cat-right

Zentralrats Juden ehren Lutherdekaden Präses Nikolaus Schneider EKD

Eine tiefe Ehrung Martin Luthers, dem Erfinder des Holocausts (» brennt ire Synagoga nieder, damit Gott sehe, das wir Christen seien «), wurde am Sonntag dessen geistlichem Nachfolger zuteil, dem Lutherdekade EKD-Ratsvorsitzenden Nikolaus Schneider. Dieser erhielt, ausgerechnet von den überlebenden Kindern der lutherischen Judenvernichtungsidee, die „Buber-Rosenzweig-Medaille. Verrat an den Opfern des deutschen Luthertums, den Opfern der deutschen Lutheraner? Der Zentralrat der Juden jedenfalls versteht die Ehrung, vereint mit der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, als Auftakt der „Woche der Brüderlichkeit“ (die Präses Schneider seinerseits schon tags zuvor, am heiligen Schabbat, mit der Entheiligung Gottes Wortes eingeleitet hatte → God’s Sabbath International [GSI] berichtete).

Verstehen? Es scheint, dass die liberalen Juden, die seit Jahren den Zentralrat der Juden in Deutschland als auch, durch Vorsitz, den Deutschen Koordinierungsrat der Gesellschaften für Christlich-Jüdische-Zusammenarbeit beherrschen, zumindest eine einzige als Sprichwort getarnte ur-deutsche Drohung verstanden haben, nämlich: „willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Schädel ein“. Apropos, dieses Zitat entstammt mitnichten der von Deutschen gern weit weg dorthin verorteten Französischen Revolution, sondern spiegelt vielmehr des Deutschen → Matin Luthers seelischen Krankheitsverlauf lt. Wikipedia:

    Luthers Ablehnung des Judentums entstand erst allmählich. In seiner Schrift „Daß Jesus ein Geborner Jude Sei“ (1523) betonte er, dass Jesus aus Gottes Volk stammte, schloss Gewalt gegen Juden aus und sah ihre gesellschaftliche Isolierung als Hindernis, sie „zu bessern“, das heißt, zum „wahren Glauben“ zu bekehren. Er nahm an, Juden nach erfolgter Reformation der Kirche eher zu Christen bekehren zu können. Nachdem er darin enttäuscht worden war und Missionserfolge von Juden an Protestanten erlebt hatte, wandelte er sich zu einem Judenfeind

Enttäuschung? Wenn heute auch merkelanisch liberalisiert, doch wie ähnlich der Geist des „wahren Glaubens“ vom Lutheraner-Vorsitzenden, des obersten Lutheraners Deutschlands Schneider – nunmehr in Luthers Alter!der Mission zwar nicht als notwendig erachtet, jedoch „für erlaubt“! Wie heute die Tochter des ersten Ratsvorsitzenden der Juden in Deutschland nach dem Krieg Evelyn Hecht-Galinski von Deutschland aus wieder, wie einst der Lutheraner Erwin Rommel, antisemitisch-antizionistische Märsche nach Jerusalem organisiert, so mutet an wie ebenfalls jetzt und heute der Zentralrat der Juden in Deutschland höchst selbst Öl in den lutherisch-deutschen Synagogenbrand gießt, indem er dessen noch fünf Jahre andauernde ehrwürdige Luther-Dekade durch die missbräuchliche Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille gleich mit anfeuert.

Ehre? Martin Buber und Franz Rosenzweig auf abscheulichste Weise entehrend übrigens. Denn beider höchstes Ansinnen in all ihren Werken war die akribische Widerlegung von Luthers Schriften (die hebräische Bibel hatte Luther übersetzt, ohne ein Wort Hebräisch zu beherrschen, geschweige denn den Sinn hinter jedem einzelnen Buchstaben und Wort auch nur ansatzweise zu erkennen – und in diesem Zustand befindet sich das deutsche Luthertum bis zum heutigen Tage, q. e. d.). Allen fehlgeleiteten Beteiligten sei jedoch zugute gehalten, dass man heute im Deutschland von Merkels Gnaden (s.a. → Angela Merkel und brauner deutscher Antisemitismus), wo Kanzlerinnen und Schwesterwellen einem Bundespräsidenten nach bewiesenem Telefon-Terrorismus „vertrauenswürdige Amtsführung“ bescheinigt und ihn mit großen Ehren entlassen, der Begriff Ehre, Vertrauen oder Würde nicht einmal mehr rudimentär definierbar ist . . .

. . . Und bereits nicht mehr war, seitdem die Vorgängerin dieses lutherischen Ratsvorsitzenden Schneider, Frau Bischöfin Margot Käßmann, diese Begrifflichkeiten – unter dem Beifall der meisten Deutschen – vollkommen ins Gegenteil verkehrte. Diese hatte in der Fastenzeit 2009 dem Magazin DER SPIEGEL ein Interview gegeben, in dem sie der deutschen Christenheit in Kirchen und Säkularisation nahelegte, ganz bewusst in der Zeit zwischen → Karneval und Ostern auf etwas Liebgewordenes zu verzichten; sie selbst wollte auf Alkohol verzichten. Ein Jahr drauf in der Fastenzeit überfuhr Bischöfin Käßmann, sturzbesoffen und jedes menschliche Leben verachtend, vor allem jedoch vollkommen verantwortungs-, ehr- und gottlos, rote Ampeln, worauf hin sie von der Polizei aufgegriffen und verklagt wurde. Sie gab das alles öffentlich zu (schließlich konnte sie es ja auch nicht leugnen:-) und trat reuevoll vom Amt der Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche Deutschlands (EKD) zurück. Vier Tage später stand sie aber wieder in der Lutherkirche, lobte ihren Martin Luther (von dem der Vernichtungsgeist aller Werte und Moral ausging, s.o.), schließlich war die Lutherdekade bereits in vollstem Gange, und sie wurde für ihre „Aufrichtigkeit“ und ihren „moralischen Anstand“ so hoch gelobt, dass Angela Merkel sie jetzt sogar als erstes am Karnevalswochenende für das Amt des Bundespräsidenten vorschlug. Hallo, deutsch-lutherische Christen und deutsch-liberale Juden, merken Sie eigentlich noch irgendetwas? Haben Sie irgendwo noch eine Idee davon, wer der Ewige, gelobt sei Er, war, bevor Sie ihn verlassen und verspottet haben?

Als zweite Wahl für das Amt des Bundespräsidenten schlug Kanzlerin Merkel übrigens den Vorgänger von Margot Käßmann vor, also Bischoff Wolfgang Huber. Zwei Kandidaten also von Seiten der lutherischen Pfarrerstochter Angela Merkel für das Amt des Bundespräsidenten, beides lutherische Bischöfe … auf dass Gott sehe, dass wir (mit 110 Mio. von rechtschaffenen Bürgern veruntreuten Steuer-Euros) deutsche Lutheraner sind … auf dass die Lutherdekade zum weltweiten Ruhm Deutschlands gedeihe – brennt ire Synagoga nieder, damit Gott sehe, das wir Christen seien – welche Ehre, Herr Schneider und Zentralrat? Pardon, da waren wir 1933 schon! 2017 ist es wieder soweit – Sie, Herr Nikolaus Schneider, sind ganz persönlich aufgerufen, die am Sonntag erhaltene Medaille anstandshalber zurückzugeben, es sei denn, Sie geben Deutschland, sich und ihrem Schöpfer, gelobt sei Er, einmal die Ehre und blasen die Lutherdekade ab, weil Judenhassern keine Ehre gebührt, weder hier noch in aller Ewigkeit. Schalom!

Eric C. Martienssen



2 Kommentare to “Zentralrats Juden ehren Lutherdekaden Präses Nikolaus Schneider EKD”

  1. […] unserem am 12. März 2012 veröffentlichten Artikel über → Martin Luther und die Juden in der antisemitischen deutschen Lutherdekade erreichte uns ein Offener Brief von Jehonatan Kiebitz, johakiso-edition, Ramat Bet Shemesh, Israel, […]

  2. […] die ganz aktuell bis zum heutigen Tag … – Den Tempel Gottes durch eigene ersetzen oder – Luther, den Anstifter zur Judenvernichtung, mit Lutherdekade zu ganz neuen Ehren bringen. (Martin Luther O-Ton: “Erstlich, das man jre Synagoga oder Schule mit feur anstecke und, was […]