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„Gottes Schöpfungsgeschichte“ vs. „christlichem Schöpfungsbericht“ der katholischen Kirche

„Gottes Schöpfungsgeschichte“ vs. „christlichem Schöpfungsbericht“ der katholischen Kirche

Von Eric Martienssen

Am Mittwoch erfreute sich der Server von God’s Saabbath International regen E-Mail-Eingangs mit identischem Aufruf vieler protestantischer Kirchen und Organisationen, sich an einer Abstimmung des Ersten Deutschen Fernsehens zu beteiligen und mit „ja“ zu votieren. Die Frage: „Sollte die christliche Schöpfungslehre in den Biologieunterricht aufgenommen werden, wie es Hessens Kultusministerin Karin Wolff und Bischof Walter Mixa fordern?“ Ohne weiter zu überlegen stimmte ich mit „ja“. Und heute musste ich herzlich über mich selber lachen, wie leicht auch ich vom Gegenspieler Gottes verführbar bin und vollkommen differenzierungslos auf all das hereinfalle, was gar so christlich erscheint und in Wirklichkeit vom Antichristen kommt, vergessend, wer der geistliche Urheber ist. Und dieser kommt in Person von Bischof Mixa mit seinem Antrag auf die sehr wünschenswerte Unterrichtung der Schöpfungsgeschichte in den Schulen (aber, bitte, wenn schon im Fach Religion!) tatsächlich so `Lamm-fromm´ daher, wie von Jesus selbst prophezeit (Markus 13,22): „Denn es werden sich erheben falsche Christusse und falsche Propheten, die Zeichen und Wunder tun, sodass sie die Auserwählten verführen würden, wenn es möglich wäre.“

Wo ist der Punkt? Nun, im Jahr 2005 war oben genannter Walter Mixa von Papst Benedikt XVI zum Bischof von Augsburg ernannt worden und im Frühjahr 2007 hatte Mixa anlässlich eines Israel-Besuchs der Deutschen Bischofskonferenz in Anbetracht der besetzten Gebiete von einer „ghettomäßigen Situation“ dort gesprochen, die „fast schon Rassismus“ sei! Warum aber ist bei allem Entsetzen über die `wahre Geisteshaltung´ der römisch-katholischen Kirche an dieser Stelle vom Wirken des Antichristen zu sprechen?

Antwort: Weil es in dieser trügerischen Kampagne von Bischof Mixa – natürlich im Namen des Guten – doch wieder nur um marketingtechnische Überlagerung der Verbrechen der Römisch-Katholischen Kirche geht. Ich halte mich selbst für einen guten Marketingstrategen, aber ich muss zugeben, diese hinterlistige Verdrängungstaktik der gegen Israel gerichteten `wahren Geisteshaltung der Römisch-Katholischen Kirche´ ist genial: Besetze ein beliebiges Thema (Schöpfungslehre gehört in das Fach Religion – oder andere Geisteswissenschaften – nicht in Naturwissenschaften!) und reichere es mit Werten an, denen sogar deine Gegner folgen können, und all deine Versagen gegen Israel (oder in anderen Bereichen) sind vergessen.

Nichts ist im Falle einer Kirche geeigneter zur Erlangung dieses Zieles, als für sich den Schöpfergott zu belegen und entsprechend in den Medien zu positionieren! `Das Positionieren´ ist wichtigster Eckpfeiler jeder Marketingstrategie. Warum das so ist, ist leicht nachvollziehbar: macht sich erst ein Medium, wie in diesem Falle das Erste Deutsche Fernsehen, die Kampagne zu Eigen, ist dies ein empirischer Hinweis darauf, dass sich auch die Öffentlichkeit das Thema zu Eigen machen wird. Wie schon Adolf Hitler sagte: „Meine dummen Deutschen merken es nicht!“

Nicht, dass wir uns verkehrt verstehen: Gottes Schöpfungsgeschichte gehört in jede deutsche Schule, und zwar in den Religionsunterricht oder alternative Fächer. Warum dieser nicht mehr attraktiv erscheint, daran sind Sie schuld! Denn, pardon, sehr geehrter Herr Konstantin, Luther, und besonders Herr Ratzinger und Mixa: Kein Kind kann es kapieren, wenn es im Schöpfungsbericht um die gesamte Menschheit geht, also wie zum Beispiel die Erde, auf welcher sie wandeln dürfen, Himmel, Sonne, um das Herz zu erquicken, Tiere, Menschen und dann eben der Schabbat – für alle Menschheit, sie jedoch genau das Gegenteil `von Ihnen´vorgelebt bekommen! Wie kann man auf einen solchen Blödsinn kommen, den Schabbat als etwas Jüdisches zu bezeichnen, und das auch noch armen, wehrlosen Schülern im Biologieunterricht als Wahrheit verkaufen zu wollen? Wie können Kinder es begreifen, wenn sie im Religionsunterricht vom Heiligen Volk gelehrt bekommen, das Sie, wie am Jahresanfang noch in Israel, als „Rassisten“ bezeichnen? Da tut sich bei Kindern, marketingtechnisch ausgedrückt, eine kognitive Dissonanz (Missklang im Erkennen) auf und sie lehnen den Religionsunterricht ab. Versuchen Sie es ruhig jetzt noch einmal durch die Hintertür Biologie. Es wird niemals irgendwo in der Welt einen Biologieunterricht mit Thema Schöpfungsgeschichte geben, weil es ja schließlich andernorts noch gläubige Gemeinden gibt, die mit authentischem Leben einen intakten Religionsunterricht gewährleisten können.

Und wann lernen die Protestanten endlich, sich von Konstantin (und seinen Nachfolgern) abzuwenden, und sich Jesus nach 1.700 Jahren endlich wieder zuzuwenden, anstatt Kinder von Generation zu Generation vom Schöpfergott fern zu halten? „Gott sprach: lasset UNS Menschen machen, ein Bild das UNS gleich sei!“ UNS ist Schöpfergott + Sein Sohn + der Heilige Geist! Wenn Sie einmal die Sehnsucht nach deren Gemeinschaft verspüren sollten, so fangen Sie doch einfach mit der Erkenntnis von Heiligem an, der „absoluten“ Nr. 1, dem ersten, woran Gott Heiligkeit auf Ewig für alle Menschheit – Schöpfungsgeschichte – fest macht, dem Schabbat. Und lassen Sie nicht pausenlos Kinder und Juden dafür büßen, weil Sie sich gegen Heiligkeit entschieden haben. Sie werden dann spüren, dass Gott heilig ist – und Sie können es ebenfalls werden, versprochen (nicht von mir, sondern von Ihm (Jesaja 58,14: „des HERRN Mund hat’s geredet)! – „Und wenn ihr nicht werdet wie die Kinder…“

Schabbat Schalom



6 Kommentare to “„Gottes Schöpfungsgeschichte“ vs. „christlichem Schöpfungsbericht“ der katholischen Kirche”

  1. Roger Bückert sagt:

    Also, bei aller Liebe zur Kritik am römischen Katholizismus -ich finde, so kann man es nicht machen.
    Man kann Herrn Mixa nicht aus dem Bauch heraus einfach Motive unterstellen, die dieser möglicherweise gar nicht gehabt. Hinter die Köpfe, auch wenn es katholische Köpfe sind, kann man halt nicht gucken. Es gibt ja genügend Belege, in denen sich der römische Katholizismus offiziell durch Dokumente und Aussagen maßgeblicher Vertreter geäußert hat. Dort ist ein weites Feld für (berechtigte) Kritik. Motive zu unterstellen, ist hingegen kein guter Weg.
    Den Antichristen mit Mixas Aktion in Verbundung zu bringen, empfinde ich als peinlich. Auch hier gibt es sehr viel bessere Argumente, wenn man den antichristlichen Geist im römischen Katholizismus sehen will.
    Wenig zustimmen können wird man auch bei dem Hinweis, dass seit Konstantin Kinder von Generation zu Generation vom Schöpfergott weggehalten werden. Dieser Fehleinschätzung erliegt man allerdings dann, wenn man den Schabbat an einem Wochentag festmachen will und zudem behauptet, dass seit der Schöpfung der Kalender oder die Reihenfolge der Wochentage nie verloren gegangen ist, eine Behauptung, die die Bibel meines Wissens nicht macht.
    Zudem kommt Schöpfungserkenntnis NICHT durch den Schabbat, sondern durch den Glauben (Hebr.11,3).

    Mixas israelkritischen Aussagen, die ich nicht teile, sind noch ein anderes Thema, und ich finde es falsch, die Dinge alle in einen Topf zu werfen, zumal ich einen Knick in der Logik empfinde, denn zum einen wird angedeutet, dass es sich bei der „römisch-katholischen“ Wochentagsverschiebung irgendwie um ein antisemitisches Tun handelt, zum anderen erklärt man den Schabbat als nicht spezifisch jüdisch, sondern als geltend für alle Menschen. Aber dies nur am Rande.

  2. Keinesfalls sollen Dinge in einen Topf geworfen werden – im Gegenteil: Kognition, das Erkennen, Erkenntnis also, ist davon abhängig, Dinge klar voneinander unterscheiden zu können. Zum Beispiel, dass die Schule den Biologieunterricht hat, um den Kindern die Biologie zu erklären, und Religionsunterricht, um ihnen Religion zu erklären. Manipuliert man jedoch die Wahrnehmungsfähigkeit des Kindes dahingehend, dass es um des lieben Friedens Willen nicht mehr differenzieren soll, wie in der Kindheit des Christentums durch Konstantin geschehen, hat dies zur Folge, dass sich später im Erwachsenenalter die eigene Erkenntnis widerspruchslos der Erkenntnis des Lehrers unterordnet; § b: sollte der Lehrer einmal nicht Recht gehabt haben, tritt automatisch § a in Kraft… So kommt es dazu, dass man am absolut höchsten christlichen Feiertag des Jahres dem größten Wunder der Menschheitsgeschichte, der Errettung der Welt, innerlich zutiefst mitfiebernd beiwohnt, alsbald die Worte erklingen „Am ersten Tag der Woche kommt Maria von Magdala…“, doch bereits wenige Stunden später mit tiefer Überzeugung behaupten kann, aus der Bibel sei nicht zu erkennen, wann der erste Tag der Woche ist, aus purer Angst, jemand würde daraus dann ableiten können, wann der siebente ist. Jesus Christus ist für Christen der Halt, die Feste, Anker in der Zeit Seines VATERS. Durch Ihn wissen wir – in Wahrheit und im Geist – wann der letzte und wann der erste Tag der Woche ist.

    Kein Vorwurf, ebenfalls ganz im Gegenteil, unser Beitrag zur Wiederversöhnung mit Gott, und wir sind sehr dankbar für diesen Kommentar, weil es uns auf dem Herzen liegt, dass Christen wieder die Geister zu unterscheiden lernen, was ist von Gott und was ist von Menschen, was ist unrein und was ist rein (3. Mose 10,10, vgl. Haftara dieses Schabbats: Jesaja 1,13). Der Preis für diese Geistesgabe ist der gleiche, wie für jede andere auch, Buße zu tun! Doch in diesem Fall, anders als bei anderen Geistesgaben, steht Buße über 1700 Jahre hinweg an, in denen man falschen Geistern nachgelaufen ist. Dann tut Buße weh, weil man doch eigentlich gar nichts persönlich dafür kann. Umgekehrt tat man jedoch auch nichts dagegen. Wes Geistes Kind ist Mixa? Wäre es nicht wünschenswert gewesen, dass der Vatikan nach seiner erneuten geistlichen Hetze gegen Israel vom Frühjahr – den Anfängen 1934 wäre man wohl auch besser so begegnet – zu einer einwöchigen Buße aufgerufen hätte, oder wenigstens für fünf Minuten? Da er es nicht tat, darf man nicht davon ausgehen, dass Bischof Mixa darüber gar keine Buße ablegte? In jedem weltlichen Unternehmen hätte ein leitender Angestellter, der derart gegen die Unternehmensethik verstößt, den Hut nehmen müssen (oder hätte aus Taktgefühl selber den Hut genommen und wäre aus dem Blickfeld der Öffentlichkeit aus Anstand verschwunden) und wäre auch in keinem artverwandten Unternehmen mehr untergekommen – moralisch ungeeignet! Dann hätte sich unser Beitrag erübrigt. Wir sind dankbar für diesen und weitere Kommentare, gesegnete Gespräche im Geist des HERRN, der alles ansah, was Er gemacht hatte, und fand, es war sehr gut – finden wir auch!

    Herzlichst Eric C. Martienssen

  3. Roger Bückert sagt:

    Die „Klärung“ schafft keine Klärung!

    1) und es bleibt dabei. Niemand kennt die Motivation von Herrn Mixa, als allein er selbst und Gott. Es ist m. E. ungeschickt und unschicklich zugleich, ihm ohne Beleg Trug zu unterstellen. Bleiben wir bei klaren Außerungen von Mixa und anderen röm.-kath. Würdenträgern, haben wir einen viel festeren Boden für evtl. Kritik.

    2) Konstantins Rolle in kirchengeschichlichen Prozess ist in der Tat gravierend. Dennoch wird man nicht sagen können, dass vor ihm alles gut und hinterher alles schlecht war. In jedem Fall ist es aber übertrieben zu behaupten, dass seit Konstantin „die Wahrnehmungsfähigkeit des Kindes“ manipuliert wird. Die Fehlentwicklungen unter Konstantin sind in mancher Hinsicht gewaltig, aber es sind nicht die einzigen und auch nicht die gefährlichsten in der Kirchengeschichte.

    3) Es ist eine interessante Frage, was man aus der Bibel erkennen kann und was nicht. Sicherlich habe ich noch nicht aus der Bibel entnehmen können, dass es einen höchsten christlichen Feiertag im Jahr gibt oder geben soll. Wenn man aber an diesem hört, „dass Maria Magdalena am ersten Tag der Woche kommt“, kann ich nicht o. W. aus der Bibel rauslesen, dass unser Samstag mit dem Schabatt (zeitlich) identisch ist. Ich muss von anderen (nicht-biblischen) Prämissen ausgehen. Solches vermag ich nicht grundsätzlich auszuschließen, aber es ist für mich als Christ nicht zwingend. Unabhängig davon würde ich auch sagen, dass es für die Menschen einen viel wichtigeren Tag gibt, und das ist „heute“ und dieser hat viel eher etwas mit dem Anker „Jesus“ zu tun als ein Wochentag. An diesem „heute“, solange es heute heißt, versündigen sich Kirche und Welt nicht seit 1700 oder seit fast 2000 Jahren. Dies ist entscheidend, und nicht die Einhaltung eines Wochentags, der vor einem falschen Geist auch nicht vollkommen zu bewahren vermag (Joh.5,17). Mixas Peinlichkeiten mit den Anfängen von 1934 gleichzusetzen, das halte ich für übertrieben und nicht dienlich in der Sache. Ob Mixa gegen die Unternehmensethik verstoßen hat, muss die römisch-katholische Kirche entscheiden.

    Wie gesagt, eine Verbindung zu Schabbat und zur Behandlung der Schöpfunsgeschichte im Schulunterricht kann ich von der Sache her nicht erkennen.

  4. Lieber Roger, gleich die erste Frage auf der God’s Sabbath Homepage lautet: „Wollen Sie diese Höhen in Gedanken einmal abschreiten?“ – Dies ist eine höchst offen gestellte Frage und akzeptiert aus dieser Natur heraus die Antwort des Menschen: nein, ich möchte auf keinen Fall über die Höhen der Erde gehen (nicht einmal in Gedanken?), zumindest nicht unter der Bedingung, den Schabbat DES HERRN zu »ehren«, dessen Mund geredet hat, `dann´ würdest du deine Lust haben an IHM! Verstehe dies als Einladung des HERRN, der sich danach sehnt, Sein Eigentum mit Dir zu teilen – wenn Du Seinen Sabbat nicht Deine »Lust« nennen willst, ist dies vollkommen okay für uns. Mit Gott musst Du selber versuchen zu Rechten, wir wünschen Dir viel Glück! Was wir nicht okay finden, um es ganz klar zu sagen, ist, dass sich ein deutscher katholischer Bischof in Israel wie im Artikel aufgezeigt äußert, ohne dass seine offen ans Licht getretene `Geisteshaltung´ ihn nicht – um deren Umsetzung in Taten vorzubeugen – automatisch für die weitere Ausübung seines gesamten Amtes disqualifiziert, es sei denn er hätte Buße getan.

    Aber natürlich tut es uns Leid, alte, liebgewordene Gefühle verletzt zu haben, indem wir die biblischen Festlegungen von Gottes Festen (hebr. „Moedim“ = festgesetzte Zeitpunkte), und als erstes Fest den Schabbat an Jesu Auferstehungstag aus Joh. 20,1, „Am ersten Tag der Woche…“, zweifellos ein Sonntag, der Beliebigkeit des „Heute“ entrissen – entreißen mussten, damit daran ersichtlich würde, wann wohl der siebente Tag sei. Dass ein „heutiger“ Christ aus diesem Grunde – nämlich der Beliebigkeit gegenüber Gottes WORT – sich weigert, bis Sieben zu zählen, dies ist kein Phänomen, sondern Wirken der Geisteshaltung Konstantins („Ich sage mich los [und somit die Kirche, die sich darauf aufbaut bis zum heutigen Tag] von allen Sitten und Gebräuchen der Hebräer“). Das war ca. 300 Jahre nach Christi Auferstehung! Bis dahin war der Schabbat von allen Christen, bis auf Randgruppen, an dem Tag gehalten worden, an dem Jesus selber den Schabbat gehalten hatte, am Siebenten Tag. Und natürlich fragt Er jeden Menschen bis zum heutigen Tag wie in Markus 3,4: „Soll man am Schabbat Gutes tun oder Böses tun, Leben erhalten oder töten?“ Wer möchte da Jesus Beliebigkeit des Schabbats Seines Vaters unterstellen,
    bestätigt er doch nur die „heilige“, unzweideutige, Geisteshaltung am Schabbat Seines Vaters, und genau an diesem einen Tag, nicht einem x-beliebigen. Genau so eben, wie mir die von Dir HERRlicher Weise angegebene Stelle Joh. 5,17 eine mir heute durch Dich erst aufgegangene Synchronität zu Matt. 5,17 offenbart. Wer möchte da noch Beliebigkeit ins Evangelium des HERRN hinein glorifizieren, oder gar in Beliebigkeit lebende Menschen in ihrer Haltlosigkeit und Anarchie zugrunde gehen und Kinder mit in genau deren Abgrund der Beliebigkeit hineinfallen lassen, nur weil man es selbst von seinen geistlichen Vätern und Vätersvätern in zig Generationen – eben seit Konstantin – nicht anders gelernt hat? Wem ist man vertrauter, wem vertraut man mehr, seinem fleischlichen oder seinem Himmlischen Vater, das ist hier die Frage, und, wem man dann nach eigener »Lust« nachfolgt. God’s Sabbath möchte »Lust« auf die »Lust« des HERRN machen, des einen Gottes, der ist im einen Geist und in dem einen Sohn, von Anbeginn an bis in alle Ewigkeit, von der Sein Schabbat jedem Menschen einen himmlischen Vorgeschmack zu schenken vermag, der »Lust« darauf hat. Du bist – wie bei jeder Eurer weltlichen Partys auch – an einem, Gott sei Dank von IHM und nicht von Menschen, festgesetzten Zeitpunkt (sonst wäre er ja auch nicht heilig) jede Woche einmal und immer wieder neu, versprochen, herzlich eingeladen zu dieser Hochzeit des HERRN, dem höchsten erfahrbaren Glücksgefühl – für Seine Menschen UND für Ihn! – Schalom Schalom, Dein Eric.

    Mehr zu „wehret den Anfängen in evangelikalen Kreisen“, klick: Der Weltkirchenrat (vs. Israel), Amman, Jordanien, im Licht der Sabbat-Lesung 28. Woche 2007

  5. Roger Bückert sagt:

    1)“wenn Du Seinen Sabbat nicht Deine »Lust« nennen willst, ist dies vollkommen okay für uns.“
    Übrigens einer der Texte in der Bibel, die mir am meisten zu sagen haben und die ich im Vergleich zu anderen Kapiteln der Schrift überdurchschnittlich viel „bewegt habe“, und durch den ich auch überdurchschnittlich deutlich gesegnet worden bin.
    Allerdings habe ich in meiner Bibel nicht gefunden, dass ich „gedanklich Höhen abschreiten“ soll oder durch diesen Text dazu „eingeladen bin“. Vielmehr erfahre ich von einem Gott, der über die Höhen „gehen lässt“.

    Allerdings könnte man bestreiten, dass dieser Text an die Christenheit adressiert ist (wir sind -denke ich- nicht das Haus Jakob (V.2) – Ich gehöre allerdings nicht zu diesen generallen Bestreitern.

    „Mit Gott musst Du selber versuchen zu Rechten, wir wünschen Dir viel Glück!“
    Bislang sehe ich diese Notwendigkeit nicht, da für mich eine Differenz zwischen der Schrift und dem Schriftverständnis von Menschen besteht und auch zwischen Gott im Himmel und demjenigen (egal wem), der seine (gescheiten oder auch weniger gescheiten) Ansichten vertritt.

    Zu Mixa!
    Es ist Euer gutes Recht, Mixa für das zu kritisieren, was er getan und gesagt hat. Ihm Motive, die man nicht kennen kann, zu unterstellen, ist unklug, unnötig und m.E. nicht korrekt.

    „Aber natürlich tut es uns Leid, alte, liebgewordene Gefühle verletzt zu haben…“

    Wessen? Meine nicht!

    „der Beliebigkeit des „Heute“ entrissen “

    aber nein, das HEUTE, was ich meinte, ist von Gott selbst nach langer Zeit gesprochen und gesetzt worden, also gar nicht beliebig und dennoch täglich, stündlich, minütlich, sekündlich gültig, solange es heute heißt, vielmehr heilsentscheidend. Und dieses „heute“ hat sogar etwas damit zu tun, dass wir durch den Glauben in die Ruhe Gottes eingehen (oder eingegangen sind), was zum Glück an jedem Wochentag gültig ist.

    „wie mir die von Dir HERRlicher Weise angegebene Stelle Joh. 5,17 eine mir heute durch Dich erst aufgegangene Synchronität zu Matt. 5,17 offenbart.“

    Aber worin besteht die „Synchronität“? Meinst du die Kapitel- und Verszählung „5,17“, die aus dem Zeitalter Luthers stammt? Und was würde eine Synchronität(Gleichzeitigkeit) an der Aussage von Joh. 5,17 ändern?
    Doch einmal vorausgesetzt es gibt solch eine Snychronität, dann würde ich am ehesten eine Synchronität zu 2.Kor. 5, 17 sehen: „Denn ist jemand in Christus, so ist er eine neue Kreatur: das Alte ist vergangen, siehe, es ist alles neu geworden(wtl. Neues ist geworden)“ Das ist die Wahrheit, auf die es ankommt.

    „Wer möchte da noch Beliebigkeit ins Evangelium des HERRN hinein glorifizieren, oder gar in Beliebigkeit lebende Menschen in ihrer Haltlosigkeit und Anarchie zugrunde gehen und Kinder mit in genau deren Abgrund der Beliebigkeit hineinfallen lassen, nur weil man es selbst von seinen geistlichen Vätern und Vätersvätern in zig Generationen – eben seit Konstantin – nicht anders gelernt hat?“

    Ich kann mit solchen Aussagen überhaupt nichts anfangen!
    Denn sollte es tatsächlich der Fall sein, dass in den ersten drei Jahrhunterten der Schabbat -und das im Sinne des siebenten Tages- gehalten worden ist, dann müsste es doch Wunder nehmen, dass man beim Lesen der meisten neutestamentlichen Briefe nicht gerade den Eindruck hat, dass die Christen über die Höhen geführt wurden, sondern dass sie weit hinter dem Erbe zurückstanden, dass ihnen in Christus verheißen ist. Die eigentliche „Verführung der Christenheit“ sieht Paulus schon für die Zeit nach seinem Tod und nicht erst 200 Jahre später. Und Paulus befiehlt den Ältesten von Ephesus als Schutzmaßnahme dagegen nicht etwa , dass sie nur dabeibleiben sollen, den Schabbat (im Sinne des 7. Tages) zu halten, sondern befiehlt sie Gott und dem Wort seiner Gnade an, das mächtig zu erbauen ist und ein Erbe zu geben unter allen ,die geheilt sind. (Ap. 20).

    „Du bist – wie bei jeder Eurer weltlichen Partys auch – an einem, Gott sei Dank von IHM und nicht von Menschen, festgesetzten Zeitpunkt (sonst wäre er ja auch nicht heilig) jede Woche einmal und immer wieder neu, versprochen, herzlich eingeladen zu dieser Hochzeit des HERRN, dem höchsten erfahrbaren Glücksgefühl – für Seine Menschen UND für Ihn!“

    Welche weltlichen Parties meinst Du genau?
    Weißt Du, als Christ interessieren mich die Dinge, die Jesus ein für alle mal für mich getan hat, eigentlich viel mehr als die immer wiederkehrenden Einladungen zu was auch immer, die auch ihren Platz und Ort haben mögen.

    Insgesamt glaube ich, dass die geistliche Überbewertung eines Wochentages, die von Jesus und den Aposteln so ja auch nicht gelehrt wurde, sogar dem insgesamt abträglich werden kann, was Gott durch den Schabbat bezweckt.

  6. Die Gedanken und immer wieder – besonders in Deinem letzten Kommentar – neuen Gedankenkonstrukte sind auf so erfrischend abenteuerliche Weise alarmierend, dass ich es für ebenso geistlich Not wendend wie äußerst aktuell erachte, einen gesonderten Artikel dazu in „Aktuelles“ zu schreiben. Danke für Deine Anstöße und
    Schabbat Schalom