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Schabbat Schekalim Schabbat PEKUDEJ Lesungen und Kommentar

2. Mose 38,21 – 40,38 (Schabbat Schekalim Zusatzlesung 2. Mose 30 11-16);
1. Könige 7,51 – 8,21 (Sonderabschnitt: 2. Kön. 12,1-17 / 11,17 – 12,17)

Auszug aus dem Kommentar von Michael Schneider,
NAI israel heute, Jeruaselm:

Unsere Lesung PEKUDEJ (Aufwendung), die wegen des diesjährigen Schaltjahrs wie üblich von einer Doppellesung abgetrennt wurde, ist die letzte Lesung aus dem zweiten Buch Mose.
Nachdem alles vollendet war, Geräte und Kleider, gefertigt aus feinstem Gold und feinsten Stoffen, sowie die Menschen gereinigt waren und „Mose das Werk beendete“ (40,33), konnte der HERR diese „Wohnung“ (Mischkan) nun mit Seiner Wolke überdecken. „Und die Herrlichkeit Gottes füllte die Wohnung“, wie auch schon zur Zeit König Salomos, als er den Bau des ersten Tempels vollendete.

Mit dem „Lecha Dodi“ (Komm’, mein Freund) wird der Schabbat begrüßt:
(Komm’, mein Freund, der Braut entgegen, lasst uns den Schabbat begrüßen)

und hier geht’s zum englischen Video Commentary
by Rabbi Chaim Richman

In unserem persönlichen Wandel mit Gott können auch wir erst dann erfüllt werden, wenn unser Herz und unser Haus gereinigt sind. Das Herz und unser Haus sollen Ihm allein gehören.
Dann erst, zu Seiner Zeit, wird Er uns in neue Dienste hineinführen. Erst wenn der Mensch Dankbarkeit, Demut und Gnade zeigt, zeigt Gott ihm einen neuen Weg.
Als das Werk vollendet war, bat Gott Mose, den Hohepriester Aharon mit Salböl zu salben. Danach auch dessen vier Söhne.
Drei Ämter wurden in der Bibel gesalbt: Der Prophet, der Priester und der König. Alle diese Personen könnte man demnach „Maschiach“, Gesalbter, nennen. David nannte König Saul, obwohl er von ihm bedroht und verfolgt wurde, stets „Maschiach Adonai“, Gesalbter des Ja (HERRN).

Mose weihte den Mischkan-Tabernakel am 1. Nissan. Das ist der erste Monat der Bibel, der Erlösungsmonat, in dem auch das Pessachfest gefeiert wird. Dies geschah im zweiten Jahr nach dem Auszug aus Ägypten.

Die „Wolke erhob sich, und die Söhne Israel brachen auf“. Und Gott führte sie durch die Wildnis und wanderte mit ihnen. Solange sich jedoch die „Wolke nicht erhob, brachen sie nicht auf“. Gott will erst in der Person und im eigenen Zuhause wirken. Danach folgen größere Dienste im Reich Gottes und entsprechende Werke. Vergessen wir nicht die 40 Jahre, die Mose brauchte! (Manchmal kann man, wenn es zu früh und der Mensch noch unreif ist – mehr Schaden anrichten, als Gutes bewirken.) Mögen wir alles in Gottes Hände und in Seinen Zeitplan legen!

Wieder wurde ein Buch Mose der fünf Thora-Bücher abgeschlossen. In den Synagogen ruft man am Schluss jedes Thorabuchs die drei Worte aus, die wir jetzt auch ausrufen wollen: „Chasak, chasak we-nitchasek!“
Auf Deutsch: „Stark, stark und lasst uns gestärkt sein!“

Schabbat Schalom


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