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Der Weltkirchenrat (vs. Israel), Amman, Jordanien, im Licht der Sabbat-Lesung 28. Woche 2007

Von Eric Martienssen
(Aktuelle Sabbat-Lesung)

Menschen mit einem Herz für Israel sind nicht machtlos! Denn gerade in der Schabbatlesung der letzten Woche sprach „der Ewige zu Mose (4. Mose 27,12): Steig auf dies Gebirge Abarim und sieh auf das Land, das ich den Israeliten geben werde.“ Darauf – hoch aktuell – nahm auch die Haftara (Prophetenlesung, 1.Könige 18) indirekt Bezug, denn das Land auf das Moses blicken durfte, welches Gott den Israeliten damals erstmals gegeben und heute wieder zurück gegeben hatte, das war unter anderem Samaria, um das in unserer letztwöchigen Haftara (Vers 2) eine große Not war – und heute wieder ist! Ebenso wie damals König Ahab mit Götzenglauben, so will heute der Weltkirchenrat nach seinem Glauben*** und nach „prophetischen Stellungnahmen seiner eigenen Kirchenführer in Jerusalem im Dienst von Frieden und Gerechtigkeit“, wie vor drei Wochen in Amman verkündet, das Land neu aufgeteilt wissen, welches Gott – weil es IHM gehört (heilig) – in unserer aktuellen Parascha (4. Mose 32) schon unter den Stämmen Israels aufgeteilt hatte.

Und „Obadja aber sprach (1. Könige 18,9): Was habe ich gesündigt, dass du deinen Knecht in die Hände Ahabs geben willst, dass er mich tötet?“ Doch Elia, der Prophet des Ewigen und Israels wiederholte nur noch einmal (dass es Obadja unmissverständlich hören und `begreifen´ konnte! Glauben ist ein Tatbestand Gottes, keine Einbildung!), sodass Obadja jetzt im Vertrauen auf den Allmächtigen Gott zu Ahab (dem Weltkirchenrat) gehen konnte, der zuvor doch unter dem Einfluss Isebels (Konstantins, Martin Luthers > dem geistigen Urheber des Holocaust) schon fast alles dem HERRN Heilige (samt Sabbat, dem Tag des HERRN!) ausgerottet hatte, nur 100 Propheten des HERRN hatte Obadja vor Ahab retten können (Vers 11): „Geh hin, sage deinem Herrn (Ahab): Siehe, Elia ist da!“

(Verse 14-18:) „Und nun sprichst du: Geh hin, sage deinem Herrn: Elia ist da! Dann wird er mich töten. Elia sprach: So wahr der Ewige Gott Zebaoth lebt, vor dem ich stehe: ich will mich ihm heute zeigen. Da ging Obadja hin Ahab entgegen und sagte es ihm an. Und Ahab ging hin Elia entgegen. Und als Ahab Elia sah, sprach Ahab zu ihm: Bist du nun da, der Israel ins Unglück stürzt? Er aber sprach: Nicht ich stürze Israel ins Unglück, sondern du und deines Vaters Haus dadurch, dass ihr des HERRN Gebote verlassen habt und wandelt den Baalen nach.“

***)Sara Marita Meyer schrieb in der Einleitung zu ihrem Sabbat-Aufsatz von „theologischer Enteignung der Juden„. Wie von Konstantin bei Gründung `der heutigen Kirche´ im 4. Jahrhundert `nach Christus´ eingeleitet, so geht es jetzt dem Weltkirchenrat wieder um Enteignung, diesmal allerdings um die `theologische Enteignung Gottes`! Israel ist Sein Land – mit von IHM festgesetzten Grenzen, wie wir in der heutigen Doppel-Parascha der 28. Woche lesen können („nach diesen Grenzen“, 4. Mose 34,2). Der Weltkirchenrat vertritt zwar offiziell (gegründet am 23.8.1948) nur 550 Millionen Christen (einschließlich fast aller protestantischen und orthodoxen Kirchen – ausschließlich katholische Kirche), jedoch was die theologische Enteignung Gottes von Seinem Eigentum anbelangt (auf Ewig heilig, s. Sabbat und alle Feste Gottes = hebr. Moedim = festgesetzte Zeitpunkte) vertritt er inoffiziell schon seit Kaiser Konstantin in weltlicher Autorität die gesamte Christenheit Denn das Ende im Holocaust – wo Juden, somit auch der Jude Jesus, weil die `armen Geschöpfe´, die doch nicht einmal ihren Messias erkannt haben, als `unwertes Leben´ ermordet wurden – ist in Wirklichkeit doch nicht das Ende für den Weltkirchenrat, sondern, wie sich in Jordanien vor 3 Wochen zeigte, nur der Anfang deren neuerlichen Bereinigung des Christentums von den Juden, nur subtiler als zuvor. Ich gestatte mir dies als Deutscher und als Christ zu sagen (was ein Jude niemals sagen dürfte, auch nicht als messianischer), dem täglich in Gemeinden und Hauskreisen der mitleidige Missionseifer von Geschwistern zu Ohren kommt: „die armen Wesen haben doch den Messias ans Kreuz genagelt“, doch sich selbst, entgegen dessen Evangelium, weigern für sich selber zu begreifen, dass ER von ihnen, damit ihre Schuld bezahlt würde!, genauso ans Kreuz genagelt worden ist. Mit jedem „die haben doch Jesus nicht erkannt“ wird geistlich der Missionseifer neu gerechtfertigt, um Schlimmeres (s. `unwertes Leben´) nicht zu erwähnen. Man hat über Jahrtausende gelernt, `Jesus judenrein zu machen´ (der Juden-rein-Prozess), IHM – der sagte „Wer an mich glaubt, glaubt nicht an mich sondern an den, der mich gesandt hat“ (Joh. 12,44) – Seinen VATER zu enteignen und jetzt, nachdem der Kirchengründer Konstantin dem VATER dessen Eigentum, den Schabbat und die Feste, bereits enteignet hatte, geht der Weltkirchenrat wieder daran, IHM auch das Land wieder zu enteignen.

Wie ermutigend für Israel gegenüber der Welt (Ahab/Weltkirchenrat) sich doch die Haftarot des letzten und dieses Schabbats gleichen: War es vergangene Woche Elia der Obadja auf Gott zu vertrauen ans Herz legte, ist es an diesem Schabbat Gott selbst, der Jeremia (1,10-12) sagt: „Siehe, ich lege meine Worte in deinen Mund. Siehe, ich setze dich heute über Völker und Königreiche, dass du ausreißen und einreißen, zerstören und verderben sollst und bauen und pflanzen. Und es geschah des HERRN Wort zu mir: Jeremia, was siehst du? Ich sprach: Ich sehe einen erwachenden Zweig. Und der Ewige sprach zu mir: Du hast recht gesehen; denn ich will wachen über meinem Wort, dass ich’s tue.“

Und in unserer Parascha fragt Er deshalb (4. Mose 32,7): „Warum macht ihr die Herzen der Israeliten abwendig, dass sie nicht hinüberziehen in das Land, das ihnen der Ewige geben wird?“ Israel ist nur ein Spiegel Gottes ewigen Heilsplans für alle Völker. Von Anfang an so gedacht, weshalb Sein Schabbat ja auch Schöpfungsgeschichte ist (heilig, 1. Mose 2,3), und immer ist Sein WORT Ermutigung, sich auf Seine Freude zu freuen (Jes. 58,13-14): „Wenn du deinen Fuß am Sabbat zurückhältst und nicht deinen Geschäften nachgehst an meinem heiligen Tage und den Sabbat «Lust» nennst und den heiligen Tag des Ewigen «Geehrt»; wenn du ihn dadurch ehrst, dass du nicht deine Gänge machst und nicht deine Geschäfte treibst und kein leeres Geschwätz redest, dann wirst du deine Lust haben am Ewigen, und ich will dich über die Höhen auf Erden gehen lassen und will dich speisen mit dem Erbe deines Vaters Jakob; denn des Ewigen Mund hat’s geredet.“

Schabbat Schalom



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