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Frühlingsgefühle a la Tu biSchwat

Frühlingsgefühle ohne erwachendem Grünen der Bäume, nicht vorstellbar, oder? Heute ist der 15. im Monat Schwat (Schevat), Tu biSchwat. Deshalb feiert Israel, und wir im Geiste vereint mit ihm, ein Fest, das Neujahrsfest der Bäume. Es ist Brauch, an diesem kleinen Feiertag eine Frucht zu essen, die man in diesem Jahr noch nicht gegessen hat. Man darf sich dabei hierzulande ruhig auch vor Augen halten, dass das Jahr in Israel bereits im Herbst anfing, genauer: an Rosh HaSchana, dem Kopf des Jahres (→Sehnsucht auf den Dritten Tempel und Messias erblüht).

Gods SabbatNun beschließt Tu biSchwat die Regenzeit an dem wichtigen Datum der Orla, der Vorschrift für die Bestimmung des Alters von Bäumen, dem Beginn des neuen Saftstromes in den Bäumen – die Zahl der Jahre sagt uns auch, wann die Früchte des Baumes das erste Mal verzehrt werden dürfen. Die Traditionen zu diesem Fest wurden in der Aggada zum 15. Schwat fest gehalten und in der Diaspora sollten an diesem Tag fünfzehn Früchte gegessen werden, die an das Land Israel erinnern. Auch hier finden wir also die Sehnsucht als treibende Kraft wieder, die Vorstellung des Blühens, der Besiedlung und der „natürlichen“ Schönheit Israels (Baumspenden s. KKL).

Psalm 1 (Vers 1-3): „Glücklich der, der nicht folgt dem Rat der G’ttlosen, den Weg der Sünder nicht betritt und nicht im Kreis der Spötter sitzt, sondern seine Lust hat am Gesetz des Ewigen und über Sein Gesetz sinnt Tag und Nacht! Er ist wie ein Baum, gepflanzt an Wasserbächen, der seine Frucht bringt zu seiner Zeit, und dessen Laub nicht verwelkt; alles was er tut, gelingt ihm.“ Das wünschen wir Dir und Ihnen, wo immer Sie auch sind, und nächstes Jahr in Jerusalem,
„möge es uns beleben“
Schehechejanu


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