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Video TV: God’s Sabbath Interview Martienssen im FREIRAUM Bonn

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“…Wer weiß denn heute noch, wo in der Bibel das erste Mal das Wort “heilig” auftaucht? – beim Siebten Tag, der ist heilig… Dieser Heilige Gott ist für alle Menschen da, Schöpfungsgeschichte umschreibt es, es ist für alle Menschen …

…nicht, weil du Christ bist, oder du Moslem bist, oder du Jude bist …

… Und dazu lädt dieser heilige Gott ein … Wenn wir uns über Leidenschaft unterhalten … auch den ersten Teil, das Leid, betrachten … Das ist die Geschichte, die mich heute mit Gottes Schabbat und Seinem Heiligen Volk so eng verbindet … Wenn ich einem Juden begegne, der beispielsweise alle seine Kinder verloren hat … der Schabbat, dass er rückerstattet wird vom HERRN, und woher anders als »gerade aus Deutschland« woher soviel Leid über das Heilige Volk gekommen ist … Gerade von Deutschland aus den Blick wieder auf das Zion, die Verheißung, zu lenken … boo, mein Herz blühte auf …”

Diese Interview-Auszüge als Volltext:

FREIRAUM-Pastor Markus Roll: “Ja, bei Seminaren, ich weiß nicht, um welche Themen es gerade geht, ich bekomme ja auch manchmal diesen Newsletter und irgendwann werde ich sicher auch vorbeikommen, aber ist da nicht die Frage, oder assoziieren Menschen das überhaupt: Mensch, wenn ich Christ werde, werde ich auch erfolgreich, oder ist das in den Menschen drin, mit denen Du zutun hast, Christ > Erfolg, weil Gott ist groß?”
God’s Sabbath-President Eric Martienssen: “Natürlich kann ich da nur von mir sprechen: Als ich Christ wurde, das ist mittlerweile elf Jahre her, hatte ich diese Vorstellung – mein Leben war relativ flüssig durch gegangen, mit 25 war ich Vice President einer Werbeagentur in New York, mit 30 war ich Werbeleiter des weltweit größten Wasserhahn-Herstellers, die Wasserhähne sind hier übrigens auch auf den Toiletten. Mit 35 war ich Vorstand einer Aktiengesellschaft, ja, und mit 36 hatte ich auf einmal festgestellt, dass diese Aktiengesellschaft Geld veruntreute. Ja, da stellte sich für mich die Lebensfrage, entweder den total guten Job als Vorstand einer Aktiengesellschaft zu behalten, oder – und damit auch zuzusehen, wie 400 Kleinaktionäre Hab’ und Gut verlieren – oder gehst du den anderen Weg?…
…Also ich war mit 18 aus der Kirche ausgetreten, ich war der Atheist schlechthin, ja aber mein Vorstandsvorsitzender, der war bekennender Katholik. Der war derjenige, der nachher auch die 400 Menschen auf dem Gewissen hatte, die 400 Familien. Ja dann habe ich noch zwei Monate undercover für das Landeskriminalamt in meiner eigenen Aktiengesellschaft gewirkt, ohne dass jemand was wusste, um die weltweiten Verstrickungen herauszufinden. Dann wurde ich enttarnt, bekam Morddrohungen, aber dann war ich auch schon draußen…
… Jesus hat immer etwas mit Leidenschaft zu tun, mit Begeisterung, mit Herzen, mit Visionen. Er ist der Rückerstatter – wir haben einen Gott, der erstattet alles zurück. Wenn man die Geschichte vom Anfang an betrachtet, ist es nicht etwas unsäglich Spannendes, diese Schöpfungsgeschichte, Erstes Buch Mose Kapitel eins und zwei, die ist sowas von unglaublich schön, sowas von heilig. Wer weiß denn heute noch, wo in der Bibel das erste Mal das Wort »heilig« auftaucht? – bei dem Siebten Tag, der ist heilig – den habe ICH (sagt Gott) für heilig erachtet, und so wird das ewig bleiben! Beispielsweise der Schabbat …
… Dieser heilige Gott ist für alle Menschen da, Schöpfungsgeschichte umschreibt es, es ist für alle Menschen, die gesamte Schöpfung, nicht irgend jemanden. Nicht, weil du Christ bist, oder du Moslem bist, oder du Jude bist, sondern für jeden: Das ist Schöpfungsgeschichte! Und dazu lädt dieser heilige Gott ein. So, jetzt aber zu der Frage zurück, immer wenn es um Leidenschaft geht – und das habe ich jetzt auch noch selber ins Gespräch gebracht – kommen wir nicht umhin, auch den ersten Teil, das Leid, zu betrachten. Ich sage immer ganz gerne: Leidenschaft kommt aus Leid! Das ist die Geschichte, die mich heute mit Gottes Schabbat und Seinem Heiligen Volk so eng verbindet, weil, ich habe meine Kinder auch seit elf Jahren nicht mehr wieder gesehen. Und wenn man, wenn ich einem Juden begegne, der soviel Leid erlebt hat, der beispielsweise alle seine Kinder oder seine Verwandtschaft verloren hat, und bei mir war es auch die, in diesem Falle Evangelische Kirche, in der ich heute mitarbeite, weil, der HERR erstattet zurück … Und das ist das Leid, also ich kann das nach empfinden, dieses unsägliche Leid – deshalb kann ich Leidenschaft empfinden.”
Markus Roll: Okay – hui! Ja, noch eine letzte Frage, Du hattes vorhin etwas von Israel und so erzählt, und von dem Siebten Tag heiligen. Jetzt habe ich etwas im Internet gelesen, Du hast es mir auch geschrieben, dass Du eine Burg kaufen willst?”
Eric Martienssen: (lachend) “Ja, iich will…”
Markus Roll: “Willst Du davon noch was erzählen, so zwei, drei Minuten irgendwie? – Wirst Du jetzt Burgherr?”
Eric Martienssen: Undzwar die dritte Visitenkarte ist ja von God’s Sabbath International, und da komme ich einfach auf das Heilige zurück, was mich irgendwie antreibt zu allem. Also gerade in der Parascha, der Wochenlesung – die Juden haben so ne tolle Regelung, dass man dort Wochenabschnitte liest, und dann kommt man so im Jahresrhythmus durch das gesamte Alte Testament einmal durch – und da steht genau das Heilige von dem Unheiligen zu unterscheiden, darum geht es! Und ich empfinde das, was Du gerade ansprichst, auf einmal als heilig, undzwar wieder wegen dieser Rückerstattung. Ich war vor ein paar Wochen, da haben mich meine geistlichen Geschwister von God’s Sabbath gefragt, Eric, willst du da nicht endlich einmal den Verein gründen, denn seit ewigen Zeiten steht da drin, e.V.i.G., also eingetragener Verein in Gründung. Und da hatte der HERR mir jemanden geschickt auf einer IVCG Veranstaltung, das ist der Präsident der zehntgrößten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft der Welt. Dann habe ich gedacht, ach, den fragst du mal.
Markus Roll: (schmunzelnd) “…mal so eben!”
Eric Martienssen: “…God’s Shabbat ist eben Schöpfung, ist eben mal groß genug. Und dann bin ich bei ihm dort angetanzt und wollte den e.V., den eingetragenen Verein, endlich aus der Wiege heben und dann sagt er zu mir – nach zehn Minuten – das wird kein Verein, das wird eine Aktiengesellschaft. Weil, sie wollen weltweit, sie müssen weltweit agieren, und, sieben Deutsche sind ein Verein, aber wer weiß das da draußen, ja? Ja, und mir wurde es erst einmal mulmig, weil wo sollte das ganze Geld herkommen für eine Aktiengesellschaft. Und nach und nach dämmerte es mir, moment: du warst doch schon einmal, aber als du noch nicht Christ warst, Vorstand einer Aktiengesellschaft – doch, das ist irgendwie der Weg! Und dann kam mir etwas, wiederum von Rückerstattung in den Sinn, ja, der Schabbat, dass der rückerstattet wird vom HERRN. Und woher anders als gerade aus Deutschland. Gerade aus Deutschland, ich glaube, das ist jedem hier im Raum nur zu bewusst, soviel Leid ausgegangen ist, dann möchte ich hier, hier – ganz in der Nähe von Bonn – da gibt es einen Berg, da steht ein großes Kreuz drauf, und wenn man durch dieses Kreuz schaut, quasi, an diesem Kreuz vorbei…das ganze Rheintal – man glaubt, die ganze Welt liegt einem vor den Füßen. Ja und dieser Hügel nennt sich Zionsberg. Und gerade aus Deutschland aus den Blick wieder auf das Zion, die Verheißung, zu lenken. Boo, mein Herz blühte auf. Ja, und das möchte ich mit dieser Aktiengesellschaft dann auch tun – so wahr mir Gott helfe.

(▲10:00 min)



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