründet werden, indem also eine oft sturzbesoffene, verlogene, aber immer Gott verspottend lächelnde Bischöfin ein Neues Erstes Gebot verkündete, indem der Gott des eigentlichen Ersten Gebotes gar nicht mehr vorkommt, siehe → Pressemitteilung Lutherdekade.

Der wahre Gott hingegen hatte, fünfzig Tage nachdem Er Sein Volk für immer aus Ägypten befreit hatte, jedoch eine Fälschungssicherheits-Garantie eingebaut, dass nur der von Ihm als Sohn / Tochter anerkannt würde, der Seine Gebote beobachten / halten / beherzigen würde. Beide besagten Religionen, die Religion der Christlichen Kirche des Neuen Testaments als auch die Religion des muslimischen Korans, verabscheuen Gottes am Berg Sinai fünfzig Tage nach Pessach Seinem Volk und Seinem Staat gegebenen Zehn Gebote gleichermaßen → Schawuot versus Pfingsten – so wie es heute ist. Es sind die Zehn Gebote gleichsam der Zusammenhang zwischen Land, Volk und Verheißung, eine Liebe, die niemals auflösbar sein würde. Das ist das eigentliche Geheimnis des Judentums, was deutsche Kirchenstaats- oder Erdkreisführer wie Merkel, Käßmann, Gauck oder Ratzinger, alias Papst Benedikt XVI., zu verhindern suchen, um ihr Reich (als hätten wir das nicht schon gehabt) mit eiskalten, braunen Stiefeln durchziehen zu können – völlig ohne Gott!

Und völlig ohne Volk? Man kann nur lieben, was man kennt. Wer jedoch den Gott des Ersten Gebots nicht kennt, wie sollte der diesen denn dann lieben können? Letztlich geht es aber nur um diese Liebe, die ewige, niemals aufhörende Liebe, die sehnsüchtige, leidenschaftliche Liebe. Wer diese zu verteilen autorisiert ist, und das geben Pfarrer, Pfarrerinnen und (Kinder missbrauchende) Ordensleute vor, der schreibt Geschichte mit ganz neuer Tinte. Gesellt sich dann noch die alte Tinte eines Israelliebhabers Günter Grass dazu, ist die Öffentlichkeit „ganz neu“ hergestellt, ohne dass die lutherisch antisemitische Politik der Bundesregierung ruchbar werden muss, jedweder Frühling Fehlanzeige → Angela Merkel und brauner deutscher Antisemitismus?

Beispiel gestern Abend in allen öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten. Allen voran ARD, Das Erste: Tagesthemen ebenso wie ZDF, mit dem Zweiten sieht man besser: heute journal! Überall wurde bei gleichzeitiger Schelte des neuen deutschen Ober-Ablenkungsmanövers, Günter Grass, die Propaganda verbreitet, dass der norwegische Attentäter Breivik nach neuestem Gutachten bei seiner Tat auf der Insel Utöja voll zurechnungsfähig und nicht geisteskrank gewesen sein soll. Und wenn man dazu auch noch, wie ebenfalls gestern in den Nachrichtensendungen gesehen, eine Angst machende islamische „Koranverschenkung“ hintendran dokumentiert, dann ist für die deutsche Kirche und Volksseele wieder alles in Butter. Der Judenstaat ist wieder vernichtend geschlagen und keinem Bürger fällt auf, dass das alles mit der Wirklichkeit gar nichts zutun hat, sondern nur die gelungenste Lüge einer Zusammenarbeit der Staatskirche mit der Staatsregierung darstellt, die der Deutsche – selbst wenn säkularisiert, ausgetreten, agnostisch oder atheistisch – genauso blindlings wie gerne mitträgt.

Denn bis heute ahnt kein Deutscher – will es auch wie anno dazumal nicht wissen – dass die von Breivik auf Utöja umgekommenen Sommercamp-Teilnehmer mitnichten wehrlose Unschuldsengel waren, sondern dass es sich bei den Ermordeten um wutschäumende Israelhasser handelte, die sich dort auf der Insel zu einer Anti-Israel-Hetzdemo schlimmster Art mit Israelboykott-Aufrufen versammelt hatten, angeführt und eingeleitet von einem Hauptredner, der „zufällig“ norwegischer Außenminister ist. So macht man, gottlos mit Christensaat, Staat!
Doch:

    Freiheit führt für den zum Segen,
    der sie treu gebraucht zum Leben.
    Leben, aller Menschen Licht,
    leitet Freiheit ab als Pflicht . . .

    . . . Tot wie ihre Götzen waren,
    sind nun der Götzendiener Scharen.
    Doch Israel singt Dankeslieder,
    und dient dem Ewigen so lieber.

    Aus „Freiheit oder Frechheit“ von Jehonatan Kiebitz,
    hier das Gedicht in vollem Wortlaut » PDF Download

Man kann sich für Deutschland nur das wünschen, was die Mohammedaner längst haben: Eine klärende Revolution, einen Frühling. Beginnend mit der ersatzlosen Streichung der antisemitischen Lutherdekade. Hier ein → Offener Brief zu Hintergründen Luthers Lutherdekade von Jehonatan Kiebitz aus Ramat Bet Shemesh in Israel.

Tel Aviv - Hügel des Frühlings

Vielleicht würde mit einer ultimativen Ablehnung der Deutschen ihres heiß geliebten Judenhassers Luther vor aller Welt für lutherische Christen und – durch einen deutschen Papstrücktritt in Rom – auch weltweit für alle Christen ein Weg frei, wieder Gott anzubeten und … Gott lieben zu wollen. So, wie das → Lied der Lieder, das Shir haShirim, das Hohelied, es uns am Ende des kommenden Pessach Schabbat-Gottesdienstes zu hoffen ins Herz legt, wenn der Ewige seine Geliebte anspricht: „Du hast mir das Herz genommen, meine Schwester, liebe Braut, du hast mir das Herz genommen mit einem einzigen Blick deiner Augen, mit einer einzigen Kette an deinem Hals.“

In einem berühmten Pessachlied heißt es:
„aviv hagia pessach ba“
אביב הגיע, פסח בא
„Frühling ist angekommen, Pessach kommt.“
So Gott will also auch die Befreiung deutscher Christen aus ihren geliebten staatlichen und kirchlichen Lügenhäusern?
Ihnen allen Schabbat Schalom,
Ihr Eric Martienssen


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2 Kommentare to “Ägyptischer Frühling mitten in Deutschland”

  1. Birgit Zeller sagt:

    Chag Pessach Kascher we-Sameach!
    Ein koscheres und frohes Pessach-Fest!
    auch für diese Tage noch
    wünscht Birgit Zeller

  2. […] zu trinken mit arabischen Freunden ein Glas Tee in Ramallah. Weitere GSI Artikel zum Thema: → Ägyptischer Frühling mitten in Deutschland → Käßmanns Besoffene Fastenzeit vorbildlich für Deutschland und […]