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Kommt, was man begehrt, das ist ein Baum des Lebens – 5. 10, 15

…zunächst aber 13, denn es ist mir zu einer lieben Gewohnheit geworden, im Schacharit, direkt nach dem Schma Israel, das jeweilige Tageskapitel aus dem Buch der Sprüche Salomos zu lesen (31 Kapitel, also für jeden Tag im Monat eines, wenn man so will). Mit der Zeit erwuchs mir eine Sehnsucht nach einzelnen Versen, genauer, nach der Hoffnung in diesen Versen, und mein Herz begann, sich diesen Tagen entgegen zu sehnen. Die Krönung all dieser „Hoffnungstage“ – der Dreizehnte. Und der 13. fällt in diesem November 2009 auf den kommenden Erew-Schabbat, Vers 12: Hoffnung, die sich verzögert, ängstigt das Herz. Wenn aber kommt, was man begehrt, das ist ein Baum des Lebens.

Die Krönung der Tora jedoch, ja, dieser Vers befindet sich auf der Seite gegenüber dem zweiten Teil des Schma Israel, also im 5. Buch Mose, Kapitel 10 – Vers 15, die Ermutigung für jeden Tag, eine ewig währende Hoffnung und Zusage zugleich, an der sich nie etwas ändern wird … Gerade am Schabbat nach dem 9. November fällt ihr aber die Wichtigkeit zu, welcher der jüdischen Identität die Bedeutung verleiht, die unserem Glauben jeden Tag Flügel zu verleihen vermag – fliegen müssen wir, baruch HaSchem, selber:

Und doch hat er nur deine Väter angenommen, dass er sie liebte, und hat ihre Nachkommen, nämlich euch, erwählt aus allen Völkern, so wie es heute ist.

Schabbat Schalom
Eric Martienssen


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