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EIN TAG. EIN G-TT. EIN WAGEN. Sabbat-Lesung und Kommentar für die 12. Woche 2009, (14. März) Schabbat Ki Tissa – Wenn du zählst:

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2. Mose 30,11 – 34,35; 1. Könige 18,1-39
Von Michael Schneider, NAI israel heute, Jerusalem

Kommentar:
Unser Wochenabschnitt (Parascha) beginnt mit dem von Gott befohlenen Lösegeld (hebr. kofer nefesch) und Sühnegeld (hebr. kessef kippurim), im Wert von einem „halben Schekel, nach dem Schekel des Heiligtums“, welches von jeder Person, die über 20 Jahre alt ist, egal ob reich oder arm, entrichtet werden soll (30,15).

In Kapitel 31 lesen wir von der Berufung des Künstlers namens Bezalel, was ‘im Schatten Gottes’ bedeutet, aus dem Stamm Juda, der vom Geist Gottes mit Weisheit, Verstand und Können erfüllt war. Bezalel Ben-Uri war von Gott berufen, Sein Heiligtum und die Geräte der Stiftshütte kreativ zu gestalten. Gott offenbarte ihm – ein wenig – Seiner Denkweise, Er half ihm, es aus einer göttlichen Perspektive zu sehen. Bezalel war ein inspirierter Künstler! Von Gott bekam er Kreativität – das was jede Person braucht, um Erfolg in seinem berufenen Dienst zu haben. Darum kann auch jeder, der Erfolg möchte, darum bitten, dass er mit dem Geist Gottes und Seiner Weisheit übergossen wird.

God’s Sabbath Int. stellt das Gemeinsame, das Verbindende von Juden und Christen in den Mittelpunkt. Hier ein Vergleich im Neuen Testament:
„Wenn aber jemand von euch Weisheit mangelt, so bitte er Gott, der allen willig gibt…“ (Jakobus 1,5). Übrigens, die NAI-Büros in Jerusalem befinden sich direkt gegenüber der Kunstakademie BEZALEL.

Im selben Kapitel lesen wir vom Schabbat, als Ewiges Zeichen des Bundes zwischen Gott und Seinem Volk. „Er ist ein Zeichen zwischen Mir und den Söhnen Israel für ewig. Denn in sechs Tagen hat der HERR den Himmel und die Erde gemacht, am siebten Tag aber hat er geruht…“ (31,12-17)

Im Kapitel 32 lesen wir von der großen Sünde, dem Goldenen Kalb. Das geschah, als die geistliche Führung im Volk fehlte! Mose war der Vermittler zwischen Mensch und Gott, und die fehlte nun, als Mose sich 40 Tage auf dem Berg Sinai aufhielt.

Vergleiche Neues Testament:
Auch wir können in dieser dunklen Welt ohne unseren Vermittler, dem Sohn Gottes und Messias, Jeschua (1. Tim. 2,5) sowie ohne „geistliche Autorität“ verloren gehen – und heutige Götzen nachgehen und ‘anbeten’. Es braucht dazu nicht viel! „Sie sind schnell von dem Weg abgewichen, den Ich ihnen geboten habe…“ (32,8) – warnt uns Gott auch heute.

Hier kommen wir zu dem wahren Test eines Gottesmannes, nachdem Gott Mose sagte: „Ich habe dieses Volk gesehen, und siehe, es ist ein halsstarriges Volk. Und nun lass Mich, damit mein Zorn gegen sie entbrenne und Ich sie vernichte, dich aber will ich zu einer großen Nation machen“ (32,9-10). Gott wollte das Volk vernichten und aus Mose eine neue Nation gründen. Doch Mose sprach als wahrer Führer zum Herzen Gottes und flehte zugunsten seines Volkes. Erstens erinnerte Mose Gott daran, was wohl die Völker sagen würden, besonders Ägypten, dass der allmächtige Gott Israels gescheitert ist, Er zwar gewaltig beim Auszug aus Ägypten gewirkt hat, um sein Volk letztendlich jedoch „im Gebirge umzubringen und sie von der Fläche des Erdbodens zu vertilgen“ (32,12). Zweitens erinnerte Mose Gott an den ewigen und geschworenen Bund mit den Erzvätern Abraham, Isaak und Jakob. Dieses Flehen Moses geschah, bevor Mose „das Kalb und die Reigentänze“ mit eigenen Augen sah und die Bundestafeln aus Zorn zerschmetterte. Dann rief er: „Her zu mir, wer für den HERRN ist!“ (32,26; übrigens, dies war ein Wahlslogan der heutigen Schass-Partei). Alle anderen ca. 3.000 Person wurden getötet.

Als die Strafe vorbei war, kam Mose zum dritten Mal vor Gott und flehte um Vergebung für sein Volk. Und hier finden wir die Größe Moses, er bat, dass er sein Leben um der Errettung des Volkes Willen hingeben will: (32,32) „Und nun, wenn du doch ihre Sünde vergeben wolltest! Wenn aber nicht, so lösche mich denn aus deinem Buch, das du geschrieben hast, aus.“ (der erste Hinweis auf das Buch des Lebens im Himmel).

Vergleiche Neues Testament:
Mose wie auch Jeschua und Paulus waren bereit, ihr Leben zu opfern, um andere zu retten! Genau das wollte Gott hören.

Gott sandte „Seinen Engel“, der von nun an mit diesem Volk ziehen sollte (Vers 34) – hier sagen manche messianischen Juden, handelt es sich um Jeschua.

Mose bekam Angst, dass Gott ihn verlassen würde, und rief, er würde ohne das Angesicht Gottes keinen Schritt weiter gehen: „Und nun, wenn ich also Gunst / Gnade (hebr. chen) gefunden habe in deinen Augen, [dann] lass mich doch Deine Wege erkennen, so dass ich dich erkenne… Woran soll man denn sonst erkennen, dass ich Gunst gefunden habe in deinen Augen, ich und Dein Volk? Nicht daran, dass Du mit uns gehst und wir, ich und Dein Volk, [dadurch] vor jedem Volk auf dem Erdboden ausgezeichnet werden?“ Auch diesen Wunsch erfüllte der HERR Mose (Vers 17).

Mose ließ nicht locker, er wollte „Seine Herrlichkeit sehen!“ (Vers 18). Alles hat Gott Mose aber nicht erkennen und verstehen lassen: „Ich werde gnädig sein, wem ich gnädig bin, und mich erbarmen, über wen ich mich erbarme“ .

Vergleiche Neues Testament: Römer 9,15-20

Und nur „Seinen Rücken“ zeigte Er, doch „Sein Angesicht“ nicht (Vers 23).
„Der HERR, der HERR, Gott, barmherzig und gnädig, langsam zum Zorn und reich an Gnade und Treue…“ (34,6). Das ist der wahre Gott! Mose bestand hartnäckig auf seinen Wunsch, bis er von Gott die gewünschte Zusicherung bekam. „Wenn ich doch Gunst / Gnade gefunden habe in deinen Augen, HERR, so möge doch der HERR in unserer Mitte [mitgehen]! Wenn es auch ein halsstarriges Volk ist, vergib uns aber [dennoch] unsere Schuld und Sünde und nimm uns als Erbe an!“
Und die Antwort des HERRN folgte: „Siehe, ich schließe einen Bund: Vor deinem ganzen Volk will Ich Wunder tun, wie sie [bisher] nicht vollbracht worden sind auf der ganzen Erde und unter allen Nationen…“ (34,10)

Und so war es auch, bis zum heutigen Tag! Gott tut weiter Wunder durch dieses Volk vor den Augen der Erde und aller Nationen – allein die Wiedergeburt des Staates Israel nach knapp 2000 Jahren!


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