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Weihnachtsgeschichte

von Eric Martienssen

„Der Beweis dafür, dass es den kleinen Prinzen wirklich gegeben hat, besteht darin“, heißt es in einer wie die Weihnachtsgeschichte anmutenden Erzählung von Saint-Exupéry, „dass er entzückend war, dass er lachte und dass er ein Schaf haben wollte; denn wenn man sich ein Schaf wünscht, ist es doch ein Beweis dafür, dass man lebt, – dann werden sie die Achseln zucken und euch als Kinder behandeln. Aber wenn ihr ihnen sagt: der Planet, von dem er kam, ist der Planet B 612, dann werden sie überzeugt sein und euch mit ihren Fragen in Ruhe lassen. So sind sie. Man darf ihnen das auch nicht übel nehmen. Kinder müssen mit großen Leuten viel Nachsicht haben.“

Tempel JerusalemIhr habt es bestimmt schon erkannt: Unsere Weihnachtsgeschichte und die Geschichte von Jesus in der Weih-Nacht des Jerusalemer Tempels erzähle ich euch so, dass auch große Leute sie verstehen können. Und unsere Weihnachtsgeschichte ist wahr, sozusagen die einzig wahre, denn sie ist aus dem einzigen Buch des Einzigen Gottes, nämlich der hebräischen Bibel. Wir nennen ihn manchmal sogar „Echad“, diesen Einzigen Gott, denn im Hebräischen heißt das Wort einzig: echad. Die beiden Buchstaben „ch“ müsst ihr bei der Aussprache der Einzigartigkeit Gottes ganz hinten im Gaumen rollen, wie beim Gurgeln – witzig, oder? Dieses einzige Buch besteht – wie Sterne am Himmel Gottes – aus Millionen von Versen, doch jeder hat eine Nummer. „Wenn ich euch“, sagt auch der kleine Prinz, „sogar seine Nummer anvertraue, so geschieht das der großen Leute wegen. Die großen Leute haben eine Vorliebe für Zahlen.“ Es geht hier in unserer Weihnachtsgeschichte also um eine ganz, ganz andere Weihnachtsgeschichte, als die Weihnachtsgeschichte, die alle großen Leute kennen, oder zu kennen glauben.

Obwohl, auch in unserer Weihnachtsgeschichte geht es um jemanden von einem anderen Planeten. In übertragenem Sinne jedenfalls, denn für große Leute ist all das „von einem anderen Planeten“, was sie sich auf ihrem Planeten Erde nicht erklären können, oder nicht erklären wollen. Denn oft ist die einzige Erklärung eben dieser Einzige Gott, der Schöpfer, der sich ganz am Anfang unserer Weihnachtsgeschichte aus allen Völkern der Erde ein Volk, weit weg von hier, im fernen Orient, auserwählt hat: die Juden. Das heißt, auserwählt als sein Volk hatte er sie schon auf ihrem vierzigjährigen Aufstieg aus Ägypten in den Orient, indem er, der Einzige und Ewige, ihnen eine Nummer aus seinem eignen Buch aufsagte, damit die Juden sich die Stelle später immer wiederholen konnten, um sie sich zu merken. Die Nummer, die der Einzige und Ewige Gott seinem Volk bezüglich deren Aufstiegs, der so genannten Alijah, aufsagte, lautet ausgeschrieben „Psalm 114, Vers 1“

    ( ich werde diese Nummern jetzt aber immer abkürzen, so ungefähr „Ps 114,1“, denn sie sind ja nur für die großen Leute mit ihrer Vorliebe für Zahlen :-):

„Als Israel aus Ägypten zog, das Haus Jakob weg von dem fremden Volk, da wurde Juda mein heiliges Land, das Volk Israel wurde mein Königreich.“ – Hier ist mein Geheimnis, sagte Gott deshalb im Ersten Gebot sinngemäß:

    (2. Moses 20,1) Alle Kinder und alle großen Leute aus allen Völkern, sogar den Völkern der Heiden, die in meinem heiligen Namen aus Ägypten ausziehen, die werde ich künftig in meinem Königreich herzlich willkommen heißen. Ich bin der Gott, der ich dich aus dem Sklavenhaus im Ägyptenland heraus geführt habe. Du sollst keine anderen Götter haben neben mir, der ich dich aus dem Sklavenhaus Ägypten befreit habe. (5. Moses 5,15) Und denke daran, dass du Sklave warst im Land Ägypten und dass ich, dein Einziger Gott, dich mit starker Hand und mit ausgestrecktem Arm von dort herausgeführt habe! Darum habe ich dir geboten, den Sabbattag zu feiern, damit du, an diesem Tag meiner Ruhe, genug Zeit hast, daran zu denken und dich daran zu erinnern.
    . . . Natürlich hat kein einziger heute lebender Jude den Auszug aus Ägypten selbst miterlebt, denn sonst müsste er ja tausende von Jahren alt sein. Trotzdem aber denkt jeder Jude so sehr an seinen Auszug aus Ägypten, dass er es in seinen Gedanken so lebhaft erlebt, als sei er selbst mit dabei gewesen. Doch die großen Leute aus allen anderen Völkern, außer Israel, wollten nicht einmal in Gedanken zutun haben mit Sklaverei und einem Gott, dem sie jeden Morgen im Morgengebet, jeden Abend im Abendgebet und an jedem Sabbattag danken müssten, dafür, dass er, der Gott Israels, sie herauf geführt hat aus der Sklaverei Ägyptens. Auch nicht für den Lohn, durch dieses einfache „Erinnern“ mit zu seinem heiligen Volk zu gehören und Anteil zu haben an seinem heiligen Königreich. (Deshalb haben die Römer den Menschen aus allen nichtjüdischen Völkern neue Götter geschaffen, die nichts mehr mit Sklaverei in Ägypten, aber auch nichts mehr mit dem Ewigen Gott und dessen Sabbaten zutun hatten.) Kinder jedoch haben ihn noch in ihrem Herzen, den Ewigen und Einzigen Gott, der sie doch – vor gar nicht so langer Zeit erst – ganz persönlich und voll der Liebe geschaffen hatte:
    Diesen Kindern gehört diese wahre Weihnachtsgeschichte und mein ganzes Königreich, das Königreich Gottes . . .

Unsere Weihnachtsgeschichte führt uns, viele hundert Jahre nach dem Auszug aus Ägypten, in den wunderbaren Orient, genauer, auf ein im Mondlicht verwunschen glitzerndes Feld in Israel, wo wir das erste Mal jenem entzückenden, lachenden Schaf begegnen, das sich der kleine Prinz so sehr gewünscht hat, weil es doch der Beweis sei, dass man lebt. Ganz viel lebt sogar, und ganz viele Schafe. Ein schmächtiger, junger und eigentlich ganz geringer Schafshirte zählt sie gerade, seine Schafe. Als er aber trotz ihrer riesigen Anzahl nicht einschlafen kann, betrachtet er den Sternenhimmel. Er zählt die Zahl der Sterne, er ruft sie alle mit Namen, wie Gott es tut (Ps 147,4). Doch schon beim dritten schläft der kleine Junge, er heißt David, ein. (1. Sam 17,12) David ist der Sohn jenes Efratiters von Bethlehem in Juda, mit Namen Isai, der acht Söhne hat. Und der Vater Davids war in den Tagen des Königs Saul schon zu alt für den Dienst beim König. Die drei ältesten Söhne Isais aber waren mit Saul in den Krieg gezogen. Und David ist der Jüngste, nur die drei Ältesten waren König Saul gefolgt. David aber ging, wie am heutigen Tag, ab und zu von Saul weg, um die Schafe seines Vaters in Bethlehem zu weiden.

Bethlehem? Ja, Bethlehem! Dreizehn Jahre später aber wurde aus dem kleinen schmächtigen Jungen aus Bethlehem mit seinen entzückenden, lachenden Schafen selbst der König Israels. Nicht aber irgendein König. Durch ihn, den großen und von allen Völkern gefürchteten König David, verschaffte der Liebe und Ewige Gott seinem heiligen Volk Israel Ruhe vor all seinen Feinden (Jos 21,44) ringsumher, ganz wie er es ihren Vätern beim Einzug in das heilige Land Israel geschworen hatte. Und keiner von allen ihren Feinden hielt vor ihnen stand; alle ihre Feinde gab der Ewige in ihre Hand. Es wurde jedes einzelne Wort gehalten von all den guten Worten, die der Ewige zum Haus Israel geredet hatte. Alles traf ein. Und genau so wie der große und gefürchtete König David wird dereinst der Messias sein, wenn er kommt: Ein wahrer Hirte wird er sein, der Messias, und sein Volk wird er von allen Feinden Israels ringsumher befreien – nicht irgendwie gedanklich, nein ganz, ganz realistisch wird der Messias Israel von allen Feinden befreien, ganz konkret, wie Planet B 612, damit auch die großen Leute es sehen und verstehen, dass es keinen Gott gibt, außer dem Gott Echad, dem Einzigen, dem Geliebten. Und die Befreiung von allen Feinden um Israel herum wird auch nicht irgendwann nach der Ankunft des Messias erfolgen, sondern umgehend, wenn er kommt – o möge er doch kommen schon bald in unseren Tagen! Dann wird der Dritte Tempel aufgebaut, in der heiligen Stadt, der goldenen Stadt Jerusalem. Für große Leute ist diese Weihnachtsgeschichte wie ein anderer Planet. Jedes Kind aber ist durch diese wahre Weihnachtsgeschichte eingeladen, teilzuhaben an dieser heiligen Welt des einen Gottes der Juden, des heiligen Tempels in Jerusalem.

Die Weihnachtsgeschichte:
Die Weihnachtsgeschichte begann tausend Jahre nach den Glanzzeiten des König David mit der Geschichte von der Weih-Nacht (im Gegensatz zu Weihnachten) ganz neu, der Nacht also, in der der Tempel nach zweihundertjährigem Brauch in jedem Jahr neu „geweiht“ wurde. Weihung heißt im Hebräischen „Chanukka“. Erinnere dich bei der Aussprache des (Tempel-) Weihfestes →Chanukka auch wieder an die Einzigkeit Gottes ( weißt du noch, die Sache mit dem „ch“ im Einzigen, deinem Gott „Echad“, wie Gurgeln ganz tief im Rachen :-) Große Leute vergessen so viel, weil sie nichts wiederholen. Wir Juden beten auch deshalb das „Schma Israel“ jeden Morgen und jeden Abend, weil es

  • beginnt mit „A-donaj, Elohajnu, A-donaj echad“ (der Ewige ist unser Gott, der Ewige ist einzig),
  • uns im Mittelteil tagtäglich ins Gewissen ruft, dass wir uns davor hüten sollen, anderen Göttern nachzufolgen, und uns vor ihnen verneigen,
  • aber auch wegen des gedanklich nahtlos in das Erste Gebot übergehenden Schlusses, (4. Mo. 15,42): damit ihr all meiner Gebote gedenkt und sie erfüllt und eurem Gott heilig werdet, sagt Gott. Ich bin der Ewige, euer Gott, der euch aus dem Land Ägypten geführt hat, um euer Gott zu sein. Ich bin der Ewige, euer Gott.

…Wenn wir Juden nicht alles wiederholen, wie der kleine Prinz, werden wir verführbar vom Fürsten der Finsternis, wie alle anderen Leute aus den nichtjüdischen Völkern auch. Kinder können das leicht verstehen, weil sie Verführung noch wahrnehmen, und alles was die Eltern sagen, immer wiederholen – zumindest manchmal – oder, was meint ihr?

Auch Jesus wäre am Anfang seines Wirkens als Rabbiner von diesem Gauner, dem Verführer, verführt worden, wenn Jesus nicht jüdischen Glaubens gewesen wäre. Soeben war er, Jesus, damals aus der Wüste gekommen, durstig und hungrig, da hatte ihm Satan versprochen, ihm nicht nur den Durst zu löschen sondern die ganze Welt zu Füßen zu legen. Jesus wehrte ihn aber ab, wie nur Juden den Satan abwehren können, weil sie den Ewigen immer vor Augen haben und jeden Glaubenssatz tausendmal im Leben wiederholen, um ihn ja nie zu vergessen. Was hat Jesus also gesagt: „Weiche von mir, Satan: denn es steht geschrieben (5.Mose 6,13):

Du sollst den Ewigen, deinen Gott, anbeten und NUR IHM ALLEINE dienen.“ Man kann den großen Leuten aus anderen Religionen als dem Judentum, der Religion Jesu, gar nicht übel nehmen, dass sie sich eigene Götter schufen, darunter auch ein so genanntes „Christkind in der Weihnachtsgeschichte“, denn wenn Menschen nicht jeden Morgen und Abend dem Einzigen Gott danken und nur ihn alleine anbeten, wie der Jude Jesus es tat und wie jeder andere Jude es auch tut, dann ist man halt verführbar. Man kann großen Leuten nur den Vorwurf machen, dass sie ihre Kinder verführen, Jesus anzubeten, nicht nur in ihren Klöstern und damit ihn und seinen Gott, dem Ewigen und Einzigen, dem Jesus zeitlebens als gläubiger Jude diente, zu verhöhnen.

Denn zur wahren Weihnachtsgeschichte, der Weihnachtsgeschichte, die der Rabbiner Jesus damals selbst zelebriert hat, „war das Fest der Tempelweihe in Jerusalem und es war Winter, und Jesus ging in dem Tempel umher, in der Säulenhalle Salomons“, wie uns eine Überlieferung mit dem Namen Johannesevangelium im Kapitel zehn mitteilt. Salomon war übrigens der Sohn von unserem kleinen, geringen Hirtenjungen, am Anfang unserer Geschichte, der nachher der größte König aller Zeiten wurde, erinnerst du dich an ihn? Nicht nur für Israel sollte David mit den Eigenschaften des Messias der König sein, sondern eigentlich für alle großen Leute bis in unsere heutige Zeit hinein, nur, wie gesagt, die großen Leute aus den nichtjüdischen Völkern haben es schnell vergessen. König Salomon jedenfalls, der Sohn König Davids, hatte den ursprünglichen Tempel gebaut, in dem die Weihnachtsgeschichte von Jesus, das Tempelweihfest Chanukka, das mit dem „ch“ tief im Rachen, stattfand für alle Menschen bis zur heutigen Zeit. Übrigens sind, wie der Rabbiner Jesus damals, auch heute noch alle Rabbiner des Judentums für alle Kinder, auch aus den nichtjüdischen Völkern da, wenn diese es nur wollen und ihre Eltern ganz lieb fragen, ob sie denn einmal in eine Synagoge gehen dürfen. Der Tempel, in dem Jesus die Weihnachtsgeschichte Chanukka erlebte, war aber schon der zweite Tempel, nicht mehr der Erste Tempel, den der von Salomon gebaut worden war.

Kolosseum vs. Gottes Tempel

Kolosseum vs. Gottes Tempel
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Der erste Tempel Gottes in Jerusalem, der Goldenen Stadt, der Tempel Salomons, war im sechsten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung von den Persern, dem heutigen Iran, zerstört worden. Und wie ihr sicher aus der Zeitung wisst, versucht auch heute noch der Präsident des Iran, ein böser, gruseliger Mann namens Ahmadinedschad, Israel zu vernichten, nur damit keiner auf die Idee kommt, den Iran in Verbindung zu bringen mit der Zerstörung des Ersten Tempel Gottes in Jerusalem. Dieser böse Präsident von Persien taktiert also genauso hinterlistig wie Rom, das heutzutage durch den Papst und seinen Vatikanstaat repräsentiert wird, und ebenso versucht, seine schlimmen Verbrechen zu vertuschen, besonders will Rom von der durch die Römer begangene grausame Folterung und Hinrichtung des Rabbiners Jesus von Nazareth ablenken, indem es – entgegen Gottes ausdrücklichen Verbotes – ein neues Wort Gottes und eine neue Religion erfand, in der die Juden absurder Weise für den Kreuzigungstod Jesu verantwortlich gemacht werden. Eine neue Weihnachtsgeschichte wurde ebenfalls erfunden, in der Jesus auf einmal ein Märtyrer der Nichtjuden ist, der in dieser neuen, römischen Weihnachtsgeschichte von einer Jungfrau geboren wurde, nur damit das Wort Gottes, des Ewigen und Einzigen, durch die neue heilige Schrift Roms, das neue Testament, ersetzt und erfüllt würde, da es in den Propheten heißt: (Jes. 7,14) dass der Ewige von sich aus ein Zeichen geben und eine Jungfrau ein Kind empfangen würde, einen Sohn, und sie wird ihm den Namen Immanuel geben. Dass dieses jedoch in einem von Gott „verbotenen“ Buch

denn in den Heiligen Schriften steht (5. Mo. 4,1):
Und nun, Israel, höre auf die Ordnungen und auf die Rechtsbestimmungen, die ich euch zu tun lehre, damit ihr lebt und hineinkommt und das Land in Besitz nehmt, das der Ewige, der Gott eurer Väter, euch gibt! Ihr sollt nichts hinzufügen zu dem Wort, das ich euch gebiete…

erfüllt würde, wird euch Kindern sicher als schrecklicher Unfug erscheinen, große Leute mordeten früher jedoch zur Durchsetzung dieser Lüge viele Millionen Juden, im letzten Jahrhundert sogar auch in Deutschland noch – und sogar im Namen Jesu, des reinen jüdischen Rabbiners, dessen einzige Schuld darin bestanden hatte, dass er auch den nichtjüdischen Leuten wie zum Beispiel den Römern das Licht Gottes, die Tora (Fünf Bücher Moses), und das Lichterfest Chanukka – also die wahre Weihnachtsgeschichte – in die Herzen legen wollte, sodass die Nichtjuden teilhaben könnten am Königreich Gottes, des Ewigen und Einzigen, und sich freuen konnten über den Lieben und Einzigen Gott, den Jesus anbetete. Doch Jesu grausames Schicksal damals begann mit Rom, und Rom bestimmt das Schicksal aller Nichtjuden in eben dieser Grausamkeit bis zum heutigen Tag. So nahm das Grauen Roms, der heutigen Kirche, seinen Anfang.

Kommentar Chanukka
Nicht nur, dass ab 321 n.d.Z. der Schabbat und unsere Feiertage für die Juden-Christen “vergewaltigt” wurden, die heutigen so genannten “Messianischen Juden” und deren christliche Freunde Israels (wie sie sich als Wolf im Schafspelz selbst bezeichnen) verspotten uns sogar für den erlittenen Holocaust, den sie selbst geistlich angezettelt haben und – im Grunde sogar – heute im “Gebet” noch weiter durchführen:
Weil sie, sein Volk, Jesus nicht als ihren Messias erkannt haben, mussten sie durch eine lange Leidenszeit gehen, wie wir aus der jüdischen Tragödie wissen
heißt es da in einer Einladung zu einer ihrer “Nationalen [deutschen] Israelgebetkonferenzen 2009″, und weiter:
Was für ein Schmerz und eine schwere Last war das auf Gottes Herzen in den vergangenen Jahrhunderten.
So wird heute den juden-christlichen Betern auf jenen →Israelkongressen eingehämmert, wie Gott sich wohl gegrämt haben muss, dass er all dies Leid hatte zulassen müssen, nur weil sie [die verstockten und perfiden Juden, wie der →deutsche, römische Papst heutzutage wieder beten lässt] seinen angeblichen “Messias” nicht erkannt haben. Die Wahrheit jedoch ist die, dass Rom, also die heutige Kirche höchst persönlich, den jüdischen Rabbiner Jesus von Nazareth geißelte und hinrichtete und deshalb diese “Gegengeschichte” entwickelte, um die bis zum Holocaust begangenen römisch-christliche Schuld wider Gott auf die Juden abzuwälzen. Leider hatte auch erst eine vor kurzem vorgenommene Ausgrabung in Rom den unwiderlegbaren Beweis zu Tage befördert, dass bereits das Kolosseum – der Grundstein der römisch-christlichen “Kultur” – im Jahre 72 n.d.Z. mit den Geldern aus der →römischen Plünderung des Tempel Gottes in Jerusalem und ganz Israels zwei Jahre zuvor (70 n.d.Z.) finanziert worden war, die christlich-abendländische Kultur und Religion bis zum Holocaust (und wie sich in o.g. Gebet ausdrückt, bis zum heutigen Tage) also “ausschließlich” auf dem Blut und Gut der Juden und deren biblischen Gottes aufbaute. Diese “Gegengeschichte” nannte Rom einfach Neues Testament, die neue Bibel mit neuem Gott, und im Namen des sich selbst von Rom geschaffenen Messias und Gottes wurde die Vernichtung der Juden bis zum heutigen Tag rechtfertigt. . . . s. auch Nittel Nacht »

Die Erfindung einer neuen Weihnachtsgeschichte durch Rom
Die neue Weihnachtsgeschichte wurde durch Rom ungefähr im Jahre 72 erfunden. Alle Kinder ahnten es in ihrem Herzen, die großen Leute wollten es nicht hören, aber Rom hatte nicht nur Jesus, den Rabbiner von Nazareth, grausam zu Tode gefoltert, und mit ihm Gottes Versuch, auch die Kinder aus den Nichtvölkern in sein Königreich einzuladen, sondern sie gaben auch den Juden selbst die Schuld an Jesus Kreuzigungstod. Ist das nicht doof von den großen Leuten in Rom?

Überlege jetzt sehr gut, bevor du vorschnell antwortest. Wir befinden uns schließlich mittendrin in der Weihnachtsgeschichte, beziehungsweise in dem, was aus der Weihnachtsgeschichte gemacht wurde. Stell dir einmal vor, dass du ganz, ganz sauer bist auf deine Mama, weil sie dir so viele Vorschriften macht, und sie weiß auch immer alles besser, schließlich bist du ihr Kind und nicht sie deines. So, dann stellt Mama dir ein Glas heiße Milch auf den Tisch, geht nach oben in ihrer Wut (denn sie ist ja auch sauer auf dich, weil du ja nie auf sie hörst und einfach nicht die heiße Milch trinkst, damit deine Halsschmerzen weggehen) und in dem Moment geht der Schlüssel in der Eingangstüre, das wird Papa sein. Und – schwups – fliegt die heiße Tasse Milch auf den Marmorboden und zerschellt. »Was ist denn hier los«, fragt Papa. »Mama ist immer so erregt in letzter Zeit, das weißt du doch Papa, na ja, und dann ist ihr halt aus Versehen die schöne Tasse von Urgroßpapa ausgerutscht«, antwortest du, denn du bist dir sicher, Papa wird Mama nicht zur Rede stellen, weil er sie genauso lieb hat, wie dich. Nur, die wertvolle Tasse ist kaputt. Was würde wohl Urgroßpapa im Himmel dazu sagen – ob er es wohl gesehen hat? Natürlich würdest du so etwas Schlimmes niemals machen, das gibt es doch nur in Elternhäusern, wo alles verlogen ist. Ja, siehst du, und das ist in den Häusern der Kirche Roms und Luthers nicht anders. Seitdem sie damals in ihren Anfängen den Juden Jesus umgebracht und den Israeliten dafür selbst die Schuld in die Schuhe geschoben hat, brauchte sie halt immer und immer mehr Lügen, um diese eine Lüge vor Gott und seinem Volk zu vertuschen. Und so kam es, dass Rom ungefähr 40 Jahre, nachdem es Jesus hingerichtet hatte, auf die Idee kam, selber das heilige Volk sein zu wollen und Jesus einfach zum Gott der Römer und aller Nichtjuden zu machen – einen jüdischen Rabbiner zum Gott der Christen, ist das nicht schäbig und dumm? Nur die Juden wussten schließlich die wahre Weihnachtsgeschichte und auch von der Lüge, dass Jesus eben kein Messias und kein Gott, sondern schlicht ein ganz normaler, lieber Rabbiner war, der seinen Gott, den Einen Gott, lobte und segnete mit jedem Atemzug seiner Lebens. Und was macht man mit Zeugen, Menschen, die bezeugen können, wer der wahre Gott ist und man selber lügt?

Rom hat also Jesus umgebracht, und so sollte es auch mit Israel und jedem Juden in der ganzen Welt geschehen. Damals hat Rom ganz Israel ermordet und jeder, den sie nicht schnappen konnten, der ist in der Zerstreuung gelandet, irgendwo in der Welt. Auch Gottes Tempel haben die Römer in der wahren Weihnachtsgeschichte zerstört, seine Schätze geplündert, und mit dem Erlös in Rom einen eigenen Tempel finanziert, das Kolosseum, wo der Papst persönlich und – im Geiste der Kirche – über eine Milliarde Katholiken alljährlich am Karfreitag hinpilgern, um den Tod Jesu zu betrauern, den sie selber hingerichtet haben. . .

. . . und auch heute immer wieder ermorden, nur mit besser getarnten Taktiken als vor 70 Jahren – beispielsweise durch →Israelkritik. Das Land also kritisieren (nach dem Motto: „man wird ja wohl noch sagen dürfen“, selbst wenn man wissentlich was Falsches sagt) in welchem heute wieder, nicht nur in der Weihnachtsgeschichte, viele Juden aus aller Welt versammelt leben, die Rom damals – vor fast zweitausend Jahren – in die Zerstreuung gezwungen hat.

Nur wenn ich jetzt »Adieu« zu dir sage, wie damals viele hunderttausende Juden »Adieu« zu ihren liebsten Menschen sagen mussten, sollst du gewiss sein, dass es keine Erbsünde gibt. Nur, weil die Christen und vielleicht auch deine Ahnen große Fehler gemacht haben, so stehst du doch blütenrein vor Gott, dem Ewigen, deinem Schöpfer, wenn du nur dich von diesen Sünden lossagst, keine fremden Götter sondern nur den Gott Israels anbetest und ihn lieb hast, von ganzem Herzen, ganzer Seele und nach all deinem Vermögen, und die Juden, sein heiliges Volk willkommen heißt. Denn das ist die wahre Weihnachtsgeschichte, dass die Juden das Licht zu dir bringen, das Licht der Weihnacht des Tempels in Jerusalem, die auch Jesu Weihnachtsgeschichte war, damals, als er im Tempel Salomons wandelte. Und wenn du dieses Licht annimmst, dann bist du vor Gott, deinem Schöpfer, so weiß und hell, wie das Licht selber, ein Tempel Gottes.

»Und wenn du dieses Licht annimmst, dann bist du vor Gott, deinem Schöpfer, so weiß und hell, wie das Licht selber, ein Tempel Gottes«, wiederholte der kleine Prinz, um es sich zu merken.

Und es war die Weihnachtsgeschichte, die erste wirkliche Weihnacht in seinem Leben. Und es war alles so, wie im fernen Orient auf dem Felde Davids, bis der Messias kommt. O komme er bald in unseren Tagen. Schalom. Friede sei mit dir.

Kolosseum/Tempelbild © Diliff / Creative Commons / Retuched by God’s Sabbath International


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1 Kommentar to “Weihnachtsgeschichte”

  1. […] Kommentar: Seit dem späten Mittelalter war es Juden in der „Nittel Nacht“ (nach lat. „naftali domini“, Geburtstag Herrens, christl. Heiliger Abend, 24. Dezember) und oft auch an allen Weihnachtsfeiertagen vielerorts nicht erlaubt, sich in der Öffentlichkeit aufzuhalten oder auch nur sich dort zu bewegen. Entsprechend sollen die Rabbiner das Studium der Tora gänzlich verboten haben, um den Besuch des Lehrhauses zu verhindern und somit die Gefahr auszuschließen, der Gewalt der Straße ausgesetzt zu sein. So wurde der in chassidischen Kreisen teilweise heute noch gepflegte Brauch bei den Juden Europas entwickelt, sich die ungewollte Gefangenschaft des Heiligen Abends, die Nittel Nacht (auch Nittelnacht), mit profanen Dingen wie Kartenspielen zu vertreiben. Hinzu kommen die Chanukka-Spiele (z.B. Dreidel / Trendl / Dreidl), da die Nittel Nacht nicht selten in die Nähe des achttägigen →Chanukka fällt, des Weihfestes des Tempels in Jerusalem, welches auf wundersamer Weise den Christen fremd ist, obwohl ihr römisch verordnete Messias doch auch dieses Fest hielt. Die Nittel Nacht wurde in Osteuropa auch „blinde Nacht“ genannt, weil die Nacht blind für die Tora war, da man die Tora (hebr. Weisung – Fünf Bücher Moses) gar nicht erst ansah. In Wirklichkeit war diese Abkehr von der Tora jedoch die größtmögliche Zuwendung zur Ehre der Tora, geradezu eine Toraliebe, denn man widerstand der Verehrung des Geistes des christlich-römischen Erlösers, in welchem die Christen den Juden unermessliches Leid und Unterdrückung antaten und mit der Tora begründeten, die sie sich inzwischen auf gottlose Weise zueigen gemacht hatte – unter theologischer Enteignung des Judentums, wie es bis heute ist →Weihnachtsgeschichte. […]