10. Woche
“Ki Tissa – Wenn du zählst”, 2. Mose 30,11 – 34,35; Haftara-Prophetenlesung: 1. Könige 18,1-39
Von Michael Schneider
Kommentar:
Der Kommentar handelt hauptsächlich von der großen Sünde der Kinder Israel, dem Goldenen Kalb.
Die Kinder Israels, wie wir auch oft, konnten einfach nicht warten. Ungeduld. Eine Zeit ohne Führer. Man suchte schnelle und bequeme Lösungen. Stellvertretung für den wahren Gott. Anstelle zu warten auf das wahre Geistliche, griffen sie zum Materiellem.
Heute ist es ähnlich, denn wo findet man schon einen wahren und treuen Staatschef, es fehlt ein Mose (anstelle haben wir religiöse Aarons!).
Gott warnte Mose bevor er hinabstieg nachdem er die Heilige Schrift, die Thora, auf dem Berg erhalten hatte. Gott benutzte hier auch das selbe Verb „shihet“ im Vers 32, 7 was heute für Korruption (shehitut) im Hebräischen benutzt wird. Da bieten sich Vergleiche mit dem heutigen Israel an: Korruption, da göttliche Führung fehlt!
Wissen Sie es?
Lösungen der letzten Woche:
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Beiträge die zu diesem Artikel thematisch passen:
[...] Bezug nehmend auf den laut gewordenen Vorwurf, wir würden mit o.g. Artikel Hetze gegen den Islam betrieben haben, erschien es uns wichtig dies richtig zu stellen. Zur Wiederherstellung des von Gott prinzipiell als Segen gedachten Selbstverständnisses eines jeden Menschen – gerade vor dem Hintergrund der Parasha dieser Woche (Wochenabschnitt der Tora) [2.Mose 30,11-34,35] – tun wir sicher gut daran, das “Kind beim Namen zu nennen”. Das deutsche Sprichwort, dem wir an dieser Stelle geradezu nachgehen müssen, soll uns helfen die Dinge im richtigen Licht zu betrachten, sprich aus Gottes Sicht. [...]