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FAQ 2 – Die Bibel vs selbsternanntem Volk Gottes

(3.Mose 26, Vers 12-13) Gott sagt: „Ihr seid Mein Volk. Ich
bin Gott, der Ich euch aus Ägypten herausgeführt habe.

Die Identifizierung Israels als „Volk Gottes“ ist anhand nur eines einzigen Merkmals zweifelsfrei möglich: Der Errettung aus Ägypten. Nicht errettet aus Ägypten = nicht Volk Gottes! So bezeugt es Gott selbst durch Sein Wort, die Bibel. Es ist dies ein ewiger Bund
… oder war es, bis die Kirche das Volk Gottes durch sich selbst ersetzte? (→ Ersatztheologie).

Gestern, zu Beginn der Ostermesse auf dem überfüllten Petersplatz Roms, dann ein erneuter, unfassbarer Höhepunkt dieses Gott verachtenden „Ersatz-Betrugs“ (auch den Missbrauchs-Skandal ins Gegenteil verkehrend) die in alle Welt live übertragenen Trostworte des Vatikanvertreters Angelo Sodano an den Papst:
Das Volk Gottes lässt sich nicht vom Geschwätz des Augenblicks beeindrucken.
(→ DIE WELT)

Papstrücktritt, AmtsauflösungNunmehr knapp anderthalb Jahrtausende ersetzt die Kirche mit der sich selbst legitimierenden Ersatztheologie Gottes Maßstäbe durch die eigenen. Weil sie doch viel lieber das Volk Gottes wäre, als die Juden, deshalb gab es über die Jahrhunderte Abermillionen Morde, Verbrennungen aber auch geistliche Enteignungen der Kirche, angefangen von den Kreuzzügen bis hin zum – wie o.g. Zitat beschämend beweist – vermutlich nur vorläufigen Ende der Shoa, des Holocausts.

Es geht an dieser Stelle jedoch nicht um Verurteilung, sondern wir wollen unseren Lesen durch Antworten auf Frequently Asked Questions (FAQ) ermöglichen, dass sie selbst unterscheiden können zwischen den Lebens erfüllenden Aussagen Gottes und den „Ersatzprodukten“ der Kirche. Sie mögen sich dann auch selbst entscheiden, für Gott und Sein Reich der Herrlichkeit, oder die Kirche.
In →FAQ 1 waren wir der Frage auf den Grund gegangen, wer Gottes Sohn ist. Dies ist natürlich einzig und allein Israel. Das „Ersatzprodukt“ musste die Kirche aus nahe liegenden Gründen ebenfalls Gottes Sohn nennen, damit niemand Verdacht über die Fälschung des Wortes Gottes schöpfte, so hatten wir versucht aufzuzeigen. Heute soll es um das Wort Gottes, die Bibel – von den Juden auch „heilige Schriften“ genannt – gehen. Welche Worte Gottes, welche Bücher umfasst die Bibel? Dazu gibt es eine Stelle in der Bibel, die nicht nur in einem Satz tausend Aussagen Gottes zu dieser Frage zusammenfasst, sondern auch die Frage beantwortet, von wo bis wo die Bibel als „Bibel“ zu gelten hat. Dieser eine Satz lautet:

(Sprüche Salomos 30,5-6) „Alle Worte Gottes sind durchläutert;
Er ist ein Schild denen, die auf Ihn trauen. Tu nichts zu Seinen
Worten hinzu, dass Er dich nicht zur Rechenschaft ziehe und
du als Lügner dastehst.
“ Vgl Tora

Die Bibel ist der →Tanach (oder Altes Testament), bestehend aus der Tora (der inkl. der Zehn Gebote 50 Tage nach Pessach von Gott auf dem Berg Sinai an Mose übergebenen „Weisung“, die bis heute jedoch nur die Juden annahmen), Nevi’im (Propheten) und Ketuvim (Schriften). Die Bibel wurde von Gottes Volk unter Gottes Anleitung kanonisiert. Sie erkennen, wie wichtig es als Verstehens-Voraussetzung war zu klären, wer „Gottes Volk“ überhaupt ist.
Tu nichts zu Seinen Worten hinzu (sprich Neues Testament), dass Er dich nicht zur Rechenschaft ziehe und du als Lügner dastehst.

Damit wurde von Gott ausdrücklich nicht (vorher) gesagt, dass das Neue Testament eine Lüge sei, sondern nur, dass diejenigen, die das Neue Testament dem Wort Gottes gleichsetzten und „hinzu tun“ würden, die seien Lügner. Niemals würden die Juden auf die teuflische Idee gekommen sein, den Talmud Gott anzuhängen. Der Talmud ist die von Menschen für Menschen geschaffene Grundlage des Judentums, wie sie im täglichen Leben mit Gottes Wort und Weisung als einzelner Mensch und der Gemeinde / Gemeinschaft umgehen können – das Gegenstück hätte das Neue Testament für die Völker darstellen können, wenn diese sich nicht selbst zum Volk Gottes und Jesus zum Gott gemacht hätten, um etwas Besseres zu sein. Was nicht einmal deren Oberhäupter sind, sondern exakt das Gegenteill, wie sich an hunderttausenden von Missbrauchsfällen heutzutage ebenso erweist wie an Millionen ermordeten Juden und Muslime alleine im letzten Jahrtausend. Und exakt solchen Menschen, die zwischen Gut und Böse nicht unterscheiden wollten und bis heute nicht können, denen soll Gott den heiligen Geist gegeben haben, mit Null Vorkenntnis Gottes Wort zu kanonisieren? Denn genau darum geht es, um das Hineinwachsen in Sein Reich, die Erkenntnis Gottes. Welcher Nichtjude hat je dem Ewigen gedankt, Tag und Nacht, von ganzem Herzen, ganzer Seele und mit aller Kraft, dass Er ihn aus Ägypten, aus der Knechtschaft befreit und danach 40 Jahre zu einem Menschen geläutert hat, der Ihn, den Ewigen, anbetet – vom Halten des Schabbat als Tag für die Begegnung mit Gott inkl. Erinnerung an die Befreiung aus Ägypten ganz zu schweigen. Käme eine deutsche Regierung auf die Idee, die Verfassung für das deutsche Volk einen Araber aufsetzen zu lassen, der keine Stunde seines Lebens je in Deutschland verbracht hat und nie einem Deutschen jemals begegnet ist, also die Mentalität und Gottesbeziehung eines Deutschen nicht einmal erahnen kann?

Also musste, wie hier mannigfaltig an anderen Beispielen aufgezeigt, auch eine Neue Verfassung auf der Grundlage der einzigen verfügbaren Daten des alten Volkes „imitiert“ werden. Ein Neues Recht, das dem alten und dessen Paragraphen aufs Haar (wenn auch an den Haaren herbei gezogen) glich, aber jetzt diejenigen rechtfertigte, die es geschrieben hatten, nicht mehr die, die Gott befreit, geläutert und rechtfertigt hatte. Und vor allem, man musste mit dem Neuen Recht auch begründet Beweis führen können, wenn man das alte Volk in den Verbrennungstod oder als unwertes Leben ins Gas schickte. Dazu brauchte es zur kompletten Verwirrung, den absoluten Fake, auch einen Neuen Gott, einen Gott, den kein Mensch würde begreifen können und von dem nicht einmal in der alten Verfassung, der angeblichen Grundlage, die Rede war: Einen Gott der völlig amorph aus drei Göttern bestand, einen Dreieinigen Gott, der nirgendwo jemals zuvor Zeugnis von sich selber gegeben hatte (wie im Zehnwort Gottes, dem Dekalog, den Zehn Geboten) und nicht einmal im alten Wort Gottes zu finden war – einen solchen Gott würde man alle Attribute aufladen können, die die Kirche brauchte, um Macht über die Völker zu bekommen, denn die einzige Institution, die über diesen Neuen Gott Auskünfte geben können würde, war dessen Erfinder selbst, die Kirche. FAQ 3, wie könnte es anders sein, wird versuchen, diesen erdichteten Mythos des Dreieinigen Gottes, der Trinität, zu widerlegen, zur Befreiung der Menschen, deren Geist durch die Kirche allzu lang missbraucht worden war.

Bild: © stock.xchng (SXC)


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7 Kommentare to “FAQ 2 – Die Bibel vs selbsternanntem Volk Gottes”

  1. Karl-Eugen Dietz sagt:

    Über diesen Artikel bin ich entsezt. Ich fühle mich als Christ, der Jesus Christus lieb hat, diskriminiert.
    Das Neue Testament in die Aussage von Sprüche 30,5-6 mit einzubeziehen ist für mich eine Verachtung des Wortes Gottes. Ebenso Jesus, den Sohn Gottes, als Ersatzprodukt der Christen zu bezeichnen ist Gotteslästerung. Der Schreiber bezieht sich als Zeichen für das Volk Gottes auf den Auszug aus der Knechtschaft Ägyptens. Wer befreit ihn jedoch aus der Knechtschaft der Sünde? Schließlich werden ja keine Opfer mehr gebracht, die aber nach dem Alten Testament unbedingt nötig sind.
    Der Opferdienst im Alten Testament war ein Bild auf das wahre Opfer des Sohnes Gottes Jesus Christus. Als Jesus am Kreuz ausrief:“ Es ist vollbracht“, zerriss der Vorhang im Tempel von oben nach unten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Damit war der Tempeldienst zu Ende.
    Ich glaube,wie es die Bibel sagt, dass das Volk Israel das Volk Gottes nach dem Fleisch ist. Das Volk Gottes nach dem Geist sind alle die, die Jesus Christus als ihren persönlichen Erlöser annehmen (Joh. 3,16). Dabei handelt es sich nicht um eine Kirche. Die kath. Kirche ist für mich der Antichrist, weil sie die Bibel massiv verändert hat (Veränderung des Sabbats und der bibl. Festtage, Lehre von der Himmelfahrt Marias, Lehre von der Unsterblichkeit der Seele, Trinitätslehre und vieles mehr)
    Ich glaube an Gott den Vater und seinen eingeborenen Sohn Jesus Christus, der dem Vater untertan ist. So lehrt es die Bibel.
    Ich glaube auch an die baldige Erfüllung von Sacharia 12. Das Volk Gottes nach dem Fleisch (Israel) wird vom Geist Gottes erfüllt und auf den schauen, den sie (für mich)durchbohrt(gekreuzigt) haben (Jesus Christus den eingeborenen Sohn Gottes)und werden um IHN weinen…….. Israel wird dann erkennen, dass ER die Erfüllung von Jes.53 ist.
    Ich liebe Israel, weil es Gottes Volk ist, mit dem GOTT einen ewigen Bund gemacht hat, und weil Israel das Pristertum ist, das das wahre Opfer zur Vergebung der Sünden am Kreuz für uns geopfert hat, Jesus Christus, der auferstanden ist und zur Rechten des Vaters im Himmel sitzt, und wiederkommen wird, um sein Reich aufzurichten.

    In Liebe zum Volk Gottes!

  2. […] Lossagung von der Macht Satans, 2. Bekenntnis, dass die Heilige Schrift das Alte Testament ist (→FAQ 2), 3. Bezeugung, dass es nur EINEN Gott gibt, den alleine sie anbeten sollen. Es ist Ihre […]

  3. Eric GSI sagt:

    Gotteslästerung – welches Gottes?
    Wie Sie, sehr geehrter Herr Dietz,
    über Ihre wunderbar schöne Liebe zu Israel und auch über Ihre Erkenntnisse des Schabbats, der biblischen Festtage usw. schreiben, macht sehr froh, weil sehr selten. Ich wünsche Ihnen, und dies in aller Demut, dass Sie auch bald den Gott Israels finden, den EIN-zigen Gott (wie Jesus sagt, s. FAQ 3) in der Wahrnehmung dessen, was die katholische Kirche sich noch alles – in der Erhebung über das Gottesvolk – zueigen gemacht hat. Schabbat Schalom Ihnen, Ihr Eric Martienssen

  4. Wolfgang Biedenkopf sagt:

    Lieber Herr Martienssen,
    ich dachte bisher, Sie seien einer, der Jesus Christus erkannt hat und durch ihn an den ewigen Gott glaubt. Mir scheint, da habe ich mich getäuscht. Sie sagen ja, es gibt nur ein Volk Gottes, nämlich das jüdische. Was ist mit denen, die im Sinn Joh. 3,3 von neuem geboren sind und „der Leib Christi“ genannt werden? Die zählen also nicht dazu?
    Es ist letztlich nicht mein Job, Sie zu überzeugen, und nicht Ihrer, mich zu überzeugen. Die Erkenntnis von Wahrheit bleibt immer ein persönlicher Akt. Ich will nur herausfinden, wieviel gemeinsames Verständnis wir denn haben.
    Dabei wundert mich eine (bewusste?) Verfälschung, wenn Sie schriftlich behaupten, die Christen, vertreten durch A. Hitler und die Nazis hätten Juden zu Millionen ermordet. Das ist definitiv falsch, weil H. ein erklärter Feind Gottes, der Christen und der Kirche war.
    Sodann geißeln Sie die Bibel als Wort Gottes im selben Akt, in dem Sie die Kirche als Antichristen geißeln. Hier besteht wohl kaum noch Aussicht, eine ernsthafe Differenzierung zu leisten.
    Sie sagen schließlich, die Juden sind durch den Auszug aus Ägypten geläutert und die Christen nicht. Lesen Sie doch den Tenach von Joshua bis Daniel, dann sehen Sie den Grad der Läuterung des Volkes Israel. Was also soll diese Aussage?
    Ergo: Ihr Standpunkt ist mir unklarer als je zuvor.
    Freundliche Grüße, Ihr
    Wolfgang Biedenkopf

  5. Eric GSI sagt:

    Gottes Errettungsplan für Christen:
    Bezüglich „Christus“, lieber Herr Biedenkopf, bin ich ganz auf der Seite des Gottes, der sich im 1. Gebot den Menschen offenbart, die Ihn annehmen, der Seite Jehonatan Kirchers also, der sagt:
    „Der Einzigkeit des Ewigen Israels hat die Israelitische Religion den Namen »Monotheismus« zu verdanken. Diesen Punkt müssen die anderen Völker Israel geneidet haben. Um auch als “monotheistisch” zu erscheinen, haben sie ihre Vielgötterei auf einen Götzen reduziert, dem sie nun mit höchster Empfindlichkeit die Heiligkeit beimessen, die sie damit dem Heiligen Israels, gelobt sei Er, verweigern. Dazu gehört auch das System, einen Menschen zu Gott zu machen.“

    Bezüglich Jesu* bin ich, mit ihm eins, ganz auf Ihrer Seite, Zitat:
    *„denn der Tenach sagt: Bete Adonai, deinen Gott, an und diene Ihm allein.
    Die Lehren des Pharisäischen Rabbiners von Nazareth (→Amazon) sind eindeutig, besonders an dieser zitierten Stelle: wer jemand andern anbetet oder ihm dient, als Adonai alleine, der betet den Satan an! Ihr Jeshu forderte damit die Gojim dazu auf, (schon in Voraussehung dieser) sich für die Kirche oder für Adonai zu entscheiden. Beides zusammen ist ein Widerspruch in sich. Auch ich musste die ur-jüdischste Eigenschaft überhaupt, die des Unterscheidenkönnens (Hawdala), erst durch den Juden Jesu erlernen, um ihn verstehen und ihm zu dem Vater seines Volkes, unserem König (Avinu Malkeinu) nachfolgen zu können.

    Ja, ich kann von ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzer Hingabe sagen, der Rabbiner von Nazareth hat mich, mitten aus der Kirche, zum Ewigen hin, gelobt sei Er, gerettet. Alle meine Ketten der Kirche…
    (durch Halten in hohen und höchsten Ehrenämter überkonfessioneller christlicher Organisationen und sogar eines eigenen Gottesdienstes in der evangelischen Landeskirche, 7 Jahre lang an jedem ersten Sonntag im Monat)
    …haben Jesu und Co* für mich gesprengt, zur persönlichen Errettung aus der Knechtschaft Ägyptens (*allen voran Elia in 1.Kön.19, Jesaja 60, Jeremia 1 + 15). Ich schätze und mag Sie persönlich sehr, wie Sie hoffentlich empfinden, lieber Herr Biedenkopf, und erbitte jetzt wie nie zuvor Ihr uneingeschränktes Vertrauen, wenn ich Ihnen sage, dass Sie, solange Sie noch in der Gewalt der Kirche weilen, niemals imstande sein werden, »eine ernsthafte Differenzierung zu leisten«, wie Sie es ausdrücken und umgekehrt leider mir momentan noch als Fähigkeit aberkennen. Die Gewalt der Kirche ist, wie die des Pharao damals in Ägypten, dass Sie bei Auszug aus derselben, Alles verlieren! Alles, was Ihr Leben bis dahin ausmachte. Deshalb ist es (fast) unmöglich, Ihr zu entkommen. ► Jedoch, erst wenn Sie Ihr entkommen sind, werden Sie die Herausforderungen Elias, Jesajas und Jeremias bestehen, deren Demut und deren Gott annehmen als auch dem Jesu nachfolgen, ihn „erkennen“ können, durch den Ihnen der Ewige Vater begegnen wollte.

    Dieser Gott erwartet Sie in Freude in Seinem Volk Israel. Er kann nur um Ihr Vertrauen bitten. Entscheiden müssen Sie sich, für die Kirche oder für Ihn!
    – „Baruch schem kewod malchuto le’olam wa’ed“ / „zum Segen des Namens der Herrlichkeit Seines Reiches für immer und ewig.“ Dann werden Sie die unendliche Liebe, Treue und verzehrende Sehnsucht (auch im Schabbat) des Vaters in eben dem auf ewig Heiligen Volk erkennen, das Sie, zum übergroßen Leidwesen Gottes, bisher noch verständnislos und mit der Kirche vereint, zwanghaft (in Gefangenschaft lebend) als minderwertig »im Grad dessen Läuterung« entwürdigen müssen. Gott jedoch wollte, dass Sie leben … vertrau!

  6. Deborah - Maggy sagt:

    Lieber Herr Biedenkopf..

    Mit großem Respekt vor Ihnen aber in AHAVA zu der EINZIGEN Wahrheit des TANACH, die das Wort des Ewigen ist, kann ich das, was Herr Martienssen schreibt – den ich als Bruder bezeichne – nur bestätigen..

    Das Wort „sich täuschen“ hat eine bestimmte Richtung – und bedeutet „Selbsttäuschung“.. Wenn Sie den Worten Jeshuas wirklich Glauben schenken, dann werden Sie die Wahrheit erkennen, denn Er sprach die Worte der TANACH. Jakobus schrieb an die 12 Stämme, die spurlos zerstreut wurden (Jak1,1) “ Jakobus, Knecht Gottes und des Herrn Jesus Christus, den zwölf Stämmen, die in der Zerstreuung sind, seinen Gruß!“ Auch die anderen Jünger hörten auf die Worte des Meisters und suchten das zerstreute Israel (10 Stämme, Mt 10,6) geht aber vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel!

    Hören sie auf, fremde Briefe zu lesen die nicht an Sie persönlich geschrieben wurden (Hebräer, Römer, usw..) stattdessen hören sie Ihrem Meister Jesus zu an den Sie glauben. Sollte Er sie persönlich ansprechen und Sie Seine Stimme hören und ihr folgen, dann wird Er sie zum Vater führen, damit Sie den Willen des Vaters tun. Dann können Sie auf Errettung hoffen. Dann werden Sie die unendliche Liebe des Wortes des Allheiligen in Seiner Torah und den Propheten , ja, der ganzen TANACH in ihrem Herzen wahrnehmen. Aber Sie müssen vom Herzen suchen und aus Babel (Ihrem Ägypten) herauskommen wollen.
    Dazu werde ich nur einige Stellen aus Ihrer Bibel (NT) einfügen, damit es nicht heißt, es seien meine Worte..
    Anbei einige Themen, über die es sich lohnen würde, nachzudenken, wenn man wirklich nach Wahrheit sucht..

    1. Zum Thema Glaubwürdigkeit der griechischen Übersetzung,
    unter Berücksichtigung der Zeit, wann die Schriften erst entstanden sind..
    Die fett markierten Stellen sind es, um die es sich handelt.
    Dazwischen liegen doch Welten!!!
    Schauen sie sich in Ruhe an, was für eine Sinnverdrehung ein Komma bewirken kann, wenn es an falschen Stelle gesetzt wird!!!
    Erstens gab es im griechischen Urtext keine Interpunktion und Zweitens entstammt die zitierte Stelle der TANACH und Jeshua hat nicht Griechisch gesprochen – da sind wir uns wohl einig, oder?!

    In der Luther- und Schlachter -Übersetzung, macht ein an der falschen Stelle gesetztes Komma aus Jeshua – Gott ! ! ? ? ?

    Nur ein Beispiel von vielen Widersprüchen. ..

    Aus der TANACH nach Leopold Zunz (Deutsch – Hebräisch)
    Ps.45,8 Du liebst Gerechtigkeit und hasstest Frevel, darum salbte dich Gott, dein Gott mit Wonneöl vor deinen Genossen.

    Rev. Elberfelder:
    Ps 45,8 Gerechtigkeit hast du geliebt und Gottlosigkeit gehasst: darum hat Gott, dein Gott, dich gesalbt mit Freudenöl vor deinen Gefährten.
    Hebr 1,9 Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl vor deinen Gefährten.“

    Aus der Lutherübersetzung 1984:
    Ps 45,8 Du liebst Gerechtigkeit und hassest gottloses Treiben; darum hat dich der Herr, dein Gott, gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen.
    Hebr 1,9 Du hast geliebt die Gerechtigkeit und gehasst die Ungerechtigkeit; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl wie keinen deinesgleichen.«

    Aus der Schlachterübersetzung:
    Hebr 1,9 Du hast Gerechtigkeit geliebt und Gesetzlosigkeit gehasst; darum hat dich, o Gott, dein Gott gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Gefährten!«

    2. Zum Thema der Sendung von Jeshua und was er selbst darüber sagte.
    Mt 15,24 Er aber antwortete und sprach: Ich bin nur gesandt zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel.
    Mt 10,6 geht aber vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel!
    Joh 4,22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus den Juden.
    – das sagt Rabbi Jeshua zu einer Frau aus Samaria, die keine Jüdin war.

    3. Zum Thema Christen
    Rabbi Jeshuas Jünger nannten sich nicht selbst Christen (also Christusse=Messiasse=Gesalbte), sondern wurden von Anderen als solche bezeichnet. Apg 11,26

    Jeshua warnte sein Volk, da er als Jude zu Juden sprach:
    Mt 24,5 Denn viele werden unter meinem Namen kommen und sagen: Ich bin der Christus! Und sie werden viele verführen.
    Mt 24,23 Wenn dann jemand zu euch sagt: Siehe, hier ist der Christus, oder dort! so glaubt es nicht!
    Mt 24,24 Denn es werden falsche Christusse und falsche Propheten aufstehen und werden große Zeichen und Wunder tun, um, wenn möglich, auch die Auserwählten zu verführen.

    4. Zum Thema Gesetz
    Diese Worte brauchen keine Erklärung.

    Matthäus 5,17 im Kontext
    Gesetz, Propheten und Reich der Himmel
    17 Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen.
    18 Denn wahrlich, ich sage euch: Bis der Himmel und die Erde vergehen, soll auch nicht ein Jota oder ein Strichlein von dem Gesetz vergehen, bis alles geschehen ist.
    19 Wer nun eins dieser geringsten Gebote auflöst und so die Menschen lehrt, wird der Geringste heißen im Reich der Himmel; wer sie aber tut und lehrt, dieser wird groß heißen im Reich der Himmel.
    20 Denn ich sage euch: Wenn nicht eure Gerechtigkeit die der Schriftgelehrten und Pharisäer weit übertrifft, so werdet ihr keinesfalls in das Reich der Himmel hineinkommen.

    – – –

    Das Gesetz der LIEBE=AHAVA aus der TANACH!
    Lk 10,26 Er aber sprach zu ihm: Was steht in dem Gesetz geschrieben? Wie liest du?
    27 Er aber antwortete und sprach: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben aus deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deiner ganzen Kraft und mit deinem ganzen Verstand und deinen Nächsten wie dich selbst.“
    28 Er sprach aber zu ihm: Du hast recht geantwortet; tu dies, und du wirst leben.

    5. Rabbi Jeshua und der EWIGE Vater und EINZIGER G´tt.
    Mt 11,25 Zu jener Zeit begann Jesus und sprach: Ich preise dich, Vater, Herr des Himmels und der Erde, dass du dies vor Weisen und Verständigen verborgen und es Unmündigen offenbart hast.
    Joh 4,22 Ihr betet an, was ihr nicht kennt; wir beten an, was wir kennen, denn das Heil ist aus den Juden.
    Mt 5,16 So soll euer Licht leuchten vor den Menschen, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater, der in den Himmeln ist, verherrlichen.
    Mt 5,48 Ihr nun sollt vollkommen sein, wie euer himmlischer Vater vollkommen ist.
    Mt 7,21 Nicht jeder, der zu mir sagt: Herr, Herr!, wird in das Reich der Himmel hineinkommen, sondern wer den Willen meines Vaters tut, der in den Himmeln ist. – und der Wille des Vaters steht in der TANACH, denn dies sind die heiligen Schriften die Jesus (Rabbi Jeshua) gelesen hat.

    Und hierzu einige Bemerkungen:
    Der Hebräerbrief wurde von einem Pharisäer und auf Hebräisch verfasst (man schreibt es dem Shaul/Paulus zu) aber wie soll der Inhalt und die Botschaft des Schreibers verstanden werden, wenn die Lehre der TANACH verworfen und als alt und ungültig erklärt wurde?
    Das Resultat lässt sich sehen — über 2000 verschiedene Christliche Gruppierungen innerhalb der Großkirchen. Alle behaupten die Wahrheit zu kennen und die zu „besitzen“.
    Wo bleiben jedoch die guten Früchte des Geistes? . Keine Einheit, keine Liebe, keine Weisheit im Sinne der Weisheit von OBEN.

    Jak 3,17 Die Weisheit von oben aber ist erstens rein, sodann friedvoll, milde, folgsam, voller Barmherzigkeit und guter Früchte, unparteiisch, ungeheuchelt.

    Wessen Geistes Kinder sind sie, die sich als Vertreter Gottes auf Erden halten und sich selbst als Christen (Messiasse=Christusse=Gesalbte) bezeichnen?
    Sagt unser Bruder und Rabbi Jeshua (Jesus) nicht, dass die Früchte ausschlaggebend sind?

    Mt 7,16 An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen. Liest man etwa von Dornen Trauben oder von Disteln Feigen?
    Mt 7,17 So bringt jeder gute Baum gute Früchte, aber der faule Baum bringt schlechte Früchte.
    Mt 7,18 Ein guter Baum kann nicht schlechte Früchte bringen, noch kann ein fauler Baum gute Früchte bringen.
    Mt 7,20 Deshalb, an ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.

    Schaut man sich die Früchte des Christentum-Baumes an — 2000 Geschichte sprechen für sich.. Im allgemeinem kann man vergeblich nach guten Früchten suchen..

    Und das sagt das Wort des EIWGEN darüber aus, wo ER in der Zeit bevor der Messias kommt, zu finden ist:
    Sach8,20 So spricht der HERR der Heerscharen: Noch werden Völker und Bewohner vieler Städte kommen;
    21 und die Bewohner der einen werden zur anderen gehen und sagen: Lasst uns doch hingehen, den HERRN um Gnade anzuflehen13 und den HERRN der Heerscharen zu suchen! Auch ich will gehen!
    22 Und viele Völker und mächtige Nationen werden kommen, um den HERRN der Heerscharen in Jerusalem zu suchen und den HERRN anzuflehen.
    23 So spricht der HERR der Heerscharen: In jenen Tagen, da werden zehn Männer aus Nationen mit ganz verschiedenen Sprachen zugreifen, ja, sie werden den Rockzipfel eines jüdischen Mannes ergreifen und sagen: Wir wollen mit euch gehen, denn wir haben gehört, dass Gott mit euch ist.
    – und wer das Wort des Ewigen kennt, der versteht auch die Bedeutung der Worte. Wer den Schöpfer liebt, der kennt IHN und tut was ER sagt, da er die vollkommene bedingungslose Liebe=AHAVA, SEIN Wesen. erkannt hat – und SEIN WILLE steht in der TANACH und nirgendwo anders..

    Shalom ve AHAVA
    Deborah – Maggy

  7. […] gar ihn selbst, Jesus also, anbeten, einen anderen Gott und nicht den Einzigen Schöpfungsgott (→Gottes Errettungsplan für Christen). Es ist ein ebenso bezeichnendes wie selbstredendes Bild, dass die Katholische und Evangelische […]